Quantenrisiko für Bitcoin: 30.000 Qubits könnten Schlüssel in einer Stunde knacken

Alice & Bob schätzen, dass ein fehlertoleranter Quantencomputer mit etwa 29.588 physikalischen Qubits aus einem offengelegten öffentlichen Schlüssel innerhalb von rund 61,8 Minuten einen privaten Bitcoin-Schlüssel ableiten könnte. Das theoretische Modell verwendet supraleitende Cat-Qubits, Fehlerkorrektur und eine verbesserte Version des Shor-Algorithmus, um die secp256k1-Kryptografie von Bitcoin anzugreifen. Die Schätzung liegt etwa 17-mal unter der Obergrenze von weniger als 500.000 Qubits, die Google Quantum AI im März 2026 nannte; Ansätze und Annahmen können sich jedoch unterscheiden. Kein heutiger Quantencomputer kann dies leisten, und die geschätzte Zeit zum Knacken des Schlüssels übersteigt Bitcoins durchschnittliches Blockintervall von 10 Minuten. Rund 6–7,1 Millionen BTC, darunter laut der jüngsten Studie geschätzte 6,9 Millionen, könnten stärker gefährdet sein, weil ihre öffentlichen Schlüssel offengelegt wurden. Forschende warnen, dass Quantenhardware Anfang der 2030er-Jahre zum Problem werden könnte, während die Umstellung von Bitcoin auf quantenresistente Signaturen Jahre dauern könnte. Für Händler unterstreicht dies ein langfristiges Sicherheits- und Upgrade-Risiko für Bitcoin, keine unmittelbare Gefahr für Guthaben oder die kurzfristige Marktstabilität.
Neutral
Die Ergebnisse deuten auf eine langfristige Sicherheitsherausforderung für Bitcoin hin, belegen jedoch nicht, dass sich Schlüssel derzeit knacken oder das Netzwerk bedrohen lassen. Kurzfristig ist ein erheblicher Preiseffekt unwahrscheinlich, da die Schätzung theoretischer Natur ist und leistungsfähige Quantenhardware fehlt. Händler könnten auf Schlagzeilen mit kurzfristiger Besorgnis oder Volatilität reagieren, insbesondere im Zusammenhang mit Beständen, deren Schlüssel offengelegt wurden. Die Studie ändert jedoch nichts an der unmittelbaren Fähigkeit von Bitcoin, Transaktionen zu verarbeiten. Langfristig könnte die Schätzung die Aufmerksamkeit auf quantenresistente Signaturen, Migrationspläne und die Risiken für Coins mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln lenken. Verzögerte oder schwierige Upgrades könnten das Vertrauen belasten, während glaubwürdige Fortschritte bei Post-Quanten-Schutzmaßnahmen die Besorgnis mindern könnten. Da kein unmittelbarer technischer Durchbruch gemeldet wurde, ist die wahrscheinliche direkte Auswirkung auf den BTC-Preis neutral.