Aptos sperrt 210 Millionen APT, während die Änderungen an der Tokenomics voranschreiten

Die Aptos Foundation erklärt, dass sie 210 Millionen APT dauerhaft sperren und staken wird. Das entspricht etwa 37 % der APT, die sie zum Start des Aptos-Mainnets hielt. Die Token würden niemals verkauft oder ausgeschüttet; die Staking-Belohnungen sollen die laufenden Kosten der Stiftung finanzieren. Diese Verpflichtung könnte die handelbare APT-Menge verringern und möglichen Verkaufsdruck begrenzen. Unabhängig davon sieht ein Vorschlag zur Aktualisierung der Aptos-Tokenomics vor, das Gesamtangebot auf 2,1 Milliarden APT zu begrenzen, die Staking-Belohnungen zu senken und die Gasgebühren zu erhöhen. Der Vorschlag könnte die Angebotsaussichten für APT und die Netzwerkökonomie weiter prägen.
Bullish
Die dauerhafte Sperrung und das Staking von 210 Millionen APT sind ein potenziell positives Signal auf der Angebotsseite: Die Stiftung erklärt, dass die Token weder verkauft noch verteilt werden. Das könnte Sorgen über künftige Verkäufe mindern und das effektiv für Händler verfügbare Angebot verringern. Kurzfristig könnten Händler positiv auf die Aussicht auf geringeren Verkaufsdruck reagieren, auch wenn die Auswirkungen begrenzt sein könnten, falls ohnehin nicht erwartet wurde, dass die Token auf den Markt gelangen. Langfristig könnte die vorgeschlagene Angebotsobergrenze von 2,1 Milliarden APT die Wahrnehmung von Knappheit stärken. Niedrigere Staking-Belohnungen könnten jedoch den Anreiz verringern, APT zu halten und zu staken, während höhere Gasgebühren die Netzwerknutzung beeinträchtigen könnten. Diese Vorschläge sind von der Lockup-Zusage der Stiftung getrennt; ihre Auswirkungen hängen daher von der endgültigen Genehmigung und Umsetzung ab. Insgesamt stützt das Lockup eine bullische Einschätzung, doch Änderungen an der Tokenomics und die Marktbedingungen könnten die Kursgewinne begrenzen.