Bitcoin testet die Unterstützung bei 81.000 Dollar, während Brent-Rohöl 116 Dollar erreicht

Bitcoin fiel kurzzeitig unter 81.000 US-Dollar, als die US-Aktienmärkte niedriger eröffneten und Brent-Rohöl auf 116 US-Dollar je Barrel stieg – den höchsten Stand seit März. Später erholte sich BTC auf etwa 81.600 US-Dollar. Händler beobachten, ob der Kurs bis zum Tagesschluss seinen einfachen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 81.781 US-Dollar zurückerobern kann. Der Anstieg der Ölpreise, der mit den zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran in Verbindung gebracht wird, verstärkte die Risikoaversion an den Märkten. Der S&P 500 und der Nasdaq gaben nach, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen unter 5 Prozent blieb. Der Ökonom Robin Brooks sagte, die Ölpreise schienen eine beträchtliche Risikoprämie einzupreisen, obwohl sich die Ölströme durch den Persischen Golf für viele Länder den Vorkriegsniveaus näherten. Keith Alan, Mitgründer von Material Indicators, sagte, sollte Bitcoin den 50-Tage-Durchschnitt nicht zurückerobern, könnten die Unterstützungsmarken zwischen 78.000 und 80.000 US-Dollar in den Fokus rücken. Eine weitere Unterstützungszone zwischen 80.000 und 81.500 US-Dollar spiegelt die aggregierte Kostenbasis von Anlegern in Bitcoin-Spot-ETFs wider. Händler beobachten Öl, Aktien und diese BTC-Kursmarken, um Hinweise auf die kurzfristige Marktrichtung zu erhalten.
Bearish
Die unmittelbare Lage für Bitcoin ist bearish, da der Kurs unter 81.000 US-Dollar und seinen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt gefallen ist, während die Ölpreise stark gestiegen sind und US-Aktien nachgegeben haben. Höhere Rohölpreise infolge geopolitischer Spannungen können die Inflationssorgen und die Risikoaversion verstärken und Händler dazu veranlassen, ihr Engagement in volatilen Anlagen zu verringern. Gelingt es dem Kurs nicht, den gleitenden Durchschnitt zurückzuerobern, könnte die genannte Unterstützungszone von 78.000 bis 80.000 US-Dollar in den Blick rücken. Der Bereich von 80.000 bis 81.500 US-Dollar könnte dagegen einen Puffer bieten, da er mit der aggregierten Kostenbasis von Anlegern in Spot-Bitcoin-ETFs übereinstimmt. Ähnliche geopolitische Schocks oder Energiepreissprünge haben bei Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen, häufig kurzfristige Volatilität ausgelöst. Die Reaktion muss nicht auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeuten: Der Artikel weist auch darauf hin, dass die Ölpreise trotz der Erholung der regionalen Lieferströme eine hohe Risikoprämie enthalten könnten und die Renditen von US-Staatsanleihen unter 5 % blieben. Wenn die Spannungen nachlassen, die Ölpreise sinken und Bitcoin seine Unterstützungszonen hält, könnte der Verkaufsdruck abnehmen. Langfristig belegt dieser Bericht allein keine Veränderung der Fundamentaldaten von Bitcoin. Händler dürften ETF-bezogene Kapitalflüsse, die allgemeine Stimmung an den Aktienmärkten, die Ölpreise und den Tagesschlusskurs im Verhältnis zum 50-Tage-Durchschnitt beobachten, bevor sie beurteilen, ob die Schwäche anhält.