Bitcoin-Ausverkauf drückt die Marktkapitalisierung des Kryptomarkts auf 2,7 Billionen Dollar

Der Kryptomarkt verlor im Oktober 10 %, wobei die gesamte Marktkapitalisierung von 3 Billionen auf 2,7 Billionen US-Dollar sank. Ein mit Binance verbundener Hackerangriff und die allgemeine Marktschwäche erhöhten den Verkaufsdruck. Bitcoin beendete den Oktober mit einem Minus von 7,5 % – der schwächsten Oktoberentwicklung seit 2014 – und lag seit Jahresbeginn 11 % im Minus. Nachdem es Bitcoin nicht gelungen war, die Marke von 87.000 US-Dollar zu durchbrechen, war der Kurs bereits um mehr als 7 % gefallen. Der durch den Hack ausgelöste Ausverkauf drückte ihn anschließend auf den tiefsten Stand seit fast zwei Monaten. Ethereum verlor innerhalb von 30 Tagen mehr als 15 % und schloss die letzte Woche mit einem Minus von knapp 4 % ab. Solana und Cardano fielen im Wochenverlauf um 7 % beziehungsweise 6,6 %. Einige Token entwickelten sich entgegen dem Trend: HYPE legte um 13,6 % zu, ebenso stiegen LEO, QNT und UNI. Bitcoins schwacher Oktober und die Verluste bei großen Altcoins haben die Sorge verstärkt, dass sich der Abschwung am Kryptomarkt bis in den November hinein fortsetzt.
Bearish
Die Nachrichten sind bearish, weil sie von weitreichenden Verlusten am Kryptomarkt, einem monatlichen Rückgang der gesamten Marktkapitalisierung um 10 % und einem mit Binance verbundenen Sicherheitsvorfall berichten, der den Verkaufsdruck verstärkte. Bitcoin hatte sich bereits vor dem Vorfall abgeschwächt und es nicht geschafft, die Marke von 87.000 US-Dollar zu überwinden. Der Bericht deutet daher sowohl auf eine negative Stimmung als auch auf eine grundlegende technische Schwäche hin – nicht nur auf einen einzelnen, isolierten Schock. Der Rückgang von Ethereum um mehr als 15 % innerhalb von 30 Tagen und die Wochenverluste bei SOL und ADA zeigen zudem, dass sich die Verkäufe über BTC hinaus ausweiteten. Kurzfristig könnten Trader auf die Sicherheitsbedenken reagieren, indem sie ihr Engagement reduzieren, Vermögenswerte von Börsen abziehen oder Liquidität in Form von Bargeld und Stablecoins suchen. Das kann die Volatilität und das Abwärtsrisiko erhöhen, insbesondere wenn die Kurse Unterstützungsniveaus durchbrechen oder Börsenabflüsse Sorgen über die Funktionsfähigkeit des Marktes auslösen. Die Kursgewinne von HYPE und einigen anderen Token zeigen, dass die Entwicklung nicht überall gleich verläuft; für sich genommen sind sie jedoch kein Zeichen einer breit angelegten Erholung. Ähnliche börsenbezogene Schocks haben in der Vergangenheit häufig zunächst starke Verkäufe und erhöhte Volatilität ausgelöst. Anschließend stabilisierte sich die Lage, sobald feststand, dass die Kundengelder und der Börsenbetrieb sicher waren. Die längerfristigen Auswirkungen hängen daher vom Ausmaß und der Aufarbeitung des Binance-Vorfalls sowie von den allgemeinen Marktbedingungen ab. Wenn das Vertrauen zurückkehrt und sich makroökonomische oder On-Chain-Indikatoren verbessern, könnten sich die Kurse stabilisieren. Anhaltende Unsicherheit, eine schwache Nachfrage oder weitere technische Einbrüche könnten den Abschwung hingegen verlängern. Der Artikel enthält keine ausführlichen Erkenntnisse zum Vorfall. Trader sollten daher bestätigte Informationen von Marktspekulationen unterscheiden.