S&P 500 gibt nach, während Tech-Aktien verkauft werden und defensive Werte zulegen

Der S&P 500 beendete den Oktober leicht im Minus, da ein Ausverkauf bei Technologie- und KI-Aktien gegen Monatsende die Gewinne bei Energie-, defensiven und Value-Aktien zunichtemachte. Der S&P 500 ETF (SPY) verlor im Monatsverlauf 2 %. Der Energiesektor verzeichnete die größten Zuwächse, gestützt durch stärkere Ölpreisentwicklungen und solide Ergebnisse von Exxon Mobil und Chevron im dritten Quartal. Defensive Aktien erzielten im Vergleich zu Technologieaktien ihre stärkste Monatsperformance seit Anfang der 2000er-Jahre. Die Wirtschaftssignale bleiben uneinheitlich: Das Beschäftigungswachstum ist schwach, die Konsumausgaben sind robust und die Inflation liegt weiterhin über 3 %, sodass der geldpolitische Kurs der Federal Reserve ungewiss bleibt. Trotz des Rückgangs des S&P 500 steigen die Gewinnschätzungen, und die Bewertungen sind auf etwa das 18-Fache der Gewinne gesunken. Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass saisonale Muster Aktien im November und Dezember historisch tendenziell begünstigen, dies jedoch keine künftigen Kursgewinne garantiert.
Neutral
Der Artikel handelt von US-Aktien und nicht von einem direkten Auslöser für den Kryptomarkt. Daher ist die wahrscheinliche Wirkung auf Kryptowährungen indirekt und ungewiss. Ein technologiegetriebener Ausverkauf und die Unsicherheit hinsichtlich der Inflation und der Politik der Federal Reserve könnten die Risikobereitschaft kurzfristig dämpfen. Bitcoin und andere Kryptoanlagen haben sich in Phasen der Risikoaversion zeitweise parallel zu Wachstumsaktien bewegt. Daher ist ein vorübergehender Rückgang möglich, wenn Anleger ihr Engagement in volatilen Anlagen reduzieren. Es gibt auch gegenläufige Signale: Die Gewinnschätzungen steigen, die Aktienbewertungen sind gesunken, und der Artikel hebt die historisch günstige Saisonalität im November und Dezember hervor. Diese Faktoren könnten die allgemeine Risikostimmung stützen, garantieren jedoch keine Rally bei Kryptowährungen. Wie bei früheren Umschichtungen am Aktienmarkt könnten die Kryptopreise stärker auf Veränderungen der Anleiherenditen, des US-Dollars, der Liquidität und der Positionierung der Anleger reagieren als auf die Entwicklung eines einzelnen Sektors. Da der Artikel weder spezifische Nachrichten zu Kryptowährungen noch einen klaren richtungsweisenden Auslöser enthält, ist sowohl für den kurzfristigen Handel als auch für den langfristigen Ausblick eine neutrale Einschätzung angemessen.