Ausblick auf KI-Investitionen: Rick setzt eher auf Speicher, Biotech und Chipfabriken als auf NVIDIA
Der Investor Rick sagt, dass Frontier-AI-Unternehmen letztlich möglicherweise mehr damit verdienen können, wissenschaftliche und kommerzielle Ergebnisse zu liefern, als Abonnements oder API-Token zu verkaufen. Seiner Ansicht nach könnten herkömmliche ARR-Kennzahlen daher den langfristigen Wert von KI nicht erfassen. Zugleich könnte die Entwicklung von KI für die Wissenschaft Chancen in der Wirkstoffforschung, bei Materialien und im Energiesektor schaffen.
Ricks bevorzugte KI-Investitionsbereiche sind Speicher, Chips, Biotechnologie und Halbleiterausrüstung. Er sagt, er habe den Großteil seiner NVIDIA-Aktien verkauft und verweist auf den Wettbewerb im Chipdesign. Er bevorzugt Unternehmen mit Fertigungskapazitäten, Anforderungen an die Kundenqualifizierung und anderen zeitbedingten Markteintrittsbarrieren. Bei Speicheranbietern bleibt er optimistisch und sieht potenziellen Wert in den vertraglich gesicherten Stromkapazitäten von Neocloud-Unternehmen. Außerdem warnt er, dass hohe Ausgaben für KI-Infrastruktur die langfristigen Zinsen hoch halten und dadurch Immobilien sowie Schwellenmärkte unter Druck setzen könnten.
Bei Kryptowährungen ist Rick langfristig optimistisch, was eine agentenbasierte Wirtschaft mit kryptonativen Zahlungen betrifft, sagt jedoch, er habe den Großteil seiner Bitcoin (BTC) verkauft. Er verweist auf die Unsicherheit darüber, ob KI Fortschritte in Mathematik, Kryptografie und Quantencomputing beschleunigen könnte, was die Sorgen um die künftige Sicherheit verstärken könnte. Er behauptet nicht, dass Bitcoin kurz davorsteht, geknackt zu werden. Seine Aussagen sind die Einschätzung eines Investors und kein Beleg für eine aktive kryptografische Schwachstelle.
Bearish
Das kurzfristige kryptospezifische Signal ist vorsichtig: Rick sagt, er habe den Großteil seiner BTC-Bestände verkauft, weil er glaubt, dass KI die Forschung in Mathematik, Kryptografie und Quantencomputing beschleunigen könnte. Auch ohne eine nachgewiesene Schwachstelle könnten zunehmende Sorgen um die künftige Sicherheit risikoscheue Anleger dazu veranlassen, ihr Engagement zu reduzieren. Da Bitcoin sehr liquide und stark von der Marktstimmung abhängig ist, könnten solche Befürchtungen die Volatilität verstärken, falls sie sich verbreiten – insbesondere bei einem breiteren Ausverkauf am Markt.
Der Vergleich bezieht sich auf frühere Episoden, in denen Sicherheitsbedenken, Ausfälle von Börsen oder regulatorische Drohungen starke Kursrückgänge auslösten, bevor die zugrunde liegenden Risiken vollständig bewertet waren. Dieses Interview ist kein Beleg dafür, dass Bitcoins Kryptografie geknackt wurde, und enthält weder einen neuen technischen Befund noch einen unmittelbaren Auslöser. Händler sollten spekulative Sorgen mit langem Zeithorizont von bestätigten Sicherheitsentwicklungen unterscheiden und die Kursentwicklung von BTC, die Liquidität, die Positionierung am Derivatemarkt sowie glaubwürdige Forschungsankündigungen beobachten.
Langfristig bleibt Rick hinsichtlich der möglichen Rolle von Kryptowährungen im agentischen Handel zwischen Maschinen optimistisch und deutet an, dass Ethereum davon profitieren könnte. Diese Perspektive könnte die Akzeptanz fördern, wenn autonome Agenten programmierbare Abwicklung und Eigentumsrechte benötigen. Die kurzfristige Botschaft dreht sich jedoch um die Verringerung des BTC-Risikos, während die KI-bezogene kryptografische Bedrohung ungewiss und möglicherweise noch weit entfernt ist. Die pessimistische Bewertung spiegelt daher die geäußerte Positionierung und das Stimmungsrisiko wider, nicht die Bestätigung eines unmittelbar bevorstehenden Protokollversagens.