Der S&P 500 legte nach 21 Zwischenwahlen im Schnitt um 16,6 % zu
Laut Serenity verzeichnete der S&P 500 in allen 21 historischen Zeiträumen von November eines US-Zwischenwahljahres bis zum darauffolgenden Juni Gewinne; der durchschnittliche Anstieg betrug 16,6 %. Dieses Muster sorgt im Vorfeld der Zwischenwahlen am 3. November 2026 für Aufmerksamkeit, garantiert jedoch keine Wiederholung. Serenity fragte, ob 2026 den Trend brechen könnte. Die historische Entwicklung des S&P 500 könnte die allgemeine Risikostimmung beeinflussen, doch der Bericht liefert kein direktes Signal zu den Kryptowährungspreisen.
Neutral
Der Bericht beschreibt ein historisches Muster am Aktienmarkt und keine neue politische Maßnahme, Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten oder kryptospezifische Entwicklung. Daher dürfte seine unmittelbare Wirkung auf den Kryptohandel begrenzt sein. Wenn Anleger die Entwicklung des S&P 500 nach Wahlen als Zeichen einer steigenden Risikobereitschaft werten, könnte dies Bitcoin und andere Risikoanlagen indirekt etwas stützen. Eine historische Stichprobe von 21 Zeiträumen garantiert jedoch keine künftigen Gewinne, und Händler könnten sich stärker auf Zinssätze, Wirtschaftsdaten, Liquidität und die mit Wahlen verbundene Unsicherheit konzentrieren. Kurzfristig kann die Statistik die Stimmung beeinflussen, dürfte diese Faktoren aber kaum überwiegen. Langfristig könnte eine anhaltende Aktienrallye die allgemeine Risikobereitschaft fördern. Ein Bruch des Musters oder ungünstige makroökonomische Bedingungen könnten hingegen sowohl an den Aktien- als auch an den Kryptomärkten zu Vorsicht führen. Insgesamt reichen die Belege nicht aus, um eine bullische oder bearische Einschätzung des Kryptomarkts zu rechtfertigen.