Bubblemaps wirft Ethan vor, mit Pump.fun-Werbung 125.000 US-Dollar verdient zu haben

Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps wirft dem Krypto-Influencer Ethan vor, mit 49 Token-Promotions auf Pump.fun rund 125.000 US-Dollar verdient zu haben. Bubblemaps schätzt, dass etwa 45.000 US-Dollar aus Handelsgewinnen und rund 80.000 US-Dollar aus Werbeprämien stammten. Das Unternehmen erklärt, dass Wallets, die vermutlich mit Ethan in Verbindung stehen, Token gekauft hätten, bevor er sie öffentlich erwähnte, und etwa drei Minuten nach Veröffentlichung der Beiträge mit dem Verkauf begonnen hätten. Ethan soll auf der Plattform rund 88.000 Follower gehabt haben. Die Vorwürfe beruhen auf Mustern bei On-Chain-Transaktionen; die Eigentümerschaft der Wallets wurde nicht unabhängig überprüft, und die Daten beweisen weder, dass Ethan die Wallets kontrollierte, noch dass er die Trades koordinierte. Die Regeln von Pump.fun verbieten irreführende Promotions und koordinierten Handel mit dem Ziel, Preise zu manipulieren. Bei Manipulationsverdacht kann die Plattform Prämien einbehalten. Bis zum 11. Oktober waren weder bestätigte Durchsetzungsmaßnahmen noch eine direkte öffentliche Reaktion von Ethan gemeldet worden. Für Trader verdeutlichen die Vorwürfe von Bubblemaps die Risiken, nach Empfehlungen von Influencern wenig liquide Memecoins zu kaufen, wenn frühe Inhaber möglicherweise bereits in die dadurch entstehende Nachfrage hinein verkaufen.
Neutral
In den Vorwürfen wird keine bestimmte Kryptowährung genannt, und keine der beiden Zusammenfassungen berichtet von bestätigten Durchsetzungsmaßnahmen oder einer direkten Stellungnahme von Ethan. Daher gibt es keinen klaren, direkten Preiskatalysator für einen bestimmten Coin, was eine neutrale Einstufung stützt. Kurzfristig könnten die Behauptungen dazu führen, dass Händler bei auf Pump.fun beworbenen Token vorsichtiger werden, insbesondere bei wenig gehandelten Memecoins. Außerdem könnten die Volatilität oder der Verkaufsdruck bei einzelnen Token zunehmen, falls Inhaber befürchten, dass frühe Wallets ihre Bestände abstoßen. Eine solche Reaktion hinge jedoch vom jeweiligen Token ab und lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht belegen. Längerfristig könnten die Prüfung von Influencer-Werbung und die Untersuchung von On-Chain-Wallet-Aktivitäten das Vertrauen in Werbeprämien und Handelspraktiken auf der Plattform beeinflussen. Die Vorwürfe sind weiterhin unbestätigt; ihre umfassenderen Auswirkungen auf Kryptopreise und die Marktstabilität sind daher ungewiss.