Bloomberg-ETF-Analyst: Die Beständigkeit von Bitcoin — Halvings, ETF-Nachfrage und Akkumulation durch Halter widerlegen 'Tulpen'-Behauptungen

Bloomberg‑ETF‑Analyst Eric Balchunas wehrte Vergleiche zwischen Bitcoin und der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts ab und argumentierte, dass Bitcoins 17‑jährige Überlebensdauer, wiederholte Erholungen und strukturelle Angebots‑/Nachfragetreiber es von einer kurzlebigen spekulativen Blase unterscheiden. Balchunas hob die jüngste Performance hervor — etwa +250% über drei Jahre und +122% in 2024, obwohl rund 27% unter den Oktober‑Höchstständen — und verzeichnete Widerstandsfähigkeit trotz Exchange‑Hacks, des ICO‑Abschwungs 2018, Bankenkrisen und anderer Schocks. Er nannte zentrale Fundamentaldaten, die Bitcoin stützen: halving‑getriebene Reduzierungen der Neuausgabe, wachsende institutionelle Akkumulation durch Spot‑Bitcoin‑ETFs und On‑Chain‑Metriken (größere Inhaber akkumulieren, ein signifikanter Anteil des Angebots bewegt sich seit 12+ Monaten nicht). Marktindikatoren wie der MVRV Z‑Score deuten darauf hin, dass die jüngste Schwäche eine Konsolidierung nach übermäßigen Gewinnen war und kein systemischer Kollaps. Die Analyse fordert Trader auf, Fundamentals zu priorisieren — Halving‑Zeitpläne, ETF‑Flows, On‑Chain‑Akkumulation und regulatorische Entwicklungen — und behandelt Bitcoin eher als potenziellen Portfolio‑Diversifizierer, der durch Knappheit gestützt wird, denn als vorübergehenden Hype.
Bullish
Der kombinierte Bericht betont strukturelle, bullische Treiber für Bitcoin statt eines klassischen spekulativen Blow‑offs. Zentrale Faktoren, die eine bullische Einstufung stützen: (1) Angebotsseitige Knappheit — Halving‑Ereignisse reduzieren die Neuemission und straffen das langfristige Angebot; (2) Wachsende institutionelle Nachfrage — Spot‑Bitcoin‑ETFs akkumulieren Angebot, was Gebote stützen und die verfügbare Float reduzieren kann; (3) On‑Chain‑Halterverhalten — große Halter akkumulieren und langfristig unbewegtes Angebot reduziert den Verkaufsdruck; (4) Bewertungs-/Kontextindikatoren — Kennzahlen wie der MVRV‑Z‑Score deuten auf Konsolidierung nach übermäßigen Gewinnen statt auf fundamentalen Zusammenbruch hin. Kurzfristige Volatilität bleibt möglich (Anmerkung zu einem ~27% Pullback von den Oktoberhochs), daher sollten Trader Korrekturbewegungen und potenzielle Möglichkeiten für Mean‑Reversion oder risikodefinierte Einstiege erwarten. Mittelfristig bis langfristig erhöhen anhaltende ETF‑Zuflüsse und verringerte Emission die Wahrscheinlichkeit weiterer Aufwärtsbewegungen, wenn Nachfrage auf begrenztes Angebot trifft. Daher wird die Netto‑Preiswirkung auf BTC als bullisch eingeschätzt, wenngleich mit taktischem Risiko durch kurzfristige Korrekturen und makro‑/regulatorische Ereignisse.