Bitcoin erholt sich nach Schiffs Warnung vor 75.000 Dollar auf über 80.000 Dollar

Bitcoin erholte sich auf über 80.000 US-Dollar, nachdem der Kurs auf ein Fünfwochentief nahe 79.000 US-Dollar gefallen war. Damit widersetzte er sich der Prognose von Peter Schiff, BTC werde am Wochenende auf 75.000 US-Dollar sinken. Die Kryptowährung erreichte kurzzeitig 81.000 US-Dollar, gab danach etwas nach und lag am Sonntagmorgen weiterhin rund 5.500 US-Dollar über Schiffs Zielmarke. Schiff hatte Bitcoin als „im Absturz“ beschrieben und davor gewarnt, dass ETF-Anleger am Wochenende nicht verkaufen könnten. Die schnelle Erholung zeigt, dass sich die Prognose nicht unmittelbar bewahrheitete, auch wenn die Kurse volatil blieben. Der Analyst Willy Woo bezeichnete Schiff als nützlichen Kontraindikator. Der Artikel verweist außerdem auf frühere pessimistische Prognosen Schiffs, darunter die Behauptung, Bitcoin werde 50.000 US-Dollar nicht erreichen und die Nachfrage nach Spot-ETFs werde enttäuschen. Dem stehen gemeldete Zuflüsse von mehr als 55 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs gegenüber. Die Erholung legt die weitere Richtung von Bitcoin nicht fest. Händler könnten jedoch beobachten, ob BTC sich über 80.000 US-Dollar hält und wie sich ETF-Zuflüsse und die allgemeine Marktstimmung entwickeln.
Neutral
Die Nachricht hat neutrale Auswirkungen auf den Markt, da sie hauptsächlich von einer kurzfristigen Kurserholung und einer nicht eingetroffenen kurzfristigen Prognose berichtet, nicht aber von einer Veränderung der Fundamentaldaten von Bitcoin. Die Erholung von Bitcoin über 80.000 US-Dollar könnte den unmittelbaren Verkaufsdruck mindern und kurzfristige Händler dazu bewegen, ihre bärischen Positionen zu überdenken. Der Artikel sagt jedoch auch, dass BTC zurückfiel, nachdem der Kurs kurzzeitig 81.000 US-Dollar erreicht hatte. Die Erholung allein belegt daher keinen anhaltenden Trend. Händler werden sich wahrscheinlich darauf konzentrieren, ob die Marke von 80.000 US-Dollar hält, sowie auf das Handelsvolumen, die allgemeine Risikobereitschaft und die Mittelzuflüsse in Bitcoin-ETFs. Ähnliche Fälle, in denen prominente Kritiker starke Kursverluste vorhersagen, haben oft zu Volatilität und Diskussionen geführt; öffentliche Kommentare allein sind jedoch kein verlässlicher Kurstreiber. Die gemeldeten ETF-Zuflüsse von mehr als 55 Milliarden US-Dollar bieten einen Kontext für die anhaltende institutionelle Nachfrage, garantieren aber keine künftigen Käufe. Kurzfristig könnten Kursniveaus und die Positionierung weitere Schwankungen auslösen. Langfristig sind die ETF-Nachfrage und die allgemeinen Marktbedingungen relevanter als Schiffs Kursziel für das Wochenende; der Artikel enthält keine neuen fundamentalen Informationen, die eine bullische oder bärische Einstufung rechtfertigen würden.