CoinJar ermöglicht EU-Käufe von Kryptowährungen per Karte

CoinJar bietet Kundinnen und Kunden in Deutschland und anderen EU-Ländern ab sofort den direkten Kauf von Kryptowährungen per Karte an. Unterstützt werden alle in der EU ausgestellten Visa- und Mastercard-Karten sowie Apple Pay und Google Pay. Mit der Funktion „Mit Karte kaufen“ können Nutzer Kryptowährungen innerhalb weniger Sekunden erwerben, ohne auf eine Banküberweisung warten zu müssen. Die Transaktionsgebühr beträgt 2 %. Wiederkehrende Käufe per Karte sind ebenfalls möglich und kosten 1 %. Die Funktion gilt für alle auf CoinJar gelisteten Kryptowährungen, ausgenommen CoinJar Bundles. Der Kauf erfolgt in der App über „Handeln“, „Kaufen“ und anschließend eine neu hinzugefügte Zahlungsmethode. Der erste Kauf mit einer Kredit- oder Debitkarte unterliegt einer siebentägigen Guthabensperre. Zusätzliche Gebühren des Kartenanbieters oder der Bank sind nicht enthalten. CoinJar weist zudem auf die hohe Volatilität von Kryptowährungen und das Verlustrisiko hin.
Neutral
Die Nachricht ist kurzfristig neutral für den Gesamtmarkt, da sie keine bestimmte Kryptowährung betrifft und weder neue Liquidität in den Markt lenkt noch eine regulatorische Änderung darstellt. Die Einführung von Kartenkäufen kann jedoch den Zugang zu Kryptowährungen verbessern und die Zahl potenzieller CoinJar-Nutzer erhöhen. Kurzfristig könnten einzelne Händler die schnellere Einzahlung nutzen, um bei starken Kursbewegungen schneller zu reagieren. Der Einfluss dürfte wegen der 2-prozentigen Transaktionsgebühr, der siebentägigen Sperre beim ersten Kauf und möglicher zusätzlicher Bankgebühren begrenzt bleiben. Wiederkehrende Käufe mit einer Gebühr von 1 % könnten langfristig regelmäßige Nachfrage fördern und den Cost-Average-Effekt unterstützen. Ähnliche Entwicklungen bei Börsen, die Karten- und mobile Zahlungsoptionen eingeführt haben, verbesserten meist die Nutzerkonversion und die Zugänglichkeit, führten aber nicht automatisch zu nachhaltigen Kursanstiegen. Für Trader sind deshalb vor allem Handelsvolumen, Einzahlungsaktivität und die Nutzung der Funktion zu beobachten. Die breite Marktstimmung, Bitcoin-Dominanz und regulatorische Entwicklungen bleiben für die Preisrichtung deutlich wichtiger.