Gelder des Binance-Hackers mit Wallets aus dem Phemex-Angriff verknüpft

Cos, Mitgründer von SlowMist, sagte, dass Gelder der Binance-Hacker mit Wallet-Adressen in Verbindung gebracht wurden, die dem Phemex-Hack im Januar 2025 zugeordnet werden. SlowMist hatte den Vorfall zuvor nordkoreanischen Hackern zugeschrieben. Die gemeldete Verbindung basiert auf Aktivitäten der Wallets; sie bestätigt für sich genommen weder, dass dieselben Akteure beide Angriffe verübten, noch beziffert sie die betroffene Geldsumme. Der Zusammenhang mit den Geldern der Binance-Hacker könnte zu weiterer Blockchain-Analyse und einer Prüfung möglicher Geldwäscherouten führen. Der Bericht enthält jedoch keine neuen Angaben zu den Bewegungen oder zur Wiederbeschaffung der Vermögenswerte.
Neutral
Die gemeldete Verbindung zu einer Wallet wirft Sicherheitsbedenken und Fragen zu illegalen Geldern auf. Sie bestätigt jedoch weder, dass dieselben Hacker hinter beiden Vorfällen steckten, noch gibt sie Aufschluss über die Höhe, den aktuellen Verbleib oder einen Verkauf der Gelder. Es gibt außerdem keine Berichte über einen Ausfall einer Börse, Verluste von Kunden oder eine Wiedererlangung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit dieser Meldung. Daher liefert die Nachricht allein kein klares Signal für die Richtung der Kryptopreise. Kurzfristig könnten Händler weitere On-Chain-Transfers, Sperrungen durch Börsen oder offizielle Mitteilungen beobachten. Diese könnten bei Vermögenswerten, die direkt mit identifizierten Wallets verbunden sind, für Volatilität sorgen. Ähnliche Meldungen zu Hacks haben bei großen, potenziell veräußerbaren Guthaben häufig vorübergehende Risikoaversion ausgelöst. Die Reaktionen hängen jedoch von bestätigten Beträgen und Belegen für eine Liquidierung ab. Langfristig könnte der Zusammenhang die Prüfung der Börsensicherheit und der Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche verschärfen. Ohne bestätigte Verkäufe am Markt oder umfassendere betriebliche Auswirkungen lässt sich daraus jedoch kein anhaltender Druck auf den Markt ableiten.