Bericht über den Produktionsstopp der RTX 5090 schürt Sorgen um die Versorgung mit KI-GPUs
Hardware-Leaker und BenchLife berichten, Nvidia könnte die Produktion der GeForce RTX 5090 eingestellt oder die Zuteilung von GB202-Chips für die Gaming-Karte gestoppt und die Lieferungen stattdessen auf RTX-Pro-Workstations und KI-Hardware umgeleitet haben. Als Beleg wird ein angeblicher Fabrikhinweis mit einem Datum um den 10. Oktober 2026 angeführt. Nvidia hat die Behauptungen jedoch nicht bestätigt. Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, GeForce-Karten würden trotz Lieferengpässen weiter ausgeliefert; ähnliche Gerüchte wurden bereits dementiert.
Die RTX 5090 kam im Januar 2025 für 1.999 US-Dollar auf den Markt. Berichten zufolge liegen die Preise in Wiederverkaufsangeboten inzwischen bei über 5.000 US-Dollar, manche erreichen 9.500 US-Dollar. Zum Vergleich: Die RTX Pro 6000 kann Berichten zufolge für rund 15.000 US-Dollar verkauft werden und bietet bis zu 96 GB Speicher. Das gibt Nvidia einen wirtschaftlichen Anreiz, professionelle und KI-GPUs zu bevorzugen. Eine Verlagerung der Lieferungen könnte es für Gamer und Unternehmen, die die Karte für KI-Arbeitslasten nutzen, schwieriger machen, eine RTX 5090 zu bekommen.
BenchLife berichtet außerdem, Nvidia könnte im ersten Quartal 2027 eine RTX 5080 mit 24 GB auf den Markt bringen. Sie soll weiterhin den GB203-Chip und 10.752 CUDA-Kerne nutzen. Der zusätzliche Speicher allein wäre daher kein Beleg für einen deutlichen Leistungszuwachs. Sollte die RTX 5090 eingestellt werden, könnte die Karte zum Spitzenmodell der GeForce-Reihe werden. Für Kryptohändler hat der Bericht keine direkten Auswirkungen auf eine bestimmte Kryptowährung, trägt aber zur breiteren Diskussion über die Nachfrage nach KI-Hardware und die GPU-Versorgung bei. Die Produktionsbehauptungen sind weiterhin unbestätigt.
Neutral
Die Berichte behandeln Nvidia-Grafikkarten und KI-Hardware, nicht eine bestimmte Kryptowährung oder ein konkretes Krypto-Projekt. Daher gibt es keinen klaren direkten Preistreiber für irgendeinen Coin. Kurzfristig könnten der unbestätigte Charakter der Behauptungen sowie frühere Äußerungen und Dementis von Nvidia die Reaktionen am Kryptomarkt begrenzen. Längerfristig könnte ein knapperes GPU-Angebot einige GPU-basierte Rechenaktivitäten beeinflussen und die Aufmerksamkeit für KI-Infrastruktur verstärken. Die Zusammenfassungen liefern jedoch keine Belege für wesentliche Auswirkungen auf Kryptowährungskurse oder die Netzwerkaktivität. Die erwartete Auswirkung auf den Preis einer bestimmten Kryptowährung ist daher neutral.