Block startet Bitcoin-Werbung für 60 Millionen Amerikaner
Block hat mit „Bitcoin Does“ seine erste landesweite Werbekampagne für Bitcoin gestartet. Sie richtet sich an schätzungsweise 60 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, die sich für Bitcoin interessieren, es aber noch nicht ausprobiert haben. Statt Mining oder die Blockchain-Technologie zu erklären, stellt die Kampagne praktische Einsatzmöglichkeiten in den Vordergrund.
Maria Pesce, Blocks Leiterin für Bitcoin-Marketing, sagte, die Botschaft beruhe auf Rückmeldungen von Cash-App-Nutzern und Square-Händlern. Ein Händler bezeichnete Bitcoin als „ehrlicheres Geld“. Die Kampagne verbindet außerdem öffentliche Sorgen über Inflation, Rettungsmaßnahmen für den Finanzsektor und Private Equity mit dem begrenzten Bitcoin-Angebot und der Möglichkeit, Bitcoin selbst zu verwahren.
Auf der ComplexCon demonstrierte Block Bitcoin-Zahlungen mit der Aktion Lightning Lake. Dort konnten Besucher nach Bitcoin angeln und über das Lightning Network bezahlen. Laut dem Programm bietet Square zudem eine Bearbeitungsgebühr von 0 % für Bitcoin-Zahlungen an. Die Kampagne könnte das Bewusstsein der Verbraucher stärken, doch der Artikel liefert keine Belege für eine unmittelbare Veränderung der Nutzung oder der Handelsaktivität.
Neutral
Die Kampagne ist ein positives Signal für die Sichtbarkeit von Bitcoin bei Verbrauchern, ihre unmittelbare Wirkung auf den Handel dürfte in nächster Zeit jedoch begrenzt sein. Der Artikel berichtet über den Start einer Marketingkampagne und Zahlungsdemonstrationen, nicht über ein messbares Wachstum bei Nutzern, Käufen oder Transaktionsvolumen. Händler könnten die Nachricht als Unterstützung für die langfristige Verbreitung von Bitcoin sehen, doch allein dürfte sie die Preiserwartungen oder die Marktstabilität kaum verändern. Ähnliche verbraucherorientierte Kampagnen können mit der Zeit die Bekanntheit steigern, doch die Marktwirkung hängt üblicherweise davon ab, ob daraus eine anhaltende Nutzung und Nachfrage entsteht. Eine dauerhafte Wirkung würde sich daher vermutlich schrittweise einstellen und müsste durch Indikatoren wie aktive Nutzer, Zahlungsvolumen und Börsenflüsse bestätigt werden.