Bitcoin-Rally droht ins Stocken zu geraten, während Analysten bei BTC uneins sind
Bitcoin erholte sich am 28. Oktober auf etwa 81.000 US-Dollar. Der Marktzyklus-Analyst Bob Loukas warnte jedoch, dass die Erholung von BTC ins Stocken geraten könnte, wenn die Kaufdynamik nicht zunimmt. Er nannte 79.600 US-Dollar als eine Marke, die ihn vorsichtiger stimmen würde; Bitcoin fiel kurzzeitig darunter, bevor sich der Kurs erholte.
Die Prognosen der Analysten gehen auseinander. Coinbase betrachtet 80.000–82.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone und erklärt, ein anhaltender Durchbruch nach unten könne das Risiko eines erneuten Tests der Marke von 73.000–75.000 US-Dollar erhöhen. Der Real-Vision-Analyst Jamie Coutts sagte hingegen, ein Ausbruch über 85.000–86.000 US-Dollar könne den Weg in Richtung 100.000 US-Dollar öffnen. Coinbase wies außerdem auf möglichen Verkaufsdruck durch rund 2,1 Millionen BTC hin, die zuletzt bei Kursen von 87.500–91.700 US-Dollar bewegt wurden.
Coinbase berichtete, dass Bitcoin-ETFs seit August rund 6,4 Milliarden US-Dollar angezogen hätten, während sich die Käufe von Unternehmen für ihre Treasury-Bestände auf 1,5 Milliarden US-Dollar beliefen. Händler beobachten, ob BTC die Marke von 82.000 US-Dollar zurückerobern und anschließend den Widerstand überwinden kann oder ob der Kurs stattdessen die Unterstützung um 79.600 US-Dollar verliert. Die Entscheidung der Federal Reserve vom 28. Oktober sorgt bei Risikoanlagen für zusätzliche Unsicherheit.
Neutral
Die Aussichten sind uneinheitlich, daher liefert der Bericht kein klares Signal für die weitere Richtung. Loukas’ Warnung und das Abwärtsszenario von Coinbase verdeutlichen das Risiko eines Rücksetzers bei BTC, falls die Kaufdynamik nachlässt oder die Unterstützung um 80.000 US-Dollar nicht hält. Die genannte Spanne von 73.000 bis 75.000 US-Dollar bietet den Bären ein mögliches Abwärtsziel. Umgekehrt könnte ein anhaltender Anstieg über 85.000 bis 86.000 US-Dollar die Dynamik verbessern und 100.000 US-Dollar in Reichweite bringen. ETF-Zuflüsse sind ein Hinweis auf institutionelle Nachfrage, doch der Artikel verweist auch auf möglichen Verkaufsdruck bei höheren Kursen und Unsicherheit im Zusammenhang mit der Federal Reserve.
Kurzfristig könnten Händler die Spanne von 79.600 bis 82.000 US-Dollar auf Anzeichen einer Unterstützung und 85.000 bis 86.000 US-Dollar als möglichen Ausbruchspunkt beobachten. Ein entschiedener Durchbruch in eine der beiden Richtungen könnte momentumgetriebenen Handel auslösen, während wiederholte Tests ohne anschließende Bewegung die Volatilität und das Risiko falscher Ausbrüche erhöhen könnten. In vergleichbaren Marktphasen reagieren Händler häufig stark auf viel beachtete Kursmarken, doch diese allein bestätigen keinen dauerhaften Trend.
Langfristig könnte eine anhaltende ETF-Nachfrage Bitcoin stützen, während fortbestehende Zinssorgen oder nachlassende institutionelle Zuflüsse die Erholung begrenzen könnten. Die gegensätzlichen Prognosen des Artikels unterstreichen, dass die Kursrichtung davon abhängt, ob die Nachfrage das darüberliegende Verkaufsangebot aufnehmen kann. Daher ist die Auswirkung am besten als neutral einzuschätzen, bis BTC eine anhaltende Bewegung über diese wichtigen Marken hinaus etabliert.