Bitcoin nahe 80.000 US-Dollar, während Altcoins nach der Fed-Entscheidung nachgeben
Bitcoin hatte Mühe, sich über 80.000 US-Dollar zu halten, nachdem es rund um die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen unverändert zu lassen, zu starken Kursschwankungen gekommen war. BTC stieg nach der Bekanntgabe kurzzeitig auf 81.800 US-Dollar, fiel dann auf 79.600 US-Dollar und blieb anschließend in der Nähe von 80.000 US-Dollar. Dem Artikel zufolge schloss Fed-Chef Warsh eine weitere Zinserhöhung im Dezember nicht aus, was die Unsicherheit über die Bitcoin-Kursperspektive verstärkte.
Auch Altcoins gaben nach, da der breitere Kryptomarkt schwächer wurde. Ethereum fiel um 2,14 Prozent auf 2.320 US-Dollar, XRP sank um 3 Prozent unter 1,30 US-Dollar und SOL kehrte auf 100 US-Dollar zurück. NEAR und BCH verzeichneten mit jeweils rund 8 Prozent die stärksten Verluste, während BTW um 8 Prozent auf knapp 1,90 US-Dollar zulegte. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarkts sank um 1,5 Prozent auf 2,68 Billionen US-Dollar, während die Bitcoin-Dominanz bei 60 Prozent lag.
Bearish
Die Marktreaktion ist kurzfristig bearish. Bitcoin konnte die Erholung nach der Fed-Entscheidung nicht halten, fiel unter 80.000 US-Dollar und blieb in der Nähe dieses Niveaus. Die breit angelegten Verluste bei Altcoins, darunter Rückgänge von rund 8 % bei NEAR und BCH, sowie ein Minus von 1,5 % bei der gesamten Marktkapitalisierung des Kryptomarkts deuten auf Risikoaversion und Druck auf die Positionen der Händler hin. Die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung hält auch die makroökonomische Unsicherheit auf einem hohen Niveau, was spekulative Anlagen belasten kann.
Wie in früheren Zyklen geldpolitischer Entscheidungen verhindert eine Ankündigung im Einklang mit den Erwartungen nicht zwangsläufig Volatilität: Händler könnten stattdessen auf die Kommentare der Entscheidungsträger und den Ausblick für künftige Zinsen reagieren. Wenn Bitcoin weiterhin um die Marke von 80.000 US-Dollar kämpft, könnten gehebelte Positionen und Stop-Loss-Aufträge kurzfristige Schwankungen verstärken, während Altcoins anfälliger bleiben könnten. Dieser Bericht allein belegt jedoch keinen dauerhaften Trend. Eine Erholung des BTC-Kurses, eine verbesserte Liquidität oder klarere Hinweise zur Zinsentwicklung könnten den Druck längerfristig lindern; anhaltende Schwäche und weitere hawkishe Signale könnten den Rücksetzer verlängern.