VCC- und U-Card-Agenten in China sind rechtlichen Risiken ausgesetzt
Der chinesische Strafverteidiger Shao Shiwei warnt, dass Agenten, die virtuelle VCC-Kreditkarten – auch U-Cards genannt – bei Nutzern in Festlandchina bewerben oder verkaufen, regulatorischen und strafrechtlichen Risiken ausgesetzt sein können. Dem Artikel zufolge machen Lizenzen ausländischer Kartenanbieter die Vermarktung im Inland nicht legal. Er verweist auf Mitteilungen chinesischer Behörden, die Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen als illegale Finanzaktivitäten einstufen und entsprechende Marketing- und Werbedienstleistungen verbieten.
Agenten können Beschwerden erhalten, wenn Gelder von Nutzern eingefroren oder zurückgehalten werden – selbst wenn sie weder am Kryptohandel beteiligt sind noch die Vermögenswerte der Kunden kontrollieren. Die Behörden können mutmaßlich illegale Geschäftstätigkeiten untersuchen. Ob Agenten in Fällen von Geldwäsche, dem Umgang mit Erträgen aus Straftaten oder der illegalen Nutzung von Informationsnetzwerken haften, hängt von ihrem Wissen und ihrem Verhalten ab. Der Anwalt rät davon ab, U-Cards bei Nutzern in Festlandchina zu bewerben oder an sie zu verkaufen.
Neutral
Der Artikel behandelt die rechtlichen Risiken für U-Card-Agenten, die das chinesische Festland bedienen, und nicht Änderungen bei Kryptopreisen, den grundlegenden Eigenschaften von Protokollen oder marktweiten Regeln. Die unmittelbaren Auswirkungen auf den Handel dürften daher begrenzt sein und sich auf chinesische Nutzer, Kartenagenten und damit verbundene Zahlungskanäle konzentrieren. Einige Nutzer könnten vorsichtiger werden, wenn sie U-Cards zum Bezahlen oder Abheben von USDT verwenden. Agenten könnten ihrerseits Werbung oder die Verfügbarkeit ihrer Dienste einschränken.
Die Warnung könnte bei den betroffenen Unternehmen kurzfristig für Unsicherheit sorgen, insbesondere wenn sie Beschwerden oder Ermittlungen nach sich zieht. Der Artikel berichtet jedoch weder von neuen Durchsetzungsmaßnahmen noch von einer politischen Ankündigung, einer marktweiten Beschränkung oder einer Änderung des Zugangs zu Börsen. Ähnliche lokale regulatorische Warnungen haben sich in der Vergangenheit eher auf inländische Zugangsmöglichkeiten und die Stimmung ausgewirkt als auf die globalen Kryptopreise. Langfristig könnte eine anhaltende Durchsetzung Nutzer zu anderen Zahlungswegen bewegen und Bedenken hinsichtlich der Compliance und der Gegenparteien verstärken. Der Artikel allein belegt jedoch keinen allgemeinen Markttrend. Insgesamt ist die wahrscheinliche Auswirkung auf den Kryptohandel und die Marktstabilität neutral.