Fairshakes Krypto-PACs geben 2,7 Millionen Dollar für Wahlkämpfe zum Repräsentantenhaus aus

Die mit Fairshake verbundenen PACs Defend American Jobs und Protect Progress meldeten gemeinsame Ausgaben von 2,7 Millionen US-Dollar für Medien und Direktwerbung zur Unterstützung von Kandidaten bei den US-Repräsentantenhauswahlen 2026 – 22 Tage vor den Zwischenwahlen. Zu den gemeldeten Ausgaben gehörten 512.000 US-Dollar für den kalifornischen Abgeordneten Pete Aguilar, 500.000 US-Dollar für den Abgeordneten aus New Jersey, Josh Gottheimer, mehr als 76.000 US-Dollar für den Mehrheitswhip im Repräsentantenhaus, Tom Emmer, sowie 73.000 US-Dollar für Glenn Thompson, den Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses des Repräsentantenhauses. Fairshake kündigte außerdem an, 32 weitere Kandidaten für das Repräsentantenhaus zu unterstützen; sechs von ihnen sollten jeweils eine Million US-Dollar für unterstützende Medienwerbung erhalten. Bis August verfügte die Gruppe über 122 Millionen US-Dollar an Barmitteln und plante, mindestens 30 Millionen US-Dollar für Medienwerbung auszugeben, um Sherrod Browns Senatskandidatur in Ohio zu bekämpfen. Die im Bericht genannten Kandidaten stimmten für den CLARITY Act, einen Gesetzentwurf zur Marktstruktur von Kryptowährungen, der 2025 das Repräsentantenhaus passierte, aber im September bei einer verfahrensbezogenen Abstimmung im Senat scheiterte. Die Ausgaben von Fairshake verdeutlichen die Bemühungen der Kryptobranche, die US-Politik zu digitalen Vermögenswerten zu beeinflussen. Die Berichte weisen jedoch keine direkten Auswirkungen auf die Kryptowährungskurse aus.
Neutral
Die gemeldeten PAC-Ausgaben zielen darauf ab, US-Wahlen und die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten zu beeinflussen, nicht darauf, eine Kryptowährung zu kaufen oder zu verkaufen. Sie könnten die Erwartungen der Händler hinsichtlich des künftigen regulatorischen Umfelds prägen, insbesondere weil die unterstützten Kandidaten den CLARITY Act befürworteten. Kurzfristig liefern politische Ausgaben allein jedoch kein klares Signal für die Kryptopreise, und da der Gesetzentwurf im Senat nicht weiterkam, bleibt der politische Ausgang ungewiss. Langfristig könnten erfolgreiche Wahlkampfbemühungen die Wahrscheinlichkeit einer kryptofreundlichen Gesetzgebung erhöhen und die Stimmung in der Branche verbessern. Rückschläge oder ein anhaltender Stillstand im Gesetzgebungsverfahren könnten diese Erwartungen hingegen dämpfen. Ähnliche politische Entwicklungen können kurzfristige, stimmungsbedingte Volatilität auslösen, doch die Berichte liefern keine direkten Belege für Auswirkungen auf die Preise oder Veränderungen bei Marktindikatoren. Daher ist eine neutrale Einschätzung der Kryptowährungspreise angemessen.