Bitcoin fällt unter 83.000 Dollar, während sich die Liquidationen 696 Millionen Dollar nähern

Bitcoin und Ethereum gerieten in zwei Phasen unter starken Verkaufsdruck. Am späten 29. September fiel Bitcoin unter 83.000 US-Dollar und Ethereum unter 2.700 US-Dollar. CoinGlass zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 82.470 Trader liquidiert; die Verluste beliefen sich auf rund 323,03 Millionen US-Dollar. Am Abend des 7. Oktober, taiwanesischer Zeit, notierte Bitcoin erneut unter 83.000 US-Dollar und Ethereum war unter 2.600 US-Dollar gefallen. Die neuesten CoinGlass-Zahlen zeigten, dass innerhalb von 24 Stunden 121.449 Trader liquidiert wurden und die Verluste auf rund 695,83 Millionen US-Dollar stiegen. Auch die größte gemeldete Liquidation fiel höher aus: Sie stieg von rund 5,06 Millionen US-Dollar bei einer HTX-ETH-USDT-Position im früheren Bericht auf 26,64 Millionen US-Dollar bei einer Binance-ETH-USDC-Position im späteren Bericht. Ein konkreter Auslöser wurde nicht identifiziert. Die größere Liquidationswelle deutet auf zunehmende Volatilität und ein höheres Risiko für Trader mit Hebelwirkung hin. Ob Bitcoin und Ethereum diese Kursmarken zurückerobern können, könnte Aufschluss darüber geben, ob der Verkaufsdruck nachlässt.
Bearish
Die Nachrichten sind kurzfristig negativ für Bitcoin und Ethereum. Beide sind unter wichtige Preisschwellen gefallen, während der Anstieg der Liquidationen – von etwa 323 Millionen auf fast 696 Millionen US-Dollar – darauf hindeutet, dass Zwangsverkäufe und eine hohe Hebelwirkung den Marktdruck verstärken. Solche Liquidationskaskaden können die Preise weiter nach unten treiben, wenn gehebelte Positionen geschlossen werden, und Händler davon abhalten, neue Long-Positionen einzugehen, bis sich die Volatilität gelegt hat. In den Berichten wird kein konkreter Auslöser genannt, daher belegen die Daten allein keine nachhaltige Veränderung der Marktgrundlagen. Längerfristig hängt die Auswirkung davon ab, ob sich Bitcoin und Ethereum stabilisieren und die genannten Niveaus zurückerobern oder ob anhaltende Verkäufe und eine schwache Stimmung den Rückgang verlängern. Eine rasche Erholung könnte darauf hindeuten, dass die Zwangsliquidationen ihren Höhepunkt überschritten haben; die jüngsten Zahlen weisen jedoch auf ein erhöhtes Abwärtsrisiko in naher Zukunft hin.