TSMC-Umsatz steigt im dritten Quartal dank der Nachfrage nach KI-Chips um 50,9 Prozent

TSMC meldete für das dritte Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 1,494 Billionen NT$, ein Plus von 50,9 % gegenüber dem Vorjahr und 17,6 % gegenüber dem Vorquartal. Der Nettogewinn stieg um 68,7 % auf 763,06 Milliarden NT$ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auf KI-bezogene Hochleistungsrechner entfielen 68 % des Umsatzes. Chips, die mit 7-nm-Verfahren oder noch fortschrittlicheren Prozessen hergestellt wurden, machten 79 % der Wafer-Umsätze aus; 33 % entfielen auf 3 nm. Der Anteil der 2-nm-Technologie stieg von 3 % im zweiten Quartal auf 8 %. TSMC prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von 52,3 bis 54,3 Milliarden US-Dollar und erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum von rund 44 % in US-Dollar. Die Bruttomarge sank von 67,7 % im zweiten Quartal auf 66,4 %, während die Prognose für die Investitionsausgaben mit 60 bis 64 Milliarden US-Dollar unverändert blieb. Das Unternehmen plant, seine 3-nm-Kapazitäten in Taiwan auszubauen, und hat sich zu zusätzlichen Investitionen von 100 Milliarden US-Dollar in Arizona verpflichtet. Das Management verwies auf Unsicherheit mit Blick auf 2027. Trotz der starken Zahlen fiel die TSMC-Aktie nach der Veröffentlichung der Ergebnisse. Anleger werden die Prognose von TSMC für das vierte Quartal, den Produktionshochlauf bei 2 nm und die Umsetzung der Investitionen beobachten, um Hinweise auf die Nachfrage nach KI-Chips und Rechenzentren zu erhalten. Die Ergebnisse könnten die Stimmung im Technologiesektor insgesamt beeinflussen; die Berichte nennen jedoch keine direkten Auswirkungen auf Kryptowährungskurse oder -märkte.
Neutral
Die Berichte beschreiben eine starke Nachfrage nach KI-Chips und einen robusten Ausblick für TSMC, nennen jedoch keinen direkten Auslöser für eine Kryptowährung. Etwaige Auswirkungen auf den Kryptomarkt wären indirekt und würden sich über Veränderungen der Stimmung im breiteren Technologiesektor, der Risikobereitschaft oder der Erwartungen an Investitionen in Rechenzentren ergeben. Kurzfristig könnten der Kursrückgang nach den Ergebnissen von TSMC und die Unsicherheit mit Blick auf 2027 die Begeisterung dämpfen, während die starken Umsätze und der Ausblick die Risikostimmung stützen könnten. Längerfristig können anhaltende Investitionen in KI-Infrastruktur die makroökonomischen Bedingungen und die Technologiemärkte beeinflussen, legen für sich genommen aber keine klare Richtung für Kryptopreise fest. Da weder kryptowährungsspezifische Nachrichten noch ein Preismechanismus genannt werden, ist die erwartete Auswirkung auf den Kryptomarkt neutral.