NXTT genehmigt den möglichen Verkauf oder die Verpfändung von 5.833 Bitcoin

Die an der Nasdaq notierte Next Technology Holding (NXTT) hat den schrittweisen Verkauf ihrer 5.833 Bitcoin oder deren Verwendung als Sicherheit genehmigt. Der Bestand ist rund 449 Millionen US-Dollar wert. Die Genehmigung erlaubt CEO Weihong Liu, Zeitpunkt, Preis und Umfang etwaiger Transaktionen festzulegen, bestätigt jedoch nicht, dass es tatsächlich zu einem Verkauf oder einer Verpfändung kommt. NXTT zufolge werden die Bitcoin des Unternehmens nicht bei Binance verwahrt. Der Vorstand verwies auf Schwachstellen von Kryptobörsen, den Binance-Hack und mögliche Bedrohungen der Bitcoin-Kryptografie durch Quantencomputer als Risiken. Der größte Teil der Bitcoin von NXTT stammt aus dem Erwerb von 5.000 BTC im März 2025 für Aktien, Optionsscheine und Barvorschüsse im Wert von 158,1 Millionen US-Dollar – etwa 31.600 US-Dollar je Coin. Bei einem Bitcoin-Kurs von rund 77.000 US-Dollar war der Bestand mehr als 50-mal so viel wert wie die Marktkapitalisierung von NXTT in Höhe von etwa 7,8 Millionen US-Dollar. Ein tatsächlicher Bitcoin-Verkauf könnte das Angebot erhöhen und einen gewissen Verkaufsdruck erzeugen. Eine durch Bitcoin besicherte Kreditaufnahme könnte dagegen Mittel beschaffen, ohne die Coins direkt zu verkaufen. Vorerst bedeutet die Genehmigung allein nicht, dass Bitcoin auf den Markt kommt.
Neutral
Die Genehmigung bestätigt nicht, dass NXTT seine Bitcoin verkaufen oder verpfänden wird. Daher führt sie nicht zu einer unmittelbaren, messbaren Veränderung des umlaufenden Bitcoin-Angebots. Das begrenzt die direkten Auswirkungen auf den Preis und spricht für eine neutrale Einschätzung. Kurzfristig könnten Händler auf Mitteilungen zu Transaktionen oder auf Überweisungen aus von dem Unternehmen kontrollierten Wallets achten. Die Bestätigung eines größeren Verkaufs könnte Sorgen über ein zusätzliches Angebot und vorübergehenden Verkaufsdruck auslösen. Die Verwendung von Bitcoin als Sicherheit könnte dagegen Mittel beschaffen, ohne dass es zu einem sofortigen Verkauf am Spotmarkt kommt. Langfristig könnten tatsächliche Verkäufe das Angebot erhöhen, während die vom Unternehmen geäußerten Sicherheitsbedenken die Aufmerksamkeit auf Verwahrungs- und Technologierisiken lenken könnten. Das Ausmaß möglicher Marktauswirkungen hinge jedoch von Umfang, Zeitpunkt und Ausführung der Transaktionen sowie von der allgemeinen Liquidität und Nachfrage ab. Die Genehmigung allein ist daher kein verlässliches Signal für die Kursrichtung von BTC.