CalPERS reduziert sein Engagement bei großen Tech-Unternehmen angesichts der Debatte über KI-Risiken
CalPERS, der größte öffentliche Pensionsfonds der USA, erörterte bei einer Vorstandssitzung im September die Risiken künstlicher Intelligenz für die Anlagemärkte und die Gesellschaft. Die Diskussion folgte auf den Rücktritt des Anthropic-Forschers Jacob Coxon und seine Warnungen vor den Gefahren des Wettlaufs hin zu einer Superintelligenz.
CalPERS reduzierte seine Beteiligungen an den Magnificent Seven im ersten Halbjahr 2026 um 26 Prozent. Der Bestand an Nvidia-Aktien sank um fast 40 Prozent von 76,4 Millionen auf 46,1 Millionen. Angesichts der Bedenken wegen hoher Bewertungen an den öffentlichen Märkten und des Risikos einer Marktkorrektur richtet der Fonds zudem mehr Aufmerksamkeit auf Private Equity.
Gewerkschaftsgruppen haben CalPERS und andere Großanleger aufgefordert, einen möglichen Börsengang von Anthropic abzulehnen. Sie verweisen auf Bedenken hinsichtlich der KI-Sicherheit und der Unternehmensführung. Der Fonds erklärte, er werde KI-bezogene Anlagen genau prüfen und zugleich die Renditen für Rentner priorisieren. Für Händler verstärken die Schritte von CalPERS die Debatte über die Bewertungen von KI-Aktien, belegen für sich genommen jedoch keinen breiteren Markt- oder Kryptowährungstrend.
Neutral
Die Nachricht ist kein direkter Auslöser für Veränderungen der Kryptowährungskurse: Sie berichtet weder über Änderungen der Kryptoregulierung noch über die Einführung von Blockchain oder Investitionen in digitale Vermögenswerte. CalPERS’ Abbau von Beteiligungen an großen Technologieaktien könnte die Vorsicht gegenüber hoch bewerteten, KI-bezogenen Vermögenswerten verstärken. Die Portfolioentscheidungen des Pensionsfonds sind jedoch kein verlässliches eigenständiges Signal für Bitcoin oder andere Token.
Kurzfristig könnten Händler mögliche Spillover-Effekte beobachten, falls Sorgen über die Bewertungen von KI-Unternehmen zu breiteren Verkäufen von Technologieaktien führen. Eine risikoscheue Bewegung an den Aktienmärkten kann Kryptowährungen gelegentlich belasten, da sie häufig als risikosensible Vermögenswerte gehandelt werden. Der Zusammenhang hängt jedoch von der Liquidität, den Zinserwartungen und kryptospezifischen Nachrichten ab. Der Artikel berichtet weder von einer unmittelbaren Marktreaktion noch von Kapitalflüssen in oder aus Kryptowährungen; eine Einschätzung der Kursrichtung wäre daher verfrüht.
Längerfristig könnten eine strengere Aufsicht über KI oder geringere Investitionen in Rechenzentren die Bewertungen im Technologiesektor und die Risikobereitschaft der Anleger gegenüber Wachstumswerten beeinflussen. Das könnte die Stimmung gegenüber Kryptowährungen indirekt prägen, insbesondere in Phasen, in denen sich digitale Vermögenswerte parallel zu Technologieaktien entwickeln. CalPERS erklärt jedoch, dass die Renditen für Rentner weiterhin Priorität haben. Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass der Fonds vollständig aus KI-Investitionen aussteigen will. Die ausgewogenste Einstufung ist daher neutral: Es sind mögliche indirekte Auswirkungen auf die Risikostimmung denkbar, aber kein klarer bullischer oder bärischer Auslöser für den Kryptomarkt.