Binance setzt Ethereum-Transfers aus und nimmt Handelspaare von der Liste
Binance wird am 28. Oktober Ein- und Auszahlungen im Ethereum-Netzwerk (ETH) für etwa eine Stunde vorübergehend aussetzen, um Wartungsarbeiten an der Wallet durchzuführen. Der Handel mit ETH und anderen Token bleibt verfügbar. Binance zufolge werden Transfers wieder aufgenommen, sobald das Netzwerk stabil ist.
Am 30. Oktober wird Binance 12 BTC-notierte Spot-Handelspaare und 10 Margin-Handelspaare aus dem Angebot nehmen. Die Börse erklärt, die Entfernung erfolge nach einer Prüfung der Liquidität, des Handelsvolumens und weiterer Notierungsstandards. Die betroffenen Token bleiben über andere unterstützte Handelspaare handelbar. Die Delistings bei Binance bedeuten daher nicht, dass die Vermögenswerte vollständig von der Plattform entfernt werden. Binance teilte mit, dass die angekündigten Änderungen keine größeren Kursbewegungen ausgelöst hätten. Die frühere Einstellung sämtlicher Dienste für EPIC und QUICK ging hingegen mit starken Kursrückgängen einher.
Neutral
Die Gesamtauswirkung ist neutral. Die Ethereum-Wartungsarbeiten bei Binance sind kurz, geplant und auf Ein- und Auszahlungen beschränkt; der Handel ist nicht betroffen. Dies könnte Nutzer dazu veranlassen, Überweisungen vor der Pause abzuschließen, ändert jedoch weder die grundlegenden Eigenschaften des Ethereum-Netzwerks noch schränkt es den Marktzugang direkt ein.
Die Delistings könnten die Liquidität in den konkret betroffenen Handelspaaren verringern und bei einigen Token kurzfristig zu Volatilität führen. Binance zufolge bleiben die Vermögenswerte jedoch über andere Paare handelbar, wodurch die unmittelbaren Auswirkungen begrenzt sind. Der Artikel berichtet nach der Ankündigung von keinen größeren Kursbewegungen. Dies unterscheidet sich von Fällen, in denen Binance sämtliche Dienstleistungen für einen Vermögenswert einstellt: Der Artikel nennt EPIC und QUICK als Beispiele, auf die starke Kursrückgänge folgten. Händler könnten dennoch rund um den 28. und 30. Oktober die Orderbuchtiefe, Spreads und Handelsvolumina beobachten, insbesondere bei den betroffenen Paaren. Längerfristig dürften die Änderungen den breiteren Kryptomarkt kaum wesentlich beeinflussen, sofern sie nicht mit weiteren vermögenswertspezifischen Nachrichten oder einem allgemeinen Rückgang der Liquidität zusammenfallen.