Die Bitcoin-Renditen im November lagen über 16 Jahre im Durchschnitt bei 34,59 %

Bitcoin ist seit 2010 in 10 von 16 November-Handelsperioden gestiegen. Die durchschnittliche Rendite lag bei 34,59 %, die mediane Rendite bei 10,26 %. Der Durchschnitt wurde durch einen außergewöhnlichen Anstieg von 453,6 % im November 2013 nach oben gezogen; der größte Rückgang in einem November betrug 2018 36,41 %. Im Oktober 2026 fiel Bitcoin um 7,32 % – die viertschlechteste Oktober-Rendite seit Beginn der Aufzeichnungen. Ethereum verlor 16,06 % und verzeichnete damit sein zweitschlechtestes Oktober-Ergebnis. Die historischen Novemberzahlen bieten Händlern einen Anhaltspunkt, sagen die künftige Wertentwicklung jedoch nicht voraus.
Neutral
Die Zahlen dienen als historische Referenz für saisonale Entwicklungen und stellen keinen neuen Marktkatalysator dar. Daher ist die erwartete direkte Auswirkung neutral. Dass Bitcoin in 10 von 16 Novembern positive Renditen erzielte und eine durchschnittliche Rendite von 34,59 % verzeichnete, könnte einige Händler dazu veranlassen, nach saisonalem Aufwärtspotenzial zu suchen. Der Median von 10,26 % liegt jedoch deutlich unter dem Durchschnitt, der durch den außergewöhnlichen Anstieg von 453,6 % im November 2013 nach oben getrieben wurde. Der Rückgang von 36,41 % im Jahr 2018 zeigt zudem, dass die Verluste im November erheblich ausfallen können. Kurzfristig dürften Händler eher die Marktpositionierung, die Spotnachfrage, die Finanzierungskosten bei Derivaten und die allgemeine Risikostimmung beobachten, statt den historischen Durchschnitt als Signal zu betrachten. Die schwache Entwicklung von Bitcoin und Ethereum im Oktober könnte den Optimismus ebenfalls dämpfen. Langfristig sind die Stichprobe klein und die Ergebnisse sehr breit gestreut, sodass diese Statistiken nicht ausreichen, um ein verlässliches saisonales Muster zu belegen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Kursrichtung stärker von den Marktbedingungen und Katalysatoren abhängen als von Kalenderdurchschnitten.