Bitcoin droht kurzfristig auf 80.000 US-Dollar zu fallen; Analyst hält an Kaufzone von 75.000 bis 80.000 US-Dollar fest
Bitcoin könnte kurzfristig Schwierigkeiten haben, sich über 80.000 US-Dollar zu halten, meint der Marktkommentator Digital Currency Trend Maniac. Die mittel- bis langfristige Kaufzone liege weiterhin bei 75.000 bis 80.000 US-Dollar. Die US-Notenbank Federal Reserve ließ die Zinsen unverändert, während die Märkte Berichten zufolge eine Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent für eine Zinserhöhung im Dezember einpreisten. Händler beobachteten außerdem die für 20:30 Uhr angekündigte Veröffentlichung der PCE-Inflationsdaten. Der Kommentator sagte, die hohen Ölpreise machten einen Wert unter den Erwartungen weniger wahrscheinlich. Dem Artikel zufolge sprach Fed-Gouverneur Kevin Warsh darüber, zwei der acht jährlichen geldpolitischen Sitzungen in reine Strategietermine umzuwandeln. Damit blieben ab dem kommenden Jahr sechs Sitzungen für Zinsentscheidungen. Dadurch könnte jede Sitzung, bei der über die Zinsen entschieden wird, für die Volatilität von Bitcoin größere Bedeutung bekommen. Der kurzfristige Ausblick für Bitcoin ist daher vorsichtig, während sich an der genannten langfristigen Akkumulationsstrategie nichts ändert.
Bearish
Der Artikel weist auf kurzfristige Abwärtsrisiken für Bitcoin hin, nicht auf ein bestätigtes marktbewegendes Ereignis. Der Kommentator warnt, dass die Marke von 80.000 US-Dollar gefährdet sein könnte. Der PCE-Inflationsbericht und die Erwartungen einer Zinserhöhung im Dezember dürften die Risikobereitschaft beeinflussen. Fällt die Inflation höher aus als erwartet oder steigen die Zinserwartungen, könnten Händler ihr Engagement in volatilen Vermögenswerten reduzieren. Dadurch könnten der Verkaufsdruck und die kurzfristige Volatilität bei Bitcoin zunehmen. Die Aussicht auf weniger zinspolitische Sitzungen im kommenden Jahr könnte die Marktreaktionen außerdem auf diese Entscheidungen konzentrieren. Wie bei früheren Inflationsüberraschungen und restriktiven Signalen der Federal Reserve können schnelle Neubewertungen der Zinserwartungen starke Bewegungen an den Kryptomärkten auslösen. Der Artikel liefert jedoch keine Belege für eine Änderung der Geldpolitik oder eine bestätigte Zinserhöhung und hält an einer Kaufspanne von 75.000 bis 80.000 US-Dollar für die mittlere bis lange Frist fest. Diese unterstützende Einschätzung und die Möglichkeit, dass die Inflationsdaten oder die Botschaft der Fed weniger restriktiv ausfallen, begrenzen das Abwärtsszenario. Insgesamt ist der unmittelbare Ton bearish, doch die dargestellte langfristige Einschätzung ist kein Aufruf, Bitcoin aufzugeben. Händler könnten die Marke von 80.000 US-Dollar, die PCE-Daten und die Zinserwartungen im Blick behalten, um eine Bestätigung zu erhalten.