Analyst: Bitcoin braucht eine Rallye von 6,24%, um 2025 positiv zu schließen

Bitcoin (BTC) muss laut Analysten in den letzten Tagen des Jahres 2025 um etwa 6,24 % zulegen, um das Jahr mit einer positiven Jahreskerze abzuschließen. BTC erreichte im Oktober ein Hoch nahe 125.000 USD und fiel dann um rund 30 %, fand im November ein lokales Tief um 80.000 USD und notierte gegen Jahresende im mittleren bis oberen Bereich der 80.000er. Der Kurs liegt seit November unter dem 365‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt, womit der nach 2023 entstandene mehrjährige strukturelle Aufwärtstrend gebrochen wurde. Makro‑Treiber sind entscheidend: Die Federal Reserve senkte 2025 dreimal die Zinsen (jeweils um 25 BP), doch die Dezember‑Guidance von Chairman Jerome Powell war gemischt und das CME FedWatch sieht nur ~18,8 % Wahrscheinlichkeit für eine weitere Senkung im Januar, sodass die Liquiditätsaussichten unsicher bleiben. Marktkommentatoren sind gespalten — einige sehen weiteren Aufwärtsspielraum ohne Korrektur bei Gold/Silber, andere warnen, dass die Bewertung von Bitcoin gegenüber Gold bis 2026 halbiert werden könnte. Für Trader würde eine erfolgreiche Jahresend‑Rallye von ~6,24 % einen psychologischen und technischen Meilenstein bewahren (erstes positives Close nach dem Halving‑Zyklus), während ein Scheitern das erste Down‑Year nach einem halving‑getriebenen Zyklus markieren würde. Wichtige Faktoren zur Beobachtung: BTC‑Preis vs. 365‑Tage‑Gleitender Durchschnitt, Liquidität und Fed‑Guidance, Unterstützungsebenen der gleitenden Durchschnitte und Reaktion nach dem jüngsten lokalen Tief. Hauptkeywords: Bitcoin, BTC‑Preis, 365‑Tage‑Gleitender Durchschnitt, Federal Reserve, Liquidität.
Neutral
Die Nachricht ist für die Richtung des BTC‑Preises neutral, da sie in erster Linie ein bevorstehendes technisches Etappenziel beschreibt und keinen klaren bullischen oder bärischen Katalysator liefert. Kurzfristige Wirkung: Es ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen, da Trader Positionen für einen möglichen Jahresend‑Rally von 6,24% eingehen — Bid‑seitige Flows und Stop‑Orders können die Bewegungen in den letzten Tagen in beide Richtungen verstärken. Die Tatsache, dass BTC unter dem 365‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt liegt und den mehrjährigen Aufwärtstrend verloren hat, erhöht das Abwärtsrisiko, falls das Rally scheitert, was weitere Verkäufe durch Trendfolge‑Strategien auslösen könnte. Umgekehrt würde ein erfolgreicher Schlusskurs über dem Jahresanfang bullisches Sentiment bestätigen und Momentum‑Käufer sowie reduzierte Risikoprämien anziehen, was die Oberseite bis ins Q1 hinein stützen könnte. Mittelfristig bis langfristig: Makro‑Liquidität (Fed‑Zinsverlauf) und die relative Bewertung gegenüber Gold bleiben entscheidend. Anhaltende Unsicherheit über Fed‑Senkungen und eine mögliche Neubewertung gegenüber Gold liefern gemischte Signale, daher sollten Trader das Ereignis als technischen Wendepunkt und nicht als fundamentalen Trendwechsel behandeln. Handlungsempfehlungen für Trader: Intraday‑Liquidität, Open Interest und Funding‑Rates, den 365‑Tage‑MA sowie kurzfristige Gleitende Durchschnitte beobachten und auf kaskadierende Liquidationen rund um Schlüssel­niveaus achten. Insgesamt signalisiert der Text bedingtes Risiko — ergebnisabhängig und nicht per se bullisch oder bärisch.