Bitcoin fällt unter 80.000 Dollar, da die Fed auf Risiken einer strafferen Geldpolitik hinweist
Bitcoin fiel im frühen Handel am 29. Oktober unter 80.000 US-Dollar. Anleger bewerteten dabei die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, ihren Leitzins bei 3,75–4,00 Prozent zu belassen, sowie zwei Stimmen für eine Zinserhöhung. Schwache Technologiewerte und Sorgen über die Risikobereitschaft belasteten die Kryptomärkte zusätzlich. Die Bewegung spiegelt makroökonomischen Druck wider und keine Änderung am Bitcoin-Protokoll oder -Angebot. Händler beobachten, ob sich Bitcoin stabilisiert, ob die Verkäufe am Spotmarkt anhalten und ob gehebelte Positionen liquidiert werden. Äußerungen der Fed, die Entwicklung der Aktienmärkte und die ETF-Nachfrage könnten die nächste Bewegung beeinflussen. Der gemeldete Kurs bezieht sich auf die betreffende Handelssitzung und ist kein aktueller Kurs.
Bearish
Der kurzfristige Ausblick ist bearish, da der Rückgang von Bitcoin unter 80.000 US-Dollar mit einem restriktiven Signal der US-Notenbank Federal Reserve und einer Schwäche bei Technologieaktien zusammenfiel. Obwohl die Fed den Leitzins bei 3,75–4,00 % beließ, könnten zwei Stimmen für eine Erhöhung die Erwartungen verstärken, dass die Kreditkosten hoch bleiben. Das kann die Risikobereitschaft dämpfen und es verteuern, gehebelte Kryptopositionen zu halten.
Kurzfristig könnten Händler die Spotmarktströme, die Funding-Raten bei Derivaten und die Liquidationsniveaus beobachten. Durchbricht der Verkaufsdruck Bereiche, in denen sich viele Positionen konzentrieren, könnten Zwangsschließungen die Volatilität verstärken. Bleiben die Liquidationen begrenzt und kehrt die Spotnachfrage zurück, könnte die Bewegung an Schwung verlieren; allein die Marke von 80.000 US-Dollar garantiert weder Unterstützung noch Widerstand. Ähnliche, durch makroökonomische Faktoren ausgelöste Phasen haben bei Kryptoanlagen und Technologieaktien oft zu heftigen, stimmungsgetriebenen Bewegungen geführt. Wie lange sie anhalten, hängt jedoch von den nachfolgenden Daten und der Positionierung ab.
Die längerfristigen Auswirkungen sind weniger klar. Dieser Zinsentscheid verändert weder den Angebotsplan noch die Sicherheit von Bitcoin, und eine einzelne Handelssitzung kann keinen dauerhaften Trend begründen. Die Kommunikation der Fed, die Entwicklung am Aktienmarkt und die ETF-Nachfrage werden mitbestimmen, ob der Rückgang eine breitere Verringerung des Risikoengagements oder einen vorübergehenden Liquiditätsschock widerspiegelt.