US-Verbraucherpreise bleiben hartnäckig hoch und erhöhen das Risiko einer Fed-Straffung

Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im September gegenüber dem Vormonat um 0,6 % und entsprach damit weitgehend den Erwartungen. Höhere Energiepreise, insbesondere für Benzin, trieben die Gesamtinflation an. Die Kerninflation lag mit einem monatlichen Anstieg von 0,3 % und einem jährlichen Plus von 2,6 % leicht über den Prognosen, während die Lebensmittelinflation gedämpft blieb. Der stärkere Wert folgte auf einen weiteren robusten Inflationsbericht und verstärkte die Erwartungen einer weiteren Straffung durch die Federal Reserve, obwohl eine Zinserhöhung im Oktober weiterhin als unwahrscheinlich gilt. Die Fed-Vertreter sind nach wie vor uneins: Einige warnen, dass sich der Inflationsdruck ausbreitet, während andere keinen Bedarf für Zinserhöhungen bei aufeinanderfolgenden Sitzungen sehen. Die vorherige Marktbepreisung deutete auf eine Wahrscheinlichkeit von etwa 20 % für eine Zinserhöhung im Oktober und 88 % im Dezember hin. Für Kryptohändler könnte eine anhaltende US-CPI-Inflation die Zinsen länger hoch halten, die Renditen von US-Staatsanleihen stützen und die Risikobereitschaft dämpfen; die geringe Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Zinserhöhung könnte den kurzfristigen Druck begrenzen.
Bearish
Die jüngsten US-Verbraucherpreisindexdaten fielen kräftig aus: Die Gesamtinflation stieg im Monatsvergleich um 0,6 %, während die Kerninflation mit einem Anstieg von 0,3 % gegenüber dem Vormonat und 2,6 % gegenüber dem Vorjahr die Erwartungen übertraf. Zusammen mit dem vorherigen starken Inflationsbericht könnte dies die Erwartung verstärken, dass die Federal Reserve ihre restriktive Geldpolitik beibehält oder weiter verschärft. Höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum und steigende Renditen von US-Staatsanleihen können die Liquidität und die Risikobereitschaft verringern und so Gegenwind für die Kryptopreise erzeugen. Kurzfristig könnten Händler auf die Inflations- und Zinserwartungen reagieren, indem sie ihr Engagement reduzieren oder auf Bewegungen bei Anleiherenditen und dem US-Dollar reagieren. Eine Zinserhöhung im Oktober gilt jedoch weiterhin als unwahrscheinlich, was den unmittelbaren Verkaufsdruck abmildern könnte. Längerfristig könnten anhaltende Inflation oder weitere restriktive Signale Krypto weiterhin belasten, während nachlassende Inflation und eine klarere Pause bei den Zinserhöhungen diesen Druck lindern könnten. In den Zusammenfassungen wird keine bestimmte Kryptowährung genannt; die Einschätzung gilt daher für den Kryptomarkt insgesamt.