Stellars Projekt erreicht 7,02 Millionen Zahlungen pro Sekunde

Stellar hat Project Thruput eingeführt, ein neues Ausführungsmodell, das jetzt auf FutureNet läuft. Frühe Benchmarktests ergaben, dass Project Thruput durch die Skalierung über mehrere Maschinen bis zu 7,02 Millionen Zahlungen pro Sekunde verarbeitete. Der Bericht enthielt keine weiteren Angaben zur Testmethodik oder zur Leistung unter realen Bedingungen. Daher sollte der Wert als frühes Benchmark-Ergebnis und nicht als Maß für die Kapazität des Live-Netzwerks betrachtet werden.
Neutral
Die Ankündigung ist eine positive technische Entwicklung für Stellar, ihre unmittelbaren Auswirkungen auf den Markt dürften jedoch begrenzt sein. Die Zahl von 7,02 Millionen Zahlungen pro Sekunde stammt aus frühen Benchmark-Tests mit mehreren Maschinen. Der Artikel enthält keine Angaben zur Methodik, zu den Kosten, zu Zielkonflikten bei der Dezentralisierung oder zur Leistung unter realen Netzwerkbedingungen. Händler könnten das Ergebnis als Beleg für Skalierungspotenzial werten, doch für sich genommen weist es weder eine stärkere Akzeptanz noch eine höhere Netzwerkaktivität oder eine größere Nachfrage nach XLM nach. Ähnliche Ankündigungen zur Skalierung im Kryptobereich haben gelegentlich kurzfristiges Interesse am Token eines Projekts ausgelöst; nachhaltige Kurseffekte hingen jedoch in der Regel von der Bereitstellung des Produkts und einer messbaren Nutzung ab. Kurzfristig dürfte XLM stärker auf die allgemeinen Marktbedingungen und weitere technische Details reagieren als auf den Benchmark allein. Langfristig könnten eine erfolgreiche Umsetzung und ein Wachstum der Zahl realer Zahlungen die Fundamentaldaten von Stellar stärken. Bis dahin sollte die Ankündigung eher als technischer Meilenstein denn als eindeutiges Handelssignal betrachtet werden.