Robinhood-CEO Vlad Tenev sagt, die Unsicherheit über die US-Regeln für tokenisierte Aktien könnte Anleger davon abhalten, erhebliche Summen zu investieren. Er begrüßte die befristete Innovationsausnahme der SEC, erklärte jedoch, dauerhaftes Vertrauen erfordere weitere Regelungen oder Gesetze. Robinhood bietet rund 200 Aktientoken an, die durch zugrunde liegende Aktien gedeckt sind, aber als Schuldverschreibungen strukturiert sind und nicht dieselben Aktionärsrechte wie herkömmliche Aktien bieten. Daher fallen sie nicht unter die Ausnahme. Das Unternehmen plant, im Ausland Aktientoken privater Unternehmen einzuführen, und prüft zugleich einen US-konformen Ansatz, der die Beschränkungen für akkreditierte Anleger berücksichtigt. Binance Research schätzt, dass der Markt für tokenisierte Aktien im Basisszenario von 4,43 Milliarden Dollar im September auf 349 Milliarden Dollar bis 2030 wachsen könnte. Unabhängig davon sanken Robinhoods Kryptoumsätze im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent auf 120 Millionen Dollar, während das Handelsvolumen mit Kryptowährungen um 38 Prozent auf 50 Milliarden Dollar zurückging.
Ritual startete sein EVM-kompatibles Layer-1-Mainnet am 26. Oktober, zeitgleich mit dem Token Generation Event (TGE) des RITUAL-Tokens. RITUAL wird für Gas, Staking, Gebühren für KI-Ausführungen, Modellaufrufe, HTTP-Anfragen und geplante On-Chain-Vorgänge verwendet. Coinbase nahm den Token in sein Angebot auf, doch der Kurs von RITUAL fiel von einem Start-Hoch von 0,08 US-Dollar auf etwa 0,0226 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung entsprach dies einer geschätzten vollständig verwässerten Bewertung von 220 Millionen US-Dollar.
RITUAL hat ein anfängliches Angebot von 10 Milliarden Token und keine Angebotsobergrenze. Bei der Einführung wurden insgesamt 1,8 Milliarden Token freigeschaltet, also 18 % des Anfangsangebots. Dazu gehörte ein vollständig freigeschalteter Airdrop von 50 Millionen Token für berechtigte Infernet-Node-Betreiber, Frenrug-Nutzer und langjährige Community-Mitglieder. Ein Tracker meldete 852 berechtigte Wallets; 403 davon hatten bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwa 20,7 Millionen Token beansprucht. Für Kernbeitragende und frühe Investoren gilt eine einjährige Cliff-Periode, während sich der gesamte Vesting-Zeitplan über vier Jahre erstreckt.
Ritual schätzt die anfängliche jährliche Ausgabe auf etwa 5 %, um Validatoren und KI-Ausführungsnodes zu belohnen. Basisgebühren nach dem Vorbild von EIP-1559 werden verbrannt, sodass das Nettoangebot von der Ausgabe und dem Verbrennen der Gebühren abhängt. Das Projekt gibt an, sein Netzwerk ermögliche Entwicklern und KI-Agenten den On-Chain-Zugriff auf Modelle, APIs und Web2-Dienste; zudem habe es mehr als 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Für Trader könnten der starke Kursrückgang nach dem TGE und der vollständig freigeschaltete Airdrop kurzfristig den Verkaufsdruck erhöhen. Die langfristige Nachfrage nach RITUAL hängt hingegen von der Verbreitung und Nutzung des Netzwerks sowie den Gebühreneinnahmen ab.
Der Chief Information Security Officer von SlowMist, 23pds, sagt, dass bei einem Datenleck bei Coinbase die Kontaktdaten von mehr als 70.000 Nutzern offengelegt wurden. Es ist weiterhin unklar, ob Hacker auf Passwörter oder Kundengelder zugegriffen haben; finanzielle Verluste wurden nicht bestätigt. Der Vorfall weckt Bedenken hinsichtlich Phishing und der Kontosicherheit, doch eine direkte Auswirkung auf die Kryptopreise oder die Stabilität des Gesamtmarktes wurde nicht bestätigt.
Die Hurun-Liste der reichsten Menschen Chinas 2026 setzt ByteDance-Gründer Zhang Yiming mit einem geschätzten Vermögen von 670 Milliarden Yuan auf Platz eins – ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hurun bewertete ByteDance mit rund 3,3 Billionen Yuan und verwies auf das Wachstum im Zusammenhang mit Douyin, TikTok und dem KI-Assistenten Doubao. Den neuesten Zahlen zufolge besitzen 1.529 Menschen mindestens 5 Milliarden Yuan – 95 mehr als im vergangenen Jahr. Ihr Gesamtvermögen beträgt 32 Billionen Yuan, ein Anstieg um 7 Prozent. Zhong Shanshan, Gründer von Nongfu Spring, belegte mit 410 Milliarden Yuan den zweiten Platz, nachdem sein Vermögen um 120 Milliarden Yuan gesunken war. Liang Wenfeng, Gründer von DeepSeek, schaffte es erstmals in die Top Ten und belegte mit 280 Milliarden Yuan Rang sieben. KI, Computerinfrastruktur und Halbleiter waren stark vertreten; mehr als 160 der aufgeführten Vermögen standen mit KI in Verbindung. Die Hurun-Liste der reichsten Menschen Chinas spiegelt einen Wandel beim Reichtum im chinesischen Technologiesektor wider, ist jedoch kein direkter Indikator für Kryptowährungspreise.
Muneeb Ali, Mitgründer von Stacks, sagt, das Quantenrisiko für Bitcoin könne vorsichtige Institutionen dazu bewegen, größere BTC-Käufe aufzuschieben, bis die Entwickler einen glaubwürdigen Fahrplan für ein Post-Quanten-Upgrade veröffentlichen. Er bezeichnet 2028 als wichtigen Stichtag, da Protokolländerungen und die Übertragung von Nutzerguthaben auf sicherere Adressen Jahre dauern könnten. Ali meint, KI könnte die Quantenentwicklung beschleunigen und einen möglichen Übergang von 2030 auf 2029 vorziehen. Für diese Prognose liefert er jedoch keine Hardware-Belege.
Es gibt keine Belege dafür, dass Quantencomputer private Bitcoin-Schlüssel geknackt haben. Bitcoin stützt sich jedoch auf ECDSA- und Schnorr-Signaturen und hat keinen verbindlichen Migrationszeitplan, der mit den NIST-Vorgaben für US-Bundessysteme vergleichbar wäre. Diese setzen 2031 als Ziel für die Migration digitaler Signaturen. StarkWare zufolge senkte das Unternehmen innerhalb einer Woche die geschätzten Rechenkosten zur Vorbereitung einer experimentellen quantenresistenten Bitcoin-Transaktion von etwa 320 auf 67 US-Dollar. Die Technik ist weiterhin eingeschränkt: Die Transaktionen sind nicht standardisiert, müssen direkt an Miner übermittelt werden und können keine Coins schützen, deren öffentliche Schlüssel bereits offengelegt wurden. Eine Soft Fork auf Protokollebene bleibt die langfristige Lösung.
Für Händler ist das Quantenrisiko von Bitcoin eine langfristige Frage der Sicherheit und des Vertrauens, kein Beleg für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff oder ein derzeit marktbewegendes Upgrade. Ein glaubwürdiger Fahrplan könnte die Bedenken institutioneller Anleger zerstreuen; Verzögerungen oder Meinungsverschiedenheiten könnten eine Risikoprämie auf BTC aufrechterhalten und die Stimmung belasten. Kurzfristig dürfte der Preiseffekt begrenzt bleiben, sofern keine neuen technischen Belege oder konkreten Upgrade-Entscheidungen hinzukommen.
OpenAI berichtete über einen KI-generierten Beweis, der einen deterministischen Algorithmus mit subexponentieller Laufzeit zum Zählen erfüllender Belegungen von 3-SAT-Problemen vorschlägt und damit die Exponentialzeithypothese (ETH) infrage stellt. Später veröffentlichte Anthropic eine separate, Claude zugeschriebene Arbeit, die ein ähnliches Ergebnis vorschlägt. Dies deutet darauf hin, dass KI-Systeme möglicherweise unabhängig voneinander Erkenntnisse hervorgebracht haben, die die Hypothese infrage stellen. Die Exponentialzeithypothese ist die Grundlage vieler Ergebnisse der theoretischen Informatik, doch eine unabhängige Überprüfung läuft noch und keine der Behauptungen ist abschließend geklärt. Bei den derzeitigen Größenordnungen sind die Algorithmen praktisch nicht einsetzbar. Die Arbeit löst weder das Problem P versus NP noch zeigt sie, dass alle NP-Probleme subexponentielle Algorithmen haben. Für Kryptohändler steht ETH hier für die Exponentialzeithypothese, nicht für Ethereum. Die Sicherheit von Bitcoin- und Ethereum-Wallets beruht auf kryptografischen Verfahren wie Elliptic-Curve-Kryptografie und Hashfunktionen. Daher stellt die Forschung keine direkte Bedrohung für BTC oder ETH dar. Auswirkungen auf den Preis dürften begrenzt sein, sofern weitere Überprüfungen die technische Einschätzung nicht ändern.
Neutral
Exponential Time HypothesisAI researchBitcoin securityEthereum securityCryptography
HashKey RWA brachte am 26. Oktober das erste Produkt seiner hToken-Serie auf den Markt, das an Class-A-Anteile von HashKey Fintech Opportunities Limited gekoppelt ist. hToken ist eine wiederverwendbare Struktur zur Ausgabe und Verwaltung tokenisierter Wertpapiere und keine universell einsetzbare Kryptowährung. Das Produkt ist über HashKey Exchange für zugelassene professionelle Anleger verfügbar. Die rechtlichen Ansprüche, Übertragungsregeln und Rücknahmebedingungen richten sich nach den Produktunterlagen; ein tokenisiertes Engagement bedeutet nicht zwangsläufig den direkten Besitz von Fondsanteilen. HashKey zufolge vereint der Komplettservice Strukturierung, Rechts- und Compliance-Arbeit, Blockchain-Technologie, Verwahrung, Vertrieb und Betrieb, um Kosten und Komplexität der Ausgabe zu senken. Das Unternehmen meldete für das erste Halbjahr 2026 einen On-Chain-RWA-Wert von 2,68 Milliarden HK$, ein Plus von 167,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Laut den im früheren Bericht zitierten Daten von RWA.xyz belief sich der Wert öffentlich verteilter tokenisierter Vermögenswerte auf öffentlichen Blockchains Ende September 2026 auf 38,6 Milliarden US-Dollar. Staatsanleihen, Geldmarktfonds und Gold machten dabei mehr als die Hälfte aus. Für Trader ist die Einführung von hToken eine Entwicklung im Bereich der RWA-Tokenisierung, signalisiert für sich genommen jedoch weder eine Veränderung des Vermögenswerts noch der allgemeinen Richtung des Kryptomarkts. Weitere Produkteinführungen, die Nachfrage der Anleger und Nachweise für niedrigere Emissionskosten werden zeigen, ob hToken skalierbar ist und eine breitere Liquidität oder die Nutzung als Sicherheit unterstützen kann.
USDC Treasury hat 250 Millionen USDC auf Solana geprägt. Laut dem jüngsten Bericht fand das Ereignis am 28. Oktober 2026 um 10:23 Uhr Pekinger Zeit statt. Ein früherer Bericht nannte 02:37 Uhr, gab jedoch keine Zeitzone an. Die Prägung erhöht den USDC-Bestand auf Solana, doch keiner der beiden Berichte sagt, ob die Token bereits in Umlauf gebracht wurden, Börsen erreicht haben oder Kunden zugeteilt wurden. Händler können nachfolgende Transfers und Börsenbestände beobachten, um Hinweise auf zusätzliche Liquidität oder Handelsnachfrage zu erkennen. Die Prägung von USDC allein bestätigt weder neue Käufe noch eine Änderung der Marktrichtung.
XRP wird nach einem Rückgang von 14,74 % im vergangenen Monat bei etwa 1,29–1,30 US-Dollar gehandelt, während große Inhaber weiterhin akkumulieren. Laut Santiment kontrollieren Wallets mit mindestens 10 Millionen XRP inzwischen 46,87 Milliarden Token, etwa 68,5 % des erfassten Angebots – der höchste Anteil seit November 2022. Die jüngste Analyse nennt 1,30 US-Dollar als kurzfristigen Dreh- und Angelpunkt und 1,50 US-Dollar als stärkere Bestätigung einer Erholung. Ein Kurs über 1,20 US-Dollar würde dazu beitragen, die Akkumulationsthese aufrechtzuerhalten.
Die Signale bleiben gemischt. Die Zahl der Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP soll von 351 auf 339 gesunken sein, während börsenbezogene Bestände und Überweisungen von Walen an Binance zugenommen haben. Diese Bewegungen könnten auf mögliche Verkäufe hindeuten, beweisen jedoch nicht, dass Token verkauft wurden. Der Chaikin Money Flow ist mit 0,06 positiv, während der Bull Bear Power mit −0,0368 weiterhin negativ ist.
Händler beobachten die Unterstützung bei 1,28–1,30 US-Dollar, gefolgt von 1,20 und 1,10 US-Dollar. Ein Tagesschluss unter 1,28 US-Dollar könnte niedrigere Unterstützungsniveaus in den Blick rücken; eine Rückeroberung von 1,35 US-Dollar könnte 1,40 und 1,50 US-Dollar erreichbar erscheinen lassen. Andere Analysten sehen bei 1,65–1,70 US-Dollar einen Widerstand; ein bestätigter Ausbruch könnte den Weg in Richtung 2,50 US-Dollar öffnen. Die Genehmigung von Ripples US-Trustbank und der Start des tokenisierten Fonds von Aviva Investors auf dem XRP Ledger haben bislang keine anhaltende Rally ausgelöst. Die Akkumulation durch Wale stützt die langfristige Perspektive, doch die schwache Kursentwicklung und mögliche Verkäufe über Börsen lassen den kurzfristigen Ausblick für XRP unsicher erscheinen.
SoFi meldete für das dritte Quartal 2026 Erträge aus dem Kryptohandel in Höhe von 161,6 Millionen US-Dollar, ein Plus von 20 % gegenüber dem Vorquartal. Die damit verbundenen Kosten beliefen sich auf 160 Millionen US-Dollar. Daraus ergaben sich Nettoerträge aus dem Kryptohandel von 1,6 Millionen US-Dollar, 38 % mehr als im Vorquartal. Dies ist die Marge der ausgewiesenen Ertragsposition und nicht der Gesamtgewinn aus dem Kryptogeschäft, da SoFi keine weiteren kryptobezogenen Kosten aufschlüsselte. Die Zahl der Konten für Krypto-Produkte stieg von 388.336 auf 503.070. Daraus geht jedoch nicht hervor, ob die Konten aktiv waren oder Guthaben aufwiesen. Das Kryptogeschäft ist im Vergleich zu SoFis gesamten Nettoerträgen von 1,385 Milliarden US-Dollar weiterhin klein. Das Unternehmen meldete außerdem Rekorderträge von 1,39 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 241 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Brokerage-Konten stieg im Jahresvergleich um 37 % auf 4,18 Millionen. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse legten SoFi-Aktien im frühen Handel um fast 15 % zu, lagen seit Jahresbeginn aber weiterhin 40 % im Minus. Nach einer zweijährigen Pause führte das Unternehmen SoFi Crypto im November 2025 wieder ein und weitete sein Angebot auf Stablecoins, tokenisierte Einlagen und Krypto-Infrastruktur aus. In der jüngsten Ergebnisveröffentlichung wurden weder die tokenisierte Einlage SOFIE noch der Stablecoin SoFiUSD erwähnt.
Ab dem 16. November stellt Discord Seiten öffentlicher Discoverable-Server – mit mindestens 1.000 Mitgliedern – Suchmaschinen zur Verfügung. Ab Mitte Dezember können auch einzelne Nachrichten in geeigneten Kanälen in Google und anderen Suchergebnissen erscheinen. Laut Discord werden Nachrichten, die vor der Einführung gepostet wurden, nicht nachträglich indexiert. Bei indexierten Nachrichten werden weder Benutzernamen noch Profilbilder angezeigt.
Die Änderung betrifft mehr als 63.000 Discoverable-Server, darunter Hunderte mit Tags zu Kryptowährungen, Handel und Finanzen. Durchsuchbare Diskussionen können Tradern helfen, Projektneuigkeiten, technischen Support und Testnet-Feedback zu finden. Öffentliche Fragen zu Wallets, Smart Contracts oder Airdrops könnten jedoch auch Betrügern dabei helfen, mögliche Ziele zu identifizieren.
Nutzer können die Funktion in den Einstellungen unter „Daten & Datenschutz“ deaktivieren. Die Entscheidung gilt für alle ihre Discoverable-Server und schützt künftige Nachrichten. Um die Entfernung vorhandener Nachrichten zu beantragen, müssen diese gelöscht werden; Kopien im Cache von Suchmaschinen können trotzdem bestehen bleiben. Serveradministratoren können einzelne Kanäle oder ganze Server ausschließen. Für Nutzer in mehreren Regionen, darunter die EU, das Vereinigte Königreich, Kanada und Südkorea, ist die Funktion standardmäßig deaktiviert. Taiwan gehört nicht zu den aufgeführten Regionen.
Bitmine kaufte in der Woche bis zum 25. Oktober 10.452 ETH und erhöhte seinen Bestand damit auf 6.051.933 ETH. Zum in der Offenlegung genannten Preis entspricht das einem Wert von rund 14,3 Milliarden US-Dollar. Das sind etwa 4,95 % des im Umlauf befindlichen Ethereum-Angebots; dem Unternehmen fehlen somit rund 58.000 ETH bis zu seinem Ziel von 5 %. Der Kauf fiel rund 62 % kleiner aus als der Erwerb von 27.562 ETH in der Vorwoche. Verwaltungsratsvorsitzender Tom Lee sagte jedoch, Bitmine kaufe seit Beginn seiner Treasury-Strategie im Juni 2025 jede Woche ETH.
Bitmine hat 5.227.037 ETH – rund 86 % seines Bestands – über seine MAVAN-Plattform und externe Partner gestakt. Das Unternehmen schätzt die annualisierten Staking-Einnahmen auf 318 Millionen US-Dollar; würden alle ETH gestakt, könnten sie auf 368 Millionen US-Dollar steigen. Die offengelegten Vermögenswerte belaufen sich insgesamt auf rund 15 Milliarden US-Dollar. Dazu zählen 215 BTC, 514 Millionen US-Dollar in Barmitteln und marktgängigen Wertpapieren sowie Beteiligungen an Beast Industries und Eightco Holdings. Der Rückgang des Gesamtwerts der Vermögenswerte wurde auf niedrigere ETH-Preise und nicht auf Tokenverkäufe zurückgeführt.
Bitmine kaufte außerdem 2,04 Millionen Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 22,48 US-Dollar zurück und gab dafür rund 45,9 Millionen US-Dollar aus. Lee sagte, er glaube, dass der Krypto-Bullenmarkt weitergehe, und merkte an, dass ETH gegenüber seinem jüngsten Höchststand weniger stark gefallen sei als US-Halbleiteraktien. Der umfangreiche ETH-Bestand und die Staking-Aktivitäten könnten die langfristige Treasury-Strategie des Unternehmens stützen. Das langsamere wöchentliche Kauftempo und preisbedingte Veränderungen der Bewertung bleiben für Händler jedoch relevante Signale.
Ark Invest hat seine Beteiligung an der Circle Internet Group (NYSE: CRCL), dem Herausgeber von USDC, weiter ausgebaut. Über ARKW kaufte das Unternehmen 35.403 Aktien im Wert von rund 2,9 Millionen US-Dollar. Zuvor waren Circle-Käufe im Wert von 5,5 Millionen US-Dollar im Mai und 17,3 Millionen US-Dollar im August 2026 gemeldet worden. Ein separater Kauf von 65.615 Aktien im Wert von etwa 5,2 Millionen US-Dollar wurde bekannt, nachdem die Circle-Aktie in einer Sitzung um 7,1 Prozent auf rund 79,84 US-Dollar gefallen war. Zu diesem Zeitpunkt machte Circle etwa 4,3 Prozent von ARKW aus und war rund 67,8 Millionen US-Dollar wert; außerdem war berichtet worden, dass die Aktie 4,6 Prozent von ARKK ausmachte. Die Käufe erfolgen vor dem Hintergrund des Geschäftswachstums: Circle meldete für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 694 Millionen US-Dollar, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sowie einen USDC-Umlauf von 77 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 28 Prozent. Zudem kündigte Circle einen ARC-Presale im Umfang von 222 Millionen US-Dollar bei einer vollständig verwässerten Bewertung von 3 Milliarden US-Dollar an und beantragte eine nationale Trustbank-Lizenz. Zeitgleich mit dem separaten Aktienkauf verringerte Ark seine Position im Bitcoin-ETF ARKB um etwa 15,9 Millionen US-Dollar, während Bitcoin Mühe hatte, sich über 80.000 US-Dollar zu halten. Die Schritte deuten auf Arks Interesse am Stablecoin-Geschäft von Circle hin. Es handelt sich jedoch um Transaktionen mit börsennotierten Aktien und einem ETF – nicht um direkte Käufe von USDC oder Bitcoin. Händler könnten den USDC-Umlauf, den Antrag von Circle auf eine Banklizenz und künftige Transaktionen von Ark beobachten.
Anthropic soll JPMorgan Chase ausgewählt haben, um das US-Angebot für Privatanleger im Rahmen des geplanten Börsengangs zu leiten. Dadurch könnte einzelnen Anlegern ein eigener Weg zur Teilnahme eröffnet werden. Das Unternehmen, das Claude-KI-Modelle entwickelt, soll am 26. Oktober 2026 eine S-1-Registrierungserklärung bei der SEC eingereicht haben und plant, Aktien der Klasse A unter dem Börsenkürzel ANT an der Nasdaq zu notieren. Goldman Sachs ist der federführende Konsortialführer, während Morgan Stanley in einem Konsortium aus rund 22 Banken als Stabilisierungsagent benannt wird. Weder der IPO-Preis noch der Börsentermin wurden bestätigt.
Dem Börsengang von Anthropic geht ein rasantes Umsatzwachstum voraus: Das Unternehmen meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 16,3 Milliarden US-Dollar, nach 1,2 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor. Zudem meldete es einen Nettoverlust von 80,7 Milliarden US-Dollar, der hauptsächlich auf nicht zahlungswirksame Bilanzierungsposten zurückgeführt wurde. Bei einer privaten Finanzierungsrunde im Mai 2026 wurde Anthropic mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet; die berichteten Bewertungsziele für den Börsengang liegen zwischen 1,5 und 2 Billionen US-Dollar. Für Kryptohändler ist der Anthropic-Börsengang kein direkter Marktauslöser. Mögliche Auswirkungen auf digitale Vermögenswerte dürften eher indirekt über die allgemeine Stimmung gegenüber KI- und Technologieaktien entstehen.
Ein früher Ethereum-Wal hat ETH an Börsen transferiert und damit die Möglichkeit von Verkaufsdruck aufkommen lassen. Ein früherer Bericht besagte, dass der Wal 3.000 ETH im Wert von rund 6,94 Millionen US-Dollar überwiesen und außerdem Stablecoins im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar an Börsen, Market Maker und OTC-Unternehmen transferiert hatte. Der Zweck dieser Stablecoin-Transfers ist unbekannt. In einem späteren Update meldete der On-Chain-Analyst Ember einen Transfer von 5.000 ETH im Wert von rund 11,59 Millionen US-Dollar an eine Börse, nachdem die Coins zwei Tage zuvor die Wallet des Wals verlassen hatten. Die Berichte nennen unterschiedliche Zahlen zu den ETH-Transfers und den verbleibenden Beständen: Im früheren Bericht war von 47.000 ETH die Rede, im späteren wurde der Bestand mit 45.000 ETH angegeben. Der Wal erwarb 2015 beim Ethereum-ICO 100.000 ETH für 31.000 US-Dollar und verkaufte zuvor 50.000 ETH zu einem Durchschnittspreis von 5,47 US-Dollar. Einzahlungen auf Börsen können auf einen möglichen Verkauf hindeuten, doch ein Verkauf wurde nicht bestätigt. Händler könnten die weitere Aktivität des Wals beobachten, um Anzeichen dafür zu erkennen, dass zusätzliches ETH-Angebot auf den Markt gelangt.
Die US-Regierung verkaufte 4,45 Millionen beschlagnahmte Anthropic-Aktien für rund 627 Millionen US-Dollar. Der Erlös soll zur Rückzahlung an die Gläubiger von FTX verwendet werden. Aus Anthropics S-1-Einreichung geht hervor, dass die Aktien an neun Käufer gingen. Bei der Bewertung im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang an der Nasdaq wäre die Beteiligung schätzungsweise 3,94 Milliarden US-Dollar wert – deutlich mehr als der Verkaufserlös. Durch den Verkauf der Anthropic-Aktien werden zurückgewonnene FTX-Vermögenswerte in Mittel zur Rückzahlung an die Gläubiger umgewandelt; das Krypt Angebot oder die Handelsmechanismen werden dadurch jedoch nicht direkt beeinflusst.
Neutral
FTX creditorsAnthropicasset recoverycreditor repaymentUS government
Bitcoin fiel am Wochenende von etwa 84.800 US-Dollar auf unter 80.000 US-Dollar und erreichte 79.280 US-Dollar, bevor sich der Kurs leicht erholte. Der Ausverkauf ging innerhalb von vier Stunden mit der Liquidierung gehebelter Long-Positionen in Bitcoin und Ethereum im Wert von fast 400 Millionen US-Dollar einher; ein früherer Bericht hatte Liquidationen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar genannt. Zusammen mit der schwachen Spotnachfrage deuten die Zahlen auf erhöhte Volatilität und eine fragile Unterstützung hin.
Galaxy Digital meldete für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 323 Millionen US-Dollar und kehrte damit einen Verlust von 85 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal um. Das bereinigte EBITDA stieg von einem Verlust von 77 Millionen US-Dollar auf 455 Millionen US-Dollar. Das Segment Treasury & Corporate erwirtschaftete 419 Millionen US-Dollar des bereinigten Bruttogewinns des Unternehmens von 569 Millionen US-Dollar. Darin spiegelten sich größtenteils Gewinne aus den Investitionen wider. Dadurch reagiert die Erholung des Gewinns empfindlich auf Veränderungen der Vermögenspreise.
Das Segment Digital Assets von Galaxy Digital erzielte einen bereinigten Bruttogewinn von 71 Millionen US-Dollar, verzeichnete jedoch einen bereinigten EBITDA-Verlust von 9 Millionen US-Dollar. Das Handelsvolumen stieg gegenüber dem Vorquartal um 12 Prozent, das durchschnittliche Kreditbuch wuchs um 27 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar, und die verwalteten Vermögenswerte sowie das Staking erreichten 10,4 Milliarden US-Dollar. Data Centers erzielte einen bereinigten Bruttogewinn von 79 Millionen US-Dollar, nach 20 Millionen US-Dollar, da der Helios-I-Mietvertrag erstmals ein volles Quartal lang zu den Einnahmen beitrug. Das bereinigte EBITDA von Data Centers betrug 69 Millionen US-Dollar, gegenüber 11 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal.
Galaxy Digital genehmigte nach Abschluss eines früheren Aktienrückkaufprogramms über 200 Millionen US-Dollar ein weiteres Rückkaufprogramm von bis zu 200 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen teilte mit, 2026 rund 9,8 Millionen Aktien zurückgekauft zu haben. Außerdem schloss es die Emission vorrangiger besicherter Schuldverschreibungen im Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar ab, um Phase II seines Helios-I-Rechenzentrums in Texas zu finanzieren. Die Auslieferung der neuen Datenhallen soll im zweiten Quartal 2027 beginnen und die geplante Stromkapazität auf mehr als 5,7 Gigawatt erhöhen. Die Gesamtaktiva stiegen gegenüber dem Vorquartal um 51 Prozent auf 16,4 Milliarden US-Dollar, das Eigenkapital belief sich auf 3,0 Milliarden US-Dollar und die ausgewiesene Liquidität auf 4,9 Milliarden US-Dollar. Für Kryptohändler sind die stärkere Handels- und Kreditvergabeaktivität sowie das Wachstum der Rechenzentren positive Geschäftssignale. Der Großteil des Quartalsgewinns stammte jedoch aus Anlagegewinnen, während die schuldenfinanzierte Expansion mit Umsetzungsrisiken verbunden ist.
Bitget Wallet hat persönliche virtuelle Konten in US-Dollar und Euro eingeführt, die eingehende Banküberweisungen in USDT oder USDC in den selbstverwalteten Wallets der Nutzer umwandeln. Die Konten werden vom Zahlungsdienstleister Noah bereitgestellt und akzeptieren Einzahlungen über ACH, Fedwire, SEPA und SWIFT. Die Kontoeröffnung ist kostenlos. Nutzer müssen weder in den USA noch in Europa wohnen, aber in einem unterstützten Land leben und die Identitätsprüfung bestehen. Der Dienst ist kein Bankkonto und bietet keine Bargelddienstleistungen an.
Derzeit sind Einzahlungen nur in eine Richtung möglich. Bitget Wallet zufolge sind Auszahlungen für die kommenden Monate geplant. Einzahlungen in USD sind auf 10.000 US-Dollar je Überweisung und 20.000 US-Dollar pro Monat begrenzt. Für EUR-Einzahlungen gelten Limits von 15.000 Euro je Überweisung und 30.000 Euro pro Monat. Bitget Wallet schätzt die eigenen Gebühren für eine ACH-Einzahlung von 500 US-Dollar auf etwa 2 US-Dollar; mögliche Bank- oder Netzwerkgebühren kommen hinzu. Ein früheres Einführungsangebot sah vor, dass die ersten 1.000 berechtigten Nutzer eine Rückerstattung der Transaktionsgebühr erhalten könnten. Der Dienst bietet Freiberuflern und Empfängern von Auslandsüberweisungen einen Weg vom Bankkonto zu Stablecoins. Die Limits und die Beschränkung auf Einzahlungen könnten die Nutzung jedoch einschränken.
Der Ethereum-Kurs hielt sich bei rund 2.300 US-Dollar, während Abflüsse aus Ether-Spot-ETFs und eine rückläufige Dynamik ETH vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am 28. Oktober belasteten. Am 26. Oktober verzeichneten US-amerikanische Ether-Spot-ETFs Nettoabflüsse von 88,6 Millionen US-Dollar: BlackRocks ETHA verlor 104,7 Millionen US-Dollar, teilweise ausgeglichen durch Zuflüsse von 16,1 Millionen US-Dollar in Fidelitys FETH. Ein Analyst erklärte, dass Krypto-ETFs seit Ende September Nettoabflüsse von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar verzeichnet hätten.
Verkäufe früherer Anleger verstärkten die Sorgen um das Angebot. Berichten zufolge verkaufte eine mit der Ethereum Foundation verbundene Wallet 2.785 ETH im Wert von rund 6,42 Millionen US-Dollar. Ein separater Bericht meldete, dass ein Teilnehmer am Ethereum-ICO 1.500 ETH im Wert von etwa 3,48 Millionen US-Dollar verkauft habe. Diese Transfers und Verkäufe allein belegen keinen Markttrend. Die On-Chain-Signale waren gemischt: Der NUPL von Ethereum lag mit 0,0073 nahe am neutralen Bereich, und Daten zu Abhebungen von Börsen deuteten darauf hin, dass ein Teil der ETH von den Börsen abgezogen wurde. Keines dieser Signale bestätigt jedoch einen Preisboden.
Händler beobachten die Unterstützungszone zwischen 2.280 und 2.300 US-Dollar. Ein Rückgang unter 2.280 US-Dollar könnte die Marken von 2.200 und 2.000 US-Dollar in den Fokus rücken; 1.900 US-Dollar wurden als tieferes Abwärtsziel genannt. ETH notierte unter seinem 20-Tage-Durchschnitt von rund 2.424 US-Dollar, und das MACD-Momentum war bärisch. Ein Tagesschluss über 2.334 US-Dollar könnte auf eine erste Verbesserung hindeuten. Eine Rückeroberung der Marke von 2.400 US-Dollar könnte den Weg in Richtung 2.475 bis 2.600 US-Dollar öffnen. Weitere Widerstände liegen bei 2.550 und 2.800 US-Dollar.
Der Fed-Entscheid, US-Inflationsdaten und ETF-Zuflüsse beziehungsweise -Abflüsse sind kurzfristige Einflussfaktoren für die Kursentwicklung von Ethereum. Unabhängig davon wurde die geplante Aktivierung des Glamsterdam-Upgrades im Hoodi-Testnetz wegen Bedenken zu EIP-8037 und zur Kompatibilität von Smart Contracts verschoben. Die Verzögerung wirkt sich nicht auf das Ethereum-Mainnet aus. Der technische Ausblick bleibt vorsichtig; Händler beobachten, ob die Unterstützung hält und der Verkaufsdruck nachlässt.
Der 27-jährige Martel Williams bekannte sich am 26. Oktober 2026 schuldig, sich zu einem Raubüberfall auf eine Familie in Connecticut verschworen zu haben. Der Plan stand im Zusammenhang mit einem umfangreichen Bitcoin-Diebstahl. Laut Staatsanwaltschaft reisten Williams und zwei Komplizen im August 2024 nach Connecticut, überwachten das vorgesehene Opfer und dessen Eltern und bereiteten unter anderem Luftgewehre und Walkie-Talkies vor. Aus Sorge, von Überwachungskameras aufgenommen worden zu sein, gaben sie den Plan auf; der Raubüberfall wurde nie ausgeführt.
Eine separate Gruppe soll das Paar später angegriffen haben. Am 25. August 2024 nahm die Polizei von Danbury sechs Männer fest, nachdem die Eltern des Opfers geschlagen und entführt und ihr Auto gestohlen worden waren. Der mit dem vorgesehenen Opfer in Verbindung gebrachte Bitcoin-Diebstahl wurde auf etwa 4.100 BTC geschätzt, die damals rund 230 bis 245 Millionen US-Dollar wert waren. Williams drohen bis zu 20 Jahre Haft. Bis zur noch nicht angesetzten Strafmaßverkündung ist er auf freiem Fuß. Der Fall verdeutlicht die Risiken für die körperliche Sicherheit von Personen, die mit großen Bitcoin-Beständen in Verbindung stehen, betrifft jedoch keine Entwicklung des Bitcoin-Protokolls oder -Marktes.
Lightning Labs hat Wavelength für alle Nutzer im Bitcoin-Mainnet geöffnet. Damit können KI-Agenten über das Lightning Network Bitcoin senden und empfangen, ohne einen Node zu betreiben oder Zahlungskanäle zu verwalten. Der Dienst befindet sich weiterhin in der Alpha-Phase.
Wavelength nutzt Tools des Model Context Protocol (MCP) für Wallet-Funktionen und L402, damit Agenten für Dienste wie API-Aufrufe und Datenfeeds bezahlen oder Gebühren für eigene Dienste erheben können. Das Self-Custody-Design hält Seed-Phrasen und Passwörter von KI-Modellen fern. Zahlungen können weniger als einen Cent kosten, doch Swaps, die Wallet-Guthaben mit Lightning verbinden, können sich aufgrund mangelnder Liquidität oder der Verfügbarkeit von Betreibern verzögern.
Das Kontolimit liegt bei 300.000 Satoshis; pro virtuellem Transaktionsoutput gilt ein Limit von 50.000 Satoshis. Für Lightning-Zahlungen fällt sowohl beim Senden als auch beim Empfangen eine Servicegebühr von 0,25 % an, zuzüglich Routing-Gebühren. Auszahlungen auf die On-Chain werden unterstützt; eine Unterstützung für Stablecoins ist geplant, aber noch nicht verfügbar. Für Bitcoin-Händler ist Wavelength eine Weiterentwicklung der Zahlungsinfrastruktur und des KI-gestützten Handels, kein unmittelbarer Marktkatalysator. Verbreitung, Transaktionsvolumen und Zuverlässigkeit werden zeigen, ob KI-Agenten nennenswerte Aktivitäten im Lightning Network erzeugen können.
Predict.fun teilte mit, dass nicht autorisierte Überweisungen aus den Wallets einer kleinen Zahl von Nutzern Verluste in Höhe von rund 400.000 USDT verursacht hätten. Die vorläufige Untersuchung des Prognosemarkts auf der BNB Chain deutet auf eine mögliche Kompromittierung der von einem Drittanbieter gehosteten API-Dokumentationswebsite hin. Predict.fun hat die Website während der laufenden Untersuchung offline genommen und noch keinen Termin für ihre Rückkehr genannt.
Predict.fun hat zugesagt, den Nutzern ihre direkten Verluste vollständig zu erstatten, und plant, eine Nachanalyse des Vorfalls zu veröffentlichen. Das Unternehmen hat nicht erklärt, wie die mutmaßliche Kompromittierung der Website die Wallet-Überweisungen ermöglichte, und auch die Angriffsmethode nicht offengelegt. Der Vorfall wirft Sicherheitsfragen für Nutzer von Kryptoplattformen auf, auch wenn die Erstattungszusage die direkten Verluste der Betroffenen begrenzen könnte. Das Vertrauen in Predict.fun wird von den Untersuchungsergebnissen und den ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen abhängen.
Gamdom sieht sich einer Lösegeldforderung von 15 Millionen US-Dollar in Bitcoin durch die Cyber-Erpressergruppe WhiteArmor gegenüber. Die Gruppe behauptet, auf 15.420.003 Nutzerkonten zugegriffen zu haben. WhiteArmor veröffentlichte rund 100 Beispieldatensätze; mindestens einer davon soll Berichten zufolge zu einem echten Nutzer passen. Der gesamte behauptete Datenabfluss und die Schätzung der Gruppe, wonach der kontobezogene Wert mehr als eine Milliarde US-Dollar beträgt, wurden jedoch nicht unabhängig bestätigt.
Gamdom-Gründer Felix Römer widerspricht dem behaupteten Ausmaß und sagt, möglicherweise seien nur einige Hundert Konten betroffen. Seinen Angaben zufolge könnten Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Glücksspielaktivitäten offengelegt worden sein, nicht jedoch Dokumente zur Identitätsprüfung. Eine Lösegeldzahlung wurde bislang nicht gemeldet.
Der Vorwurf folgt auf einen separaten Angriff auf Gamdoms Hot Wallet am 13. Oktober. Die Plattform schätzte den Verlust auf mehr als drei Millionen US-Dollar, während On-Chain-Analysten ihn auf etwa 4,2 Millionen US-Dollar bezifferten. Der mutmaßliche Datenabfluss könnte Nutzer Phishing und Social Engineering aussetzen und die Sicherheit des Krypto-Casinos Gamdom stärker in den Fokus rücken. Das Ausmaß des Datenabflusses und ein möglicher Zusammenhang mit dem Wallet-Hack sind weiterhin unklar; derzeit deuten die Vorfälle nicht auf eine umfassendere Kompromittierung von Kryptodiensten hin.
Firedancer verlangt von Forschenden nun, für jeden Fehlerbericht, der beim Sicherheitsprogramm von Jump Crypto eingereicht wird, 1 SOL – etwa 100 US-Dollar – zu verbrennen. Die Gebühr wird nicht erstattet, auch nicht bei ungültigen, doppelten oder außerhalb des Programmumfangs liegenden Berichten. Einreichungen ohne den Burn sind nicht für Prämien qualifiziert. Jump zufolge soll die Firedancer-Regel KI-gestützten Spam eindämmen und den Ingenieurinnen und Ingenieuren helfen, sich auf echte Schwachstellen zu konzentrieren.
Die Änderung folgt auf einen Audit-Wettbewerb, bei dem 162 Forschende 809 Berichte einreichten. Nachdem nicht ausnutzbare Probleme ausgeschlossen worden waren, ergab der Wettbewerb 127 einzigartige Sicherheitsfunde; fast die Hälfte der gültigen Berichte waren Duplikate. Jump erklärte, dass KI wahrscheinlich zu nahezu allen Einreichungen beigetragen habe. Der Rückstand bei der Prüfung erreichte zeitweise 299 offene Berichte.
Außerdem bietet Jump bis zum 20. November vorübergehend erhöhte Prämien an: das Doppelte der üblichen Auszahlung für qualifizierte Funde und das Dreifache der Standardprämie für spezifische Alpenglow-Bugs. Für kritische Alpenglow-Schwachstellen können bis zu 300.000 US-Dollar ausgelobt werden. Die Änderungen bei Firedancer verdeutlichen, wie KI Sicherheitsprogramme im Kryptobereich verändert, wirken sich jedoch nicht unmittelbar auf die Tokenökonomie von SOL aus.
Super Micro Computer (SMCI) hat seine vorläufige Umsatzprognose für das erste Geschäftsquartal auf 18,5 bis 19,5 Milliarden US-Dollar angehoben – rund 4 Milliarden US-Dollar über dem Mittelwert der bisherigen Prognose. Die Aktualisierung nennt eine konkretere Spanne als die frühere Schätzung von etwa 19 Milliarden US-Dollar und deutet darauf hin, dass das Unternehmen seinen Auftragsbestand bei KI-Servern in Umsätze umwandelt. SMCI hob auch seine Prognose für die Bruttomarge auf 12 bis 12,5 Prozent an. Der Autor des Artikels sieht dieses Niveau als Hinweis auf eine anhaltende Produktdifferenzierung und Preissetzungsmacht. Die Partnerschaften des Unternehmens mit Cisco und Nokia sowie die laufende Produktentwicklung könnten seine Reichweite im Bereich KI-Infrastruktur stärken. Der Autor nannte eine Bewertungsspanne von 47 bis 56 US-Dollar und einen Abschlag gegenüber dem breiteren Technologiesektor; dabei handelt es sich jedoch um Anlageeinschätzungen und nicht um eine Unternehmensprognose. Der Cashflow bleibt ein zentrales Anliegen: SMCI hatte zuvor einen operativen Mittelabfluss von 6,8 Milliarden US-Dollar und einen Lagerbestand von 12,9 Milliarden US-Dollar gemeldet. Händler werden darauf achten, ob höhere Umsätze zu einer nachhaltigen Mittelgenerierung und einem besseren Bestandsmanagement führen. Die Nachricht betrifft SMCI-Aktien und hat keine direkten Auswirkungen auf den Preis einer Kryptowährung.
Mirae Asset Securities (HK) hat tokenisierte Finanzierungsschuldverschreibungen arrangiert, die von der Onchain-Plattform Grvt gezeichnet wurden. Dies ist ein erster Schritt ihrer Zusammenarbeit im Bereich tokenisierter Wertpapiere. Umfang und Bedingungen der Zeichnung durch Grvt wurden nicht bekannt gegeben. Grvt kann das daraus entstandene Engagement im Zusammenhang mit Grvt Earn nutzen. Diesen Dienst betreibt Grvt unabhängig und bietet ihn ausschließlich berechtigten Nutzern in zulässigen Rechtsgebieten an. Mirae Asset unterstützt oder betreibt Grvt Earn nicht. Der Dienst ist weder von der Hongkonger Securities and Futures Commission (SFC) zugelassen noch wird er der Öffentlichkeit in Hongkong angeboten.
Die Unternehmen könnten vorbehaltlich regulatorischer Anforderungen und interner Genehmigungen tokenisierte Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und ETFs prüfen. Weitere Produkte oder Verpflichtungen wurden nicht angekündigt. Das Geschäft erweitert Mirae Assets Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte in Hongkong. Zuvor hatte das Unternehmen im Januar 2026 eine digitale Anleihe aufgelegt, im April die Genehmigung für den Handel mit digitalen Vermögenswerten für Privatkunden erhalten und im Juli die MAPS-App gestartet. Die Mirae Asset Financial Group meldete zum September 2026 Kundenvermögen von mehr als einer Billion US-Dollar. Für Kryptohändler ist das Geschäft mit tokenisierten Finanzierungsschuldverschreibungen ein Signal für die institutionelle Nutzung. Da der Umfang jedoch noch explorativ ist und die Höhe nicht offengelegt wurde, ist keine direkte Auswirkung auf Grvt oder die Kryptopreise insgesamt belegt.
Bloom Energy (BE) meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 1,24 Milliarden US-Dollar, 138 % mehr als im Vorjahr, und hob die Jahresprognose an. Der Produktumsatz stieg um 179 % auf 1,07 Milliarden US-Dollar, während sich die operative Marge auf 23,1 % ausweitete. Das deutet darauf hin, dass die operative Hebelwirkung mit der steigenden Produktion zunimmt. Dennoch fielen die Aktien von Bloom Energy nach den Ergebnissen um 11 %, da sich Anleger auf einen negativen freien Cashflow von 181 Millionen US-Dollar, einen negativen operativen Cashflow von 27 Millionen US-Dollar und hohe Investitionsausgaben konzentrierten. Die Kundenkonzentration birgt zusätzliche Risiken: Die beiden größten Kunden machten rund 69 % des Quartalsumsatzes aus. Anleger werden beobachten, ob Bloom Energy das rasante Wachstum und die Rekordprofitabilität in eine nachhaltige Cashgenerierung umwandeln kann. Anhaltender Liquiditätsdruck könnte die Aktie volatil halten.
USD/JPY legte in beiden Marktberichten leicht zu und stieg von 157,636 auf 157,82, während USD/CNH von einem geringfügigen Plus in ein Minus von 0,03 % bei 6,66496 wechselte. Gold drehte von einem Rückgang um 0,22 % in ein Plus von 0,19 % und notierte bei 4.025,92 Dollar je Unze; Silber blieb insgesamt nahezu unverändert bei 53,895 Dollar. Europäische Aktien lagen in der früheren Momentaufnahme überwiegend im Plus, zeigten später jedoch eine gemischte Entwicklung: Der Euro Stoxx 50 und der deutsche DAX 40 legten zu, während der FTSE 100 nachgab. Die Ölpreise blieben niedriger; WTI notierte bei 101,80 Dollar und Brent bei 114,88 Dollar je Barrel. Die Bewegungen bei USD/JPY und an den breiteren Märkten liefern Händlern Kontext, doch keiner der beiden Berichte nennt einen klaren Auslöser oder meldet eine direkte Kursbewegung bei Kryptowährungen.
Neutral
USD/JPYForeign exchangeGold and silverGlobal marketsOil