Kimchi könnte 1,35 Milliarden PUMP-Token erhalten haben, während die Einnahmen von Pump.fun sanken
Der Trader Kimchi entfernte Pump.fun zwei Tage nach der Bekanntgabe der Partnerschaft durch die Plattform aus seinem Profil. In diesem Zeitraum sank der Umsatz von Pump.fun um 16 Prozent, von 1,61 Millionen auf 1,35 Millionen US-Dollar, während die Zahl aktiver Adressen um 11 Prozent von 178.539 auf 159.492 zurückging. Lookonchain zufolge könnte Kimchi als Marketinghonorar 1,35 Milliarden PUMP-Token im Wert von rund 6,25 Millionen US-Dollar erhalten haben. Pump.fun-Mitgründer Alon gab die Zusammenarbeit am 21. Oktober bekannt und beschrieb Kimchi als eine Persönlichkeit, die Krypto und Popkultur miteinander verbinden könnte. Die Zahlen zeigen einen kurzfristigen Rückgang der Aktivität bei Pump.fun, doch der Bericht belegt nicht, dass die Partnerschaft dafür verantwortlich war.
Neutral
Die Nachricht ist für den breiteren Kryptomarkt neutral und für die Stimmung rund um Pump.fun leicht negativ. Der gemeldete Umsatzrückgang von 16 % und der Rückgang aktiver Adressen um 11 % deuten auf eine schwächere Plattformaktivität im betreffenden Zweitageszeitraum hin. Dass Kimchi Pump.fun aus seinem Profil entfernt hat, könnte zudem Fragen zur Sichtbarkeit oder Wirksamkeit der Partnerschaft aufwerfen. Die Zahlen beziehen sich jedoch auf einen sehr kurzen Zeitraum und belegen nicht, dass die Zusammenarbeit die Rückgänge verursacht hat. Die mögliche Zahlung von 1,35 Milliarden PUMP ist eine Marketingvereinbarung und keine Bestätigung eines Token-Verkaufs oder anhaltenden Verkaufsdrucks. Kurzfristig könnten PUMP-Händler die Plattformumsätze, aktiven Adressen und etwaige Token-Transfers durch Kimchi beobachten, um Hinweise auf Nachfrage oder eine Verteilung zu erkennen. Ähnliche Meldungen über Influencer-Promotionen können kurzfristige Volatilität auslösen, doch ihre längerfristige Wirkung hängt meist davon ab, ob sie zu dauerhaftem Nutzerwachstum führen. Ohne Belege für breitere Auswirkungen auf den Markt oder die Liquidität liefert der Bericht keine Grundlage für eine Richtungsprognose für den Kryptomarkt insgesamt.