Mit Nordkorea verbundene Wallets transferieren innerhalb von sieben Stunden 38 Millionen Dollar über Relay
Der Blockchain-Ermittler Specter sagt, dass Wallets mit Verbindungen zur DVRK innerhalb von sieben Stunden 38 Millionen US-Dollar über die Relay Protocol Bridge transferierten und weiterhin Gelder bewegten. Specter zufolge konnte das von Relay gemeldete Know-Your-Transaction-System (KYT) die Aktivitäten nicht stoppen. Der Ermittler behauptete außerdem, dass die Gelder nicht so schnell über THORChain gewaschen werden konnten und die Relay-Bridge einen weiteren Weg für ihre Verschiebung bot. Der Bericht wirft Fragen zu illegalen Geldflüssen und zur Wirksamkeit der Kontrollmechanismen an Cross-Chain-Bridges auf. Die Vorwürfe wurden im Artikel nicht unabhängig bestätigt.
Bearish
Der Bericht ist negativ für das Vertrauen in die Cross-Chain-Infrastruktur, weil Specter behauptet, dass mit der DVRK verbundene Wallets trotz der gemeldeten KYT-Kontrollen 38 Millionen US-Dollar über die Relay-Bridge transferiert haben. Ähnliche Berichte über Hacks oder illegale Geldbewegungen haben häufig kurzfristige Vorsicht gegenüber der betroffenen Bridge, zugehörigen Token und DeFi-Protokollen ausgelöst, während Händler das Risiko von Sanktionen, Ermittlungen oder strengeren Kontrollen abwägen. Die unmittelbaren Auswirkungen auf den Markt könnten begrenzt bleiben, sofern die Vorwürfe nicht bestätigt werden oder zu Einfrierungen, Verlusten oder Dienstunterbrechungen führen. Händler könnten die On-Chain-Transaktionen, Stellungnahmen von Relay und mögliche Reaktionen von Börsen oder Aufsichtsbehörden beobachten. Längerfristig könnte der Vorfall den Druck erhöhen, die Transaktionsüberwachung und Compliance bei Bridges zu verbessern. Für sich genommen begründet er kein marktweites bärisches Signal, und der Artikel enthält keine Belege für direkte Verluste bei Nutzern oder einen bestätigten Exploit.