Bitcoin’s $100K-Test: Niedrige Volatilität birgt Risiko einer scharfen Korrektur
Der Bloomberg Intelligence-Analyst Mike McGlone warnt, dass das Halten von Bitcoin bei 100.000 US-Dollar ein kritischer ‚Do or Die‘-Test ist. Die historische Volatilität befindet sich nahe den Tiefstständen des Jahrzehnts, wobei der Cboe Volatility Index und die realisierte Volatilität des S&P 500 gedämpft sind. Bitcoin stockte mehrfach unter 110.000 US-Dollar und läuft Gefahr, zum Mittelwert von etwa 56.000 US-Dollar zurückzukehren. Eine Korrelation über 0,53 mit dem S&P 500 verbindet Bitcoin mit den Schwankungen des Aktienmarktes. JPMorgan-Strategen warnen ebenfalls vor trügerischer Ruhe auf den Kryptomärkten. Händler sollten die Marktvolatilität, die Aktienkorrelation und wichtige Preispunkte beobachten. Die Rolle von Bitcoin als sicherer Hafen gegenüber einem risikoreichen Asset wird insbesondere im vierten Quartal 2025 getestet werden.
Bearish
Die Warnungen vor niedriger Volatilität und hoher Aktienkorrelation deuten auf ein erhöhtes Abwärtsrisiko für Bitcoin hin. Das Scheitern, das Niveau von 100.000 USD zu halten, sowie wiederholter Widerstand bei 110.000 USD weisen auf eine mögliche Rückkehr zum Mittelwert bei 56.000 USD hin. Händler könnten auf einen Anstieg des VIX oder der realisierten Volatilität des S&P 500 mit dem Ausstieg aus Positionen reagieren, was den Verkaufsdruck verstärkt. Historische Muster zeigen, dass Kryptowährungsmärkte oft den Volatilitätssprüngen an den Aktienmärkten folgen. Kurzfristig könnte diese Nachricht einen Rücksetzer auslösen, da Händler Risiken reduzieren. Langfristig könnte Bitcoins Rolle als Absicherung infrage gestellt werden, wenn die Korrelation hoch bleibt, was den Aufwärtsmomentum einschränkt.