XRP-ETFs beenden 13-wöchige Zuflussserie mit Abflüssen von 1,84 Millionen Dollar

US-amerikanische Spot-XRP-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 16. Oktober 2026 Nettoabflüsse von 1,84 Millionen US-Dollar. Damit endete eine 13-wöchige Phase mit Zuflüssen, die im Juli begonnen hatte. Ausschlaggebend für die Umkehr war vor allem ein Abzug von 2,47 Millionen US-Dollar aus dem XRPC-Fonds von Canary Capital am 16. Oktober. Ein Zuwachs von rund 740.400 US-Dollar zur Wochenmitte glich einen Teil der Abflüsse aus. Im Vergleich zu den kumulierten Zuflüssen von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar in XRP-ETFs seit dem Start der Fonds im November 2025 waren die wöchentlichen Abflüsse gering. XRP wurde in diesem Zeitraum zu etwa 1,30 US-Dollar gehandelt, während auch Bitcoin-, Ethereum- und Solana-ETFs angesichts der breiteren Marktvolatilität Abflüsse verzeichneten. Händler könnten beobachten, ob sich künftige Abflüsse aus XRP-ETFs auf mehrere Anbieter verteilen oder auf einen Fonds konzentriert bleiben. Anhaltende weitere Abflüsse wären ein stärkerer Hinweis auf eine nachlassende Nachfrage.
Neutral
Der wöchentliche Mittelabfluss von 1,84 Millionen Dollar beendet die 13 Wochen andauernde Zuflussserie bei XRP-ETFs und könnte bei Händlern kurzfristig für eine gewisse Vorsicht sorgen, insbesondere wenn die Abflüsse anhalten oder sich auf weitere Emittenten ausweiten. Im Verhältnis zu den kumulierten Zuflüssen von rund 1,8 Milliarden Dollar war der Abfluss jedoch gering. Zudem ging er größtenteils auf einen einzelnen Fonds zurück, während andere Fonds teilweise Zuflüsse verzeichneten. Daher reichen diese Daten allein nicht aus, um eine breit angelegte Umkehr der Nachfrage oder eine dauerhafte Veränderung des XRP-Preistrends festzustellen. Kurzfristig könnten Händler neben der Entwicklung des XRP-Kurses und der allgemeinen Marktlage auch die nächsten Berichte zu den ETF-Mittelflüssen beobachten. Langfristig könnten anhaltende, breit angelegte Abflüsse die Stimmung belasten, während erneute Zuflüsse die Einschätzung stützen würden, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Pause handelte.