Grayscale: Bitcoin könnte 2026 ein neues Allzeithoch erreichen, da institutionelle Zuflüsse parabolische Retail-Rallyes ersetzen

Grayscale Research sagt, dass Bitcoin (BTC) 2026 ein neues Allzeithoch erreichen könnte und stellt damit die traditionelle halving‑getriebene Vierjahres‑Zyklus‑These in Frage. Das Unternehmen argumentiert, dass der jüngste Rückgang von rund 32 % vom November‑Hoch eine normale mittlere Bull‑Korrektur sei und kein Hinweis auf eine Trendwende. Grayscale nennt drei Treiber, die weiteres Aufwärtspotenzial bis 2026 stützen: (1) Dieser Zyklus habe die parabolische, retail‑getriebene Preisphase der früheren Zyklen vermisst; (2) strukturelle Veränderungen, da Spot‑ETFs und Corporate‑Crypto‑Treasuries stetige institutionelle Zuflüsse bringen, die über Retail‑Exchange‑Einlagen hinausgehen; und (3) unterstützende makroökonomische Bedingungen, namentlich die Aussicht auf US‑Zinssenkungen und Fortschritte bei parteiübergreifender Krypto‑Gesetzgebung. Der Bericht weist außerdem auf eine Divergenz zwischen On‑Chain‑Fundamentaldaten und der Preisentwicklung hin. Eine spätere Perspektive in der Berichterstattung bestätigt Grayscales Sicht und ergänzt, dass einige Marktteilnehmer (z. B. Tom Lee/BitMine) bis Anfang 2026 ein neues BTC‑Hoch erwarten, während einige Firmen gleichzeitig große Mengen ETH akkumulieren. Trader sollten bei Positionsgröße und Risikoparametern die erneuerte institutionelle Nachfrage und makroökonomischen Rückenwind gegen die typische Volatilität eines Bullenmarkts abwägen.
Bullish
Die Kernthese des Berichts ist bullisch für den BTC‑Preis. Grayscale argumentiert, dass der 32%ige Rückgang eine normale Korrektur im Bullenmarkt und kein Zyklustop darstellt, und identifiziert persistente, strukturelle Nachfragesegmente—Spot‑ETFs und Unternehmens‑Treasuries—die wahrscheinlich stetigen Kaufdruck liefern werden im Gegensatz zu früheren retail‑getriebenen parabolischen Bewegungen. Potenzielle makroökonomische Rückenwinde (niedrigere US‑Zinsen, parteiübergreifende regulatorische Fortschritte) würden die Opportunitätskosten des Haltens von BTC weiter senken und institutionelle Allokationen begünstigen. Kurzfristige Auswirkung: erhöhte Volatilität dürfte anhalten, während Händler Flows und regulatorische Nachrichten einpreisen; Korrekturen wie die jüngste könnten taktische Akkumulationspunkte bieten. Mittelfristig bis langfristig: wenn institutionelle Flows wie erwartet skalieren, könnten Angebots‑Nachfrage‑Dynamiken weiteren Aufwärtsspielraum bis 2026 stützen und Rallyes weniger abhängig von spekulativen parabolischen Ausschlägen machen. Risiken, die diese bullische Sicht zunichtemachen könnten, umfassen langsamer als erwartete ETF/Unternehmens‑Adoption, ungünstige regulatorische Ergebnisse oder einen Makroschock, der die Liquidität verknappt—Ereignisse, die bärischen Preisdruck erzeugen würden. Insgesamt deutet die Beweisbilanz im Bericht und in nachfolgenden Kommentaren auf einen bullischen Ausblick für BTC hin, wenngleich mit typischer Bullenmarkt‑Volatilität.