Der S&P 500 durchbricht eine Unterstützung, doch die historische Bilanz nach den Zwischenwahlen lautet 19:0
Der S&P 500 durchbrach am Freitag eine wichtige Unterstützung und bildete ein bärisches Kopf-Schulter-Muster, was die Sorgen um den Markt auf kurze Sicht verstärkte. Nach Kursrallys kam es beim S&P 500 zudem wiederholt gegen Ende der Woche zu Trendwenden nach unten; der Druck durch Unternehmensgewinne trug zum jüngsten Rückgang bei.
Die historische Saisonalität liefert jedoch einen Gegenpol: Seit 1950 endeten die sechs Monate nach einer US-Zwischenwahl nie mit Verlusten, und der Zeitraum brachte einen durchschnittlichen Zuwachs von 14,79 %. Der Analyst sagt, dass die langfristigen Charts weiterhin bullish sind, und meint, dass ausgeprägte Angst während eines Rückgangs zu Beginn dieser historisch starken Phase eine Kaufgelegenheit schaffen könnte.
Die Apple-Ergebnisse, die US-Zwischenwahlen und der Arbeitsmarktbericht sind wichtige bevorstehende Impulse, die die Stimmung der Anleger verändern könnten. Für Händler signalisiert der kurzfristige technische Einbruch Vorsicht. Das historische Muster und der langfristige Ausblick sprechen jedoch dagegen, ihn als Bestätigung eines anhaltenden Abschwungs zu werten.
Neutral
Der Artikel behandelt US-Aktien und nicht Kryptowährungen und bietet daher keinen direkten kryptospezifischen Auslöser. Die Signale sind gemischt: Ein Bruch der Unterstützung und ein bärisches Chartmuster könnten kurzfristig die Risikoaversion erhöhen und dadurch neben anderen Risikoanlagen auch Kryptowährungen belasten. Der Artikel verweist jedoch auch auf ein starkes historisches Muster nach Zwischenwahlen, einen durchschnittlichen Anstieg von 14,79 % innerhalb von sechs Monaten und langfristig bullische Charts. Die bevorstehenden Apple-Zahlen, der Arbeitsmarktbericht und die Entwicklungen rund um die Wahl könnten die allgemeine Risikostimmung in beide Richtungen verändern. Wie bei früheren Phasen, in denen Schwäche am Aktienmarkt auf den Kryptomarkt übergriff, könnten Händler zur Bestätigung den S&P 500, die Renditen und die allgemeine Risikobereitschaft beobachten; der Artikel allein liefert kein klares Richtungssignal für digitale Vermögenswerte. Insgesamt ist die Auswirkung auf den Kryptomarkt daher neutral: Kurzfristige Volatilität ist möglich, eine belastbare langfristige Schlussfolgerung gibt es jedoch nicht.