1,1 Milliarden Dollar Stromdiebstahl beim Crypto-Mining in Malaysia löst Durchgreifen aus
Tenaga Nasional Bhd (TNB) hat seit 2020 über 4,6 Milliarden MYR (1,1 Milliarden USD) durch Stromdiebstahl infolge illegaler Krypto-Minings verloren. Ein parlamentarischer Bericht zeigt, dass fast 14.000 Standorte Zähler umgangen oder manipuliert haben, um unbemerkt Bitcoin-Rigs zu betreiben. Gemeinsame Razzien von TNB, Polizei, Regulierungsbehörden und MACC führten zu Durchsuchungen von über 13.800 Objekten, bei denen Tausende Maschinen beschlagnahmt wurden, darunter 120 Rigs in Sarawak. TNB verzeichnete 1.699 Beschwerden, installierte intelligente Zähler an Umspannwerken und plant KI-Analysen für Echtzeit-Überwachung. Täter drohen Geldstrafen von bis zu 100.000 MYR und fünf Jahre Gefängnis. Stromdiebstahl entspricht inzwischen etwa 3 % des Umsatzes von TNB und gefährdet die Stabilität Malaysias Stromnetz. Branchenverbände fordern mining-spezifische Tarife, Lizenzen und erneuerbare Energiemodelle und prognostizieren Investitionen von 700 Mio. MYR, 4.000 Arbeitsplätze sowie 150 Mio. MYR Jahressteuern aus legalisiertem Krypto-Mining.
Neutral
Der Crackdown richtet sich gegen Stromdiebstahl durch illegale Miner, was kurzfristig die Energieversorgung für nicht autorisierte Mining-Rigs einschränken und Off-Grid-Mining-Betriebe stören könnte. Dies könnte zu Volatilität der Hash-Rate führen, wird aber voraussichtlich den Bitcoin-Marktpreis nicht direkt beeinflussen. Langfristig kann der Vorstoß für regulierte Tarife, Lizenzierung und erneuerbare Energiemodelle einen stabileren und regelkonformen Mining-Sektor in Malaysia fördern. Diese regulatorische Klarheit und verbesserte Netzsicherheit könnten nachhaltiges Bitcoin-Mining unterstützen und Kapazität sowie Nachfrage ausbalancieren. Insgesamt ist die Nachricht neutral für Bitcoin, da illegale Praktiken beseitigt werden, ohne das legitime Marktwachstum einzuschränken.