Binance-Hack: CZ verspricht vollständige Rückerstattung, während die Risiken fortbestehen
Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) sagt, dass Nutzer, die von dem gemeldeten Binance-Hack im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar betroffen sind, vollständig entschädigt werden. Er erklärte, er spreche als Anteilseigner und nicht als Manager der Börse. Binance schätzt, dass Vermögenswerte im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar on-chain eingefroren wurden; die übrigen Verluste sollen voraussichtlich aus dem SAFU-Fonds und den Unternehmensressourcen gedeckt werden. Die endgültige Schadenssumme hängt davon ab, wie viel der gestohlenen Kryptowährung zurückgeholt werden kann. Binance hatte zuvor erklärt, dass Auszahlungen voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden wieder möglich sein würden; Einzahlungen blieben weiterhin verfügbar. Ermittler untersuchen einen möglicherweise kompromittierten Computer als möglichen Zugangspunkt.
Ein späterer Bericht besagte, dass Binances Investition von 500 Millionen US-Dollar in Elon Musks Übernahme von Twitter, heute X, mehr als 1 Milliarde US-Dollar wert sein könnte. Binance hat nicht erklärt, dass das Unternehmen seine Beteiligung verkaufen oder zur Entschädigung der Nutzer verwenden wird. Die Investition betrifft X und keine bestätigte Beteiligung an SpaceX; außerdem lässt sich der geschätzte Wert möglicherweise nicht ohne Weiteres in Bargeld umwandeln. Der Vorfall hat das Vertrauen in die Sicherheit von Kryptobörsen erschüttert. Dem Bericht zufolge fiel Bitcoin unter 77.000 US-Dollar; auch BNB geriet zusätzlich unter Druck. Händler richten ihr Augenmerk daher auf die Fortschritte bei der Wiederherstellung und auf das Ausmaß möglicher nicht wiedererlangbarer Verluste.
Bearish
Die Nachrichten sind negativ für die in den Berichten genannten Kryptowährungen, insbesondere für BNB, da ein groß angelegter Hack bei Binance das Vertrauen in die Börse schwächen und die Sorgen über Verwahrungs- und Auszahlungsrisiken verstärken kann. Dem Bericht zufolge geriet BNB außerdem unter zusätzlichen Druck, während Bitcoin angesichts des erschütterten Marktvertrauens unter 77.000 US-Dollar lag. Kurzfristig könnten Händler ihr Engagement reduzieren, die Entwicklungen bei Auszahlungen und der Wiederbeschaffung verfolgen und auf Hinweise reagieren, dass die Verluste die eingefrorenen oder wiedererlangbaren Vermögenswerte übersteigen. CZs Zusicherung, die Nutzer zu entschädigen, sowie der Einsatz von SAFU und Unternehmensmitteln könnten die Panik begrenzen, wenn die Nutzer vollständig entschädigt werden. Die endgültigen Kosten sind jedoch weiterhin ungewiss. Langfristig könnten eine erfolgreiche Wiederbeschaffung und Entschädigung dazu beitragen, das Vertrauen wiederherzustellen. Eine Finanzierungslücke, weitere Sicherheitsenthüllungen oder Verzögerungen könnten den Verkaufsdruck verlängern und die Sorgen über Börsenrisiken verstärken.