Bitcoin steigt wieder über 81.000 Dollar, während Risiken durch die Fed und Inflation drohen

Bitcoin erholte sich von etwa 79.400 US-Dollar auf über 81.000 US-Dollar, nachdem die Unterstützung an der unteren Begrenzung eines fallenden Kanals gehalten hatte. Im Vier-Stunden-Chart bewegt sich Bitcoin weiterhin innerhalb dieses Kanals und stößt nahe dessen oberer Begrenzung sowie am einfachen gleitenden Durchschnitt der letzten 100 Perioden auf Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand könnte weitere Kursgewinne begünstigen, während eine Zurückweisung einen erneuten Rücksetzer auslösen könnte. Der Tageschart zeigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt und der fallende Kanal nach oben aufgelöst werden könnte. Allerdings wurde Bitcoin zuletzt am 50-Tage-Durchschnitt zurückgewiesen, und der Kanal ist zu stark gefallen, um als herkömmliche Bullenflagge zu gelten. Der tägliche Stochastic RSI dreht von niedrigen Niveaus nach oben, während sich der Wochenindikator im bearishen Bereich befindet – ein Hinweis auf nachlassendes Momentum. Händler beobachten außerdem den Zinsentscheid der Federal Reserve und die bevorstehenden PCE-Inflationsdaten. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Falkenhafte Signale von Fed-Chef Warsh oder eine höher als erwartete Inflation könnten Bitcoin jedoch belasten. Der Wochenchart lässt vor einer möglichen Erholung Raum für eine stärkere Korrektur in Richtung 75.600 oder 70.000 US-Dollar. Insgesamt hängt die kurzfristige Richtung von Bitcoin vom technischen Widerstand und den makroökonomischen Daten ab.
Neutral
Der Artikel zeichnet ein Bild widersprüchlicher Signale statt eines klaren Marktkatalysators. Die Erholung von Bitcoin über 81.000 US-Dollar und der intakte übergeordnete Aufwärtstrend sprechen für einen konstruktiven Ausblick. Der Widerstand am gleitenden 50-Tage-Durchschnitt, der absteigende Kanal und der bearishe Stochastic RSI auf Wochenbasis deuten dagegen auf ein kurzfristiges Abwärtsrisiko hin. Die wichtigsten externen Katalysatoren sind die Fed-Entscheidung und die PCE-Inflation: Unveränderte Zinsen könnten bereits eingepreist sein, doch eine restriktive Kommunikation oder eine höhere Inflation könnte die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik verstärken und Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin, unter Druck setzen. Ähnliche makrogetriebene Ereignisse haben häufig zu starken, aber kurzlebigen Bewegungen geführt, wenn Inflationsdaten oder Aussagen der Zentralbank von den Erwartungen abwichen. Händler könnten daher zunächst mit erhöhter Volatilität rund um die Veröffentlichungen reagieren. Technische Marken wie die Kanalgrenzen und der Unterstützungsbereich bei 79.400 US-Dollar könnten dabei die kurzfristige Positionierung leiten. Ein Ausbruch über den Widerstand des Kanals könnte Momentum-Käufe begünstigen; ein Scheitern dort könnte die im Artikel genannten Marken bei 75.600 oder 70.000 US-Dollar in den Blick rücken. Längerfristig ist der Ausbruch des Wochen-RSI über die Trendlinie ein potenziell unterstützendes Signal, beseitigt aber nicht das Risiko einer stärkeren Korrektur. Das gemischte technische und makroökonomische Bild spricht für eine neutrale Einstufung.