Fidelity: Bitcoin könnte 2026 in ein "Bärenjahr" eintreten — wichtige Unterstützung $65k–$75k
Jurrien Timmer, Leiter Global Macro Research bei Fidelity, sagte, Bitcoin habe wahrscheinlich Ende Oktober 2025 nahe 125.000 US-Dollar ein Hoch erreicht nach dem Halving 2024 und könne 2026 in eine etwa einjährige Korrektur oder „Bärenjahr“ eintreten. Anhand historischer Zyklus‑Abstimmung stellt Timmer fest, dass das Timing des Peaks zu früheren Mustern passt, und hebt fallende Handelsvolumina sowie reduzierte On‑Chain‑Aktivitäten seit dem Hoch hervor. Er identifiziert eine kritische technische Unterstützungszone bei 65.000–75.000 US-Dollar; ein Rutsch unter 65.000 würde die meisten Gewinne von 2025 zunichte machen. Fidelity erwartet, dass 2026 ein „Ruhejahr“ mit verlängerten Seitwärtsbewegungen oder moderat fallenden Kursen statt eines plötzlichen Crashs werden könnte. Timmer bleibt mittelfristig/ langfristig konstruktiv für Bitcoin, warnt jedoch vor erhöhtem Abwärtsrisiko im kommenden Jahr. Im Gegensatz dazu betont er die starke Performance von Gold 2025 (etwa +65% YTD) und argumentiert, dass Gold in Zeiten makroökonomischer Unsicherheit eine bessere Abwärtsresilienz gezeigt habe. Implikationen für Trader: Es ist mit höherer kurzfristiger Volatilität und möglichen Drawdowns für Retail‑Käufer zu rechnen, die nahe dem Oktober‑Peak eingestiegen sind; Institutionelle könnten Schwäche als Akkumulationsgelegenheit ansehen, um den durchschnittlichen Einstiegspreis zu senken. Dies ist Marktanalyse, keine Anlageberatung.
Bearish
Timmers Ansicht signalisiert ein erhöhtes kurzfristiges Abwärtsrisiko für Bitcoin. Die Kernfaktoren, die den Preis belasten, sind: ein wahrscheinlichem Zyklus‑Peak im Oktober 2025 nahe 125.000 USD, sinkende Handelsvolumina und On‑Chain‑Aktivität sowie eine technische Unterstützungszone bei 65.000–75.000 USD, die bei Unterschreitung (unter 65.000 USD) die meisten Gewinne von 2025 auslöschen würde. Fidelity beschreibt 2026 als potenziell ein 'Ruhejahr' — verlängerte Seitwärtsbewegung oder moderate Rückgänge statt eines steilen Crashs — was begrenztes Aufwärtspotenzial und erhöhte Volatilität für die nächsten 6–12 Monate impliziert. Für Trader bedeutet das: kurzfristig — erhöhte Volatilität, höhere Wahrscheinlichkeit von Drawdowns (Risiko für Käufer, die nahe dem Peak eingestiegen sind), und Gelegenheiten zum Shorten oder Absichern; mittelfristig — das 65k–75k‑Band auf Akkumulation oder Stop‑Loss‑Trigger beobachten; langfristig — Fundamentaldaten und institutionelle Akkumulation könnten eine Preisrallye stützen, sodass Schwäche von Institutionen als Chance zur Senkung der Kostenbasis gesehen werden könnte. Insgesamt neigt die Ankündigung die Marktwirkung kurzfristig bis mittelfristig in Richtung bärisch, bleibt aber für Langfristanleger neutral bis positiv.