Vorbestellungen für Microduck nähern sich nach Huangs Vorführung der Marke von 20.000

Die Vorbestellungen des Microduck stiegen sprunghaft an, nachdem Nvidia-Chef Jensen Huang am 21. Oktober bei der GTC-Veranstaltung in Berlin vier der kleinen Roboter vorgeführt hatte. In den folgenden 24 Stunden gingen mehr als 4.000 Bestellungen ein. Damit stieg die Gesamtzahl der Vorbestellungen auf fast 20.000, wie Hugging-Face-Chef Clem Delangue mitteilte. Entwickelt wurde der Microduck von Pollen Robotics, einem französischen Unternehmen im Besitz von Hugging Face. Der Roboter ist 25 Zentimeter groß und verfügt über 15 Motoren. Sein Preis beträgt 399 US-Dollar, zuzüglich Steuern und Versandkosten. Aufgrund der starken Nachfrage wird die voraussichtliche Lieferung neuer Bestellungen erst nach Weihnachten 2026 erfolgen. Das Unternehmen nennt seinen Roboter Reachy Mini als mögliche Alternative für Käufer, die eine Lieferung zu Weihnachten wünschen. Nach Berichten über betrügerische Websites warnt Pollen Robotics Kunden außerdem davor, Bestellungen über andere als die offizielle Website aufzugeben.
Neutral
Die Nachricht hat keinen direkten Bezug zu Kryptowährungen, Blockchain-Netzwerken oder Tokenmärkten. Daher dürfte ihre unmittelbare Auswirkung auf den Kryptohandel und die Marktstabilität vernachlässigbar sein. Der Anstieg der Microduck-Bestellungen spiegelt das Interesse der Verbraucher an Robotik und KI wider, liefert jedoch keine klaren Hinweise auf Kryptopreise, Liquidität oder Fundamentaldaten. Kurzfristig könnten Händler die Meldung zusammen mit allgemeineren KI-bezogenen Schlagzeilen erwähnen. Frühere Interessenschübe bei KI-Produkten und Ankündigungen von Nvidia haben die Stimmung rund um KI-bezogene Krypto-Token mitunter verbessert. Solche Bewegungen hängen jedoch meist von der allgemeinen Marktlage und tokenbezogenen Entwicklungen ab. Eine Produkteinführung im Bereich Robotik allein ist kein verlässlicher Auslöser für anhaltende Kursgewinne. Längerfristig könnten Fortschritte in KI und Robotik die Diskussionen rund um Automatisierung oder dezentrale KI-Projekte beeinflussen. Mögliche Auswirkungen wären wahrscheinlich indirekt und würden konkrete Verbindungen erfordern, etwa neue Blockchain-Integrationen, Finanzierungen oder eine breitere Produktnutzung. Händler sollten die Meldung daher als Nachricht aus dem Technologiesektor betrachten, nicht als wesentlichen Treiber des Kryptomarkts.