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Krypto-Nachrichten

Im USDC-Vault von Jupiter Lend sind fast keine abhebbaren Mittel mehr vorhanden

Im USDC-Vault von Jupiter Lend, der rund 413,7 Millionen USDC enthielt, waren am 30. Oktober um 14:21 Uhr ET lediglich 8,44 USDC zur Auszahlung verfügbar. Im Laufe des Tages schwankte der Betrag und sank bis 15:32 Uhr auf 6,37 USDC. Das Protokoll erklärte, die allgemein angespannte Marktlage habe zu einem Liquiditätsengpass geführt. Zugleich betonte es, dass der Betrieb wie vorgesehen funktioniere und die Kundengelder sicher seien. Einen Zeitplan für die Wiederaufnahme der Auszahlungen nannte es nicht. Die Liquidität werde zurückkehren, wenn Kreditnehmer ihre Darlehen zurückzahlen oder neue Einlagen eingehen, hieß es. Die Auszahlungsmöglichkeiten im USDC-Vault unterscheiden sich von denen einiger anderer Jupiter-Lend-Pools, darunter SOL, wo etwa ein Viertel des Bestands abgehoben werden konnte. Jupiter erklärte, das Problem sei nicht auf ein direktes Engagement bei Binance zurückzuführen. Am Markt gab es Besorgnis nach Berichten über umfangreiche Abflüsse von der Börse.
Bearish
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Binance-Hack befeuert CFTC-Vorstoß für eine Aufsicht in den USA

CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte, der Binance-Hack im Umfang von rund 6,4 Milliarden US-Dollar unterstreiche die Notwendigkeit einer US-Aufsicht über Offshore-Kryptobörsen. Seiner Ansicht nach sollten sich Börsen bei der CFTC registrieren und US-amerikanische Cybersicherheitsstandards erfüllen können. Selig sagte, der Angriff habe keine Schwachstelle in Ethereum oder dessen Smart Contracts ausgenutzt, sondern sei wahrscheinlich auf eine über einen Laptop eingeschleuste Schwachstelle zurückzuführen. Binance teilte später mit, „weitere Angriffspunkte“ entdeckt zu haben, und beschrieb einen komplexeren Angriff, als es eine bloße Kompromittierung der Berechtigungen eines einzelnen Ingenieurs gewesen wäre. TRM Labs zufolge deutet der Vorfall auf eine Kompromittierung der Signaturinfrastruktur von Binance hin. Der Angreifer nutzte die EIP-7702-Funktion von Ethereum, um eine Binance-Hot-Wallet zu leeren. Tornado Cash wurde als Werkzeug genannt, das Transaktionsspuren verschleiern kann. Binance hat 6,34 Milliarden US-Dollar zur Deckung der Verluste zurückgestellt und erklärt, die Vermögenswerte der Kunden seien sicher. Der Secret Service und das FBI ermitteln; TRM Labs und Chainalysis bringen den Diebstahl mit der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor in Verbindung. Der Sicherheitsvorfall stärkt den Rückenwind für die von der CFTC vorgeschlagenen Regeln für den Kryptomarkt, belegt jedoch keine Schwachstelle in Ethereum selbst.
Bearish
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Binance-Hack erschüttert den Kryptomarkt: PEPE steigt, während Q abstürzt

Der mutmaßliche Binance-Hack im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar überschattete eine volatile Woche am Kryptomarkt und trug dazu bei, Liquidationen in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar auszulösen, überwiegend bei Long-Positionen. Der Gesamtwert des Kryptomarkts sank innerhalb von 24 Stunden um 3,6 Prozent auf etwa 2,68 Billionen US-Dollar. Binance erklärte, über ausreichende Mittel zur Deckung des Verlusts zu verfügen, während einige Marktbeobachter der Ansicht waren, dass der Vorfall wahrscheinlich keine breitere Ansteckungswirkung auslösen werde. Die Meldung über den Binance-Hack kam zu einem Zeitpunkt, als Quack AI (Q) eine starke Kehrtwende erlebte. Q erreichte kurzzeitig einen Rekordstand von 0,24 US-Dollar und fiel dann auf etwa 0,04 US-Dollar – ein Rückgang von rund 60 Prozent innerhalb der Woche. PEPE legte dagegen um etwa 6 Prozent auf 0,0000052 US-Dollar zu und erreichte damit eine Marktkapitalisierung von knapp 2,2 Milliarden US-Dollar. Berichte, wonach Justin Sun seinen Bestand auf 11,85 Billionen PEPE aufgestockt hatte, sowie ein großer Kauf durch einen sogenannten Whale lenkten die Aufmerksamkeit auf den Meme-Coin. Binance kündigte außerdem an, am 30. Oktober mehrere Spot- und Margin-Handelspaare aus dem Angebot zu nehmen. Am 28. Oktober setzte die Börse Ein- und Auszahlungen über das ETH-Netzwerk wegen Wartungsarbeiten an der Wallet vorübergehend aus; der Dienst sollte anschließend wieder aufgenommen werden. Der Binance-Hack, die Volatilität von Q und die Delistings der Börse könnten dazu führen, dass Händler Risiken, Liquidität und börsenbezogene Nachrichten weiter im Blick behalten.
Bearish
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Intel-Aktie stürzt trotz KI-Nachfrage wegen schwacher Prognose ab

Die Intel-Aktie fiel am Freitag um fast 30 Prozent auf 65,76 US-Dollar. Damit wurden mehr als 146 Milliarden US-Dollar an Börsenwert vernichtet, nachdem der Chiphersteller eine schwächer als erwartete Prognose für das vierte Quartal abgegeben hatte. Es war der stärkste Tagesverlust der Aktie seit mehr als 50 Jahren. Intel rechnet für Q4 mit einem Umsatz von 15 bis 16 Milliarden US-Dollar und liegt damit unter der Analystenschätzung von 17,07 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll voraussichtlich 0,25 US-Dollar betragen, gegenüber erwarteten 0,43 US-Dollar. Der Ausblick überschattete die besseren Ergebnisse des dritten Quartals: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn je Aktie 0,52 US-Dollar erreichte. Die Nachfrage nach Prozessoren für KI-Server wächst rasant. Intels Geschäftsbereich Data Center and AI meldete einen Umsatz von 7,3 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 78 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einschränkungen bei Fertigung und Verpackung, eine schwächere PC-Nachfrage und ein Fabrikunfall in Israel begrenzen jedoch die Produktion und belasten die Margen. Intel erwartet, dass die Bruttomarge in Q4 von 44,1 Prozent in Q3 auf 38 Prozent sinken wird. Das Unternehmen warnte außerdem, dass es im kommenden Jahr wahrscheinlich keinen positiven freien Cashflow erzielen wird, da es hohe Summen in den Ausbau der Fertigung und den Wettbewerb mit TSMC investiert. Die Investition von Nvidia in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar und ein möglicher Fertigungsdeal mit Apple haben die Hoffnungen auf eine Wende bei Intel gestützt. Anleger sorgen sich jedoch weiterhin um die Umsetzung, die Ausgaben und die Aussichten für den PC-Markt. Der starke Kursrückgang der Intel-Aktie macht die Kluft zwischen der hohen KI-Nachfrage und der Fähigkeit des Unternehmens deutlich, Chips profitabel zu liefern.
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Bitcoin fällt im Oktober um 8,4 % und nähert sich der Unterstützung bei 76.000 US-Dollar

Bitcoin ist im Oktober um etwa 8,4 % gefallen und wird derzeit bei rund 76.000–77.000 US-Dollar gehandelt. Damit steuert die Kryptowährung auf den zweiten Oktoberverlust in Folge zu. Der Rückgang folgte auf eine Rally zu Monatsbeginn auf ungefähr 80.000–84.000 US-Dollar und einen anschließenden Kursrutsch; die Tagestiefs lagen nahe 76.500 US-Dollar. Das 30-Tage-Hoch von Bitcoin lag in der Mitte der 86.000-Dollar-Spanne. Händler beobachten den Bereich von 76.000–76.200 US-Dollar, an dem der einfache gleitende 100-Tage-Durchschnitt und das Fibonacci-Retracement-Niveau von 0,382 zusammentreffen. Ein Unterschreiten dieser Bitcoin-Unterstützungszone könnte Stop-Loss-Aufträge auslösen und den Verkaufsdruck verstärken. Die Schwäche im Oktober steht im Gegensatz zum historischen saisonalen Muster von Bitcoin: Seit 2013 ist der Kurs in 10 der vergangenen 13 Oktobermonate gestiegen, im Durchschnitt um etwa 19 %. Auch die allgemeine Marktlage könnte beeinflussen, ob die Unterstützung hält.
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CFTC-Vorschlag ebnet den Weg auf Bundesebene für gehebelte Kryptobörsen

Die CFTC hat eine freiwillige Möglichkeit zur bundesweiten Registrierung für US-Kryptobörsen vorgeschlagen, die Privatkunden den Handel mit Hebel, auf Margin oder mit Finanzierung anbieten. Nach dem Vorschlag der CFTC würden registrierte Handelsplätze Anforderungen an die Marktüberwachung, Maßnahmen gegen Marktmanipulation, den Kundenschutz und den Nachweis von Reserven erfüllen müssen. Einfache Spotbörsen könnten weiterhin hauptsächlich der Aufsicht der Bundesstaaten unterliegen, und der Kongress hat die CFTC nicht ermächtigt, jede Kryptobörse zur bundesweiten Registrierung zu verpflichten. Der Vorschlag ist noch nicht endgültig und würde den Betrieb der Börsen nicht unmittelbar verändern. Für Händler ist er eher ein regulatorisches Signal als ein direkter Preistreiber; die längerfristigen Auswirkungen hängen vom Verfahren zur Ausarbeitung der Vorschriften, den Maßnahmen des Kongresses, der Beteiligung der Börsen und den Compliance-Kosten ab. Die Zusammenfassungen nennen keine konkreten Belege für eine direkte Auswirkung auf den Bitcoin-Preis.
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OnePay ermöglicht USDC-Einzahlungen auf Girokonten

Das von Walmart unterstützte Fintech-Unternehmen OnePay ermöglicht ausgewählten Kunden in den USA nun, USDC direkt auf ihre OnePay-Checking-Konten einzuzahlen. Die USDC-Einzahlungen werden automatisch in US-Dollar umgewandelt und dem Guthaben des Girokontos gutgeschrieben. Zum Start fallen keine Umtauschgebühren an. Die Funktion wurde am 30. Oktober 2026 eingeführt und unterstützt Überweisungen über 12 Blockchains, darunter Base, Solana, Ethereum und Tempo. Stripes Plattform Bridge kümmert sich um Einzahlungsadressen, Compliance-Prüfungen und die Umwandlung. Der Dienst könnte Freelancern und Gig-Arbeitern, die in USDC bezahlt werden, den Zugang zu alltäglichen Bankdienstleistungen erleichtern. Andernfalls müssen sie möglicherweise eine Kryptobörse nutzen und anschließend eine separate Auszahlung auf ein Bankkonto veranlassen. Der Schritt baut auf den bisherigen Kryptoangeboten von OnePay auf: Der Handel mit Bitcoin und Ethereum begann im Januar 2025, im März 2026 kamen weitere Token hinzu. Derzeit ist der Dienst nur für ausgewählte Kunden in den USA verfügbar.
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Polymarket untersucht auffällig gut getimte Wetten auf die israelische Wahl

Laut Bloomberg untersucht Polymarket neu angelegte Konten, die kurz vor dem Ende der Abstimmung gut getimte Wetten auf die israelische Wahl am 27. Oktober platzierten. Hunderte Konten setzten darauf, dass Benjamin Netanyahu im Amt bleiben und seine Likud-Partei die meisten Sitze gewinnen würde. Die Wetten wurden profitabel, nachdem Nachwahlbefragungen ein stärkeres Ergebnis für Likud zeigten, als frühe Berichte vermuten ließen. Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps identifizierte 101 Konten, die erstmals am Wahltag finanziert wurden. Polysights meldete unterdessen hohe Zuflüsse in „JA“-Positionen von neuen Wallets. Einige Konten sollen insgesamt mehr als 100.000 US-Dollar ausgezahlt haben. Die drei wichtigsten Israel-Wahlmärkte von Polymarket verzeichneten ein Handelsvolumen von rund 106,4 Millionen US-Dollar; wie viel davon mit den überprüften Wallets zusammenhängt, ist jedoch unbekannt. Die Untersuchung hat kein Fehlverhalten festgestellt, und bislang wurde kein Händler öffentlich beschuldigt. Polymarket verbietet den Handel mit gestohlenen vertraulichen Informationen und erklärt, Wallets sperren oder Fälle an Strafverfolgungsbehörden weiterleiten zu können. Der Fall verstärkt die Aufmerksamkeit für Insiderhandel und die Aufsicht über Prognosemärkte; seine unmittelbaren Auswirkungen auf die Kryptopreise insgesamt dürften jedoch begrenzt sein.
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Hoskinson warnt vor den Risiken von Binance Sweeper und EIP-7702

Der Cardano-Gründer Charles Hoskinson warnte vor „äußerst gefährlichem Code“, nachdem er eine Analyse geteilt hatte, der zufolge ein Angreifer die Delegierungsfunktion EIP-7702 von Ethereum genutzt haben soll, um eine Binance-Hot-Wallet ins Visier zu nehmen. Die von CyberSatoshi veröffentlichte Analyse beschreibt einen maßgeschneiderten Sweeper, der angeblich Token verarbeitete und einen externen Vault mit USDC im Wert von 823 Millionen US-Dollar aufrufen konnte. Diese Behauptungen wurden nicht unabhängig bestätigt. CyberSatoshi zufolge nutzte der mutmaßliche Vorgang 50 vorab signierte Autorisierungen, um die wechselnde Transaktionsnonce der Wallet zu berücksichtigen. Das Unternehmen räumte außerdem ein, dass der Angreifer den privaten Schlüssel der Wallet oder uneingeschränkten Zugriff auf die Signatursysteme von Binance benötigt hätte. EIP-7702 verlangt eine gültige Signatur, um die Ausführung eines Kontos zu delegieren; die Spezifikation warnt, dass delegierter Code uneingeschränkten Zugriff auf das Konto erhalten kann. Hoskinson benannte keinen konkreten Protokollfehler und erläuterte nicht, welchen Teilen der Analyse er zustimmte. Der Bericht wirft daher Fragen zur Wallet-Sicherheit und zu Signaturkontrollen auf, klärt jedoch weder, wie die Zugangsdaten erlangt wurden, noch bestätigt er das volle Ausmaß des mutmaßlichen Angriffs.
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Binance deckt Verluste aus der Hot Wallet und plant gestaffelte Auszahlungen

Binance erklärt, alle Verluste aus dem Angriff auf eine Hot Wallet am 30. Oktober zu übernehmen. Dabei waren Token im Wert von rund 6,3 Milliarden US-Dollar betroffen. Die Börse hat über ihren SAFU-Fonds und Unternehmensmittel mehr als 5 Milliarden US-Dollar für die Entschädigung der Nutzer gesichert und gibt an, etwa 80 Prozent der gestohlenen Vermögenswerte bereits ersetzt zu haben. Außerdem hat Binance rund 3 Milliarden US-Dollar on-chain eingefroren. Die übrigen Mittel werden durch Käufe am Markt und außerbörsliche OTC-Geschäfte beschafft. Nach dem Angriff wurden Ein- und Auszahlungen ausgesetzt, der Spot-Handel lief jedoch weiter. Binance zufolge könnten Auszahlungen nach Sicherheitsprüfungen innerhalb von etwa 34 Stunden schrittweise wieder aufgenommen werden. Ermittler haben mögliche Einstiegspunkte identifiziert, aber keine Hinweise darauf gefunden, dass private Wallet-Schlüssel offengelegt wurden. Binance will voraussichtlich innerhalb von etwa 48 Stunden weitere technische Erkenntnisse veröffentlichen und einen Proof-of-Reserves-Snapshot erstellen. Die Ergebnisse werden bis zum 2. November erwartet. Händler beobachten die Wiederaufnahme der Auszahlungen, die Rückholung der übrigen Mittel und die Sicherheitsmitteilungen auf Anzeichen weiterer Marktvolatilität. Binance warnt Nutzer davor, unaufgefordert zugesandte Links zu Entschädigungsangeboten zu öffnen.
Neutral
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Binance-Hack löst Liquidationen im Wert von 1,5 Milliarden Dollar und einen Krypto-Ausverkauf aus

Ein gemeldeter Sicherheitsvorfall bei Binance im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar fiel mit einem starken Ausverkauf am Kryptomarkt zusammen. Im Zuge des Binance-Hacks sank Bitcoin um 4,8 % auf etwa 77.131 US-Dollar und Ethereum um 5,7 % auf rund 2.217 US-Dollar, während BNB 8,2 % auf etwa 693 US-Dollar verlor. Auch XRP, Solana, AAVE und UNI gaben nach. Der Crypto Fear and Greed Index fiel auf 30. Daten von CoinGlass zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden gehebelte Positionen im Wert von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar liquidiert, darunter Long-Positionen im Umfang von etwa 1,34 Milliarden US-Dollar. Auf Bitcoin entfielen rund 499 Millionen US-Dollar der Liquidationen, auf Ethereum 358 Millionen US-Dollar. Das offene Interesse an Futures sank um 3 % auf etwa 136,3 Milliarden US-Dollar, während das Handelsvolumen um 74 % auf 346,1 Milliarden US-Dollar stieg. Das deutet darauf hin, dass das Engagement angesichts der zunehmenden Volatilität zurückging. Bitcoin und Ethereum machten später einen Teil ihrer Verluste wett, lagen jedoch weiterhin unter dem Niveau vor dem Ausverkauf. Binance erklärte, die Verluste betroffener Kunden zu übernehmen. Gemeinsam mit Branchenpartnern seien außerdem damit verbundene Vermögenswerte im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar eingefroren worden. Während der Untersuchung setzte das Unternehmen Ein- und Auszahlungen vorübergehend aus. Aave beschränkte vorsorglich neue Einlagen und Kreditaufnahmen auf seinen V3- und V4-Märkten. Das Unternehmen erklärte jedoch, seine Smart Contracts seien nicht kompromittiert worden und Auszahlungen sowie die Rückzahlung von Krediten seien weiterhin möglich. Der Binance-Hack hat die Sicherheitsbedenken verschärft und könnte Händler vorsichtig stimmen, während sie Marktrisiken und ihr Engagement bewerten.
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Tokenisierte Aktien könnten ein ähnliches Wachstum wie Stablecoins verzeichnen

Tokenisierte Aktien könnten in den nächsten vier bis fünf Jahren einen ähnlichen Wachstumspfad wie Stablecoins einschlagen, sagt Flowdesk-CEO Guilhem Chaumont. Finanzinstitute prüfen derzeit, Aktien und ETFs auf Blockchain-Netzwerke zu bringen. Der Markt für tokenisierte Aktien ist von weniger als einer Milliarde US-Dollar Anfang 2026 auf rund 4,63 Milliarden US-Dollar Ende Oktober gewachsen. Stablecoins hingegen haben sich ausgehend von einer ähnlichen Marktgröße im Jahr 2020 fast versechzigfacht und erreichen heute rund 297 Milliarden US-Dollar. Der Markt für tokenisierte Aktien ist weiterhin klein und konzentriert sich auf Binance bStocks, Ondo Finance und xStocks. Zusammen entfallen auf sie mehr als 80 Prozent der Marktkapitalisierung. Rund 86 Prozent der tokenisierten Aktien nutzen besicherte Strukturen, bei denen die Emittenten die zugrunde liegenden Wertpapiere halten. Chaumont zufolge könnten der rund um die Uhr mögliche Handel und ein breiterer Zugang die Akzeptanz fördern. Das institutionelle Wachstum hängt jedoch von einer sicheren Verwahrung, einer funktionierenden Abwicklungsinfrastruktur und klaren Regeln ab. Jüngste Sicherheitsvorfälle bei Börsen haben die Bedenken verstärkt, große Guthaben onchain zu übertragen. Der Vergleich mit Stablecoins deutet auf Potenzial hin, garantiert aber keine Wiederholung dieses Wachstums.
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Tokenized stocksStablecoinsTokenizationInstitutional adoptionRegulation and custody

Binance-Hack: Trump prüft den Diebstahl von 6,3 Milliarden Dollar

US-Präsident Donald Trump sagt, er werde den mutmaßlichen Binance-Hack im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar prüfen. Der Artikel bezeichnet ihn als den größten jemals verzeichneten Krypto-Diebstahl. Der Angriff soll am 29. Oktober die Hot Wallets von Binance auf mehreren Blockchains getroffen und etwa 20 Minuten gedauert haben. Ermittler bringen den Angriff mit TraderTraitor in Verbindung, einer Gruppe mit Verbindungen zu Nordkorea, und vermuten, dass der Zugriff über einen kompromittierten Laptop eines DevOps-Ingenieurs ermöglicht wurde. Der Artikel bestätigt diese Zuordnung nicht unabhängig. Binance setzte Auszahlungen aus und erklärte, zur Deckung der Verluste den Secure Asset Fund for Users (SAFU) sowie Unternehmensmittel einzusetzen. Dafür seien mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar bereitgestellt worden. Berichten zufolge haben Emittenten und Partner Vermögenswerte im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar eingefroren, vor allem Stablecoins. Binance will Auszahlungen innerhalb von 45 Stunden wieder ermöglichen und arbeitet mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen. Der gemeldete Verlust übertrifft den Bybit-Hack von 2025, bei dem 1,5 Milliarden US-Dollar erbeutet wurden. Der Binance-Hack belastete zudem die Kryptokurse und schürte kurzfristige Sorgen über die Sicherheit von Kryptobörsen, die Liquidität und das Vertrauen in den Markt.
Bearish
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Zcash-Vorschläge zielen auf Fördermittel, die Finanzierung von Minern und Belohnungen ab

Zwei Vorschlagsentwürfe würden die Finanzierung der Zcash Community Grants (ZCG) und die Anreize für Miner neu gestalten, doch keiner wurde genehmigt. Im späteren gemeinsamen Vorschlag sprechen sich Zcash-Gründer Zooko Wilcox und Kryptograf Sean Bowe dafür aus, den Anteil von 8 % der ZCG an den Blockbelohnungen nach dem NU7-Upgrade zu beenden. Die Mittel würden stattdessen in einen gesperrten Fonds für künftige Entwicklung und Rechtsverteidigung fließen. ZCG würde zudem 50.000 ZEC an den Network Sustainability Mechanism übertragen, der ZEC über einen längeren Zeitraum an Miner ausschüttet. Beim im Artikel genannten Preis von etwa 1.224 US-Dollar je ZEC ist die Übertragung rund 61 Millionen US-Dollar wert – mehr als die Hälfte der etwa 91.450 ZEC, die auf dem Dashboard von ZCG ausgewiesen sind. Einen Tag zuvor hatte ZCG vorgeschlagen, rund 36.200 ZEC aus seiner Kasse in die Miner-Reserve zu verschieben und auf etwa 62.000 ZEC an künftigen Zuteilungen zu verzichten. Nach diesem separaten Plan würde ZCG etwa 55.200 ZEC behalten und die Finanzierung bis zum Halving 2032 schrittweise zurückfahren. Angesichts der Kritik an der Verwaltung der Kasse und der Uneinigkeit über Finanzierung und Umsetzung sind die Zcash-Vorschläge noch vorläufig. Jede Änderung könnte die Einschätzung der ZEC-Mininganreize und der langfristigen Finanzierung beeinflussen, doch den Berichten zufolge gab es keine unmittelbare Kursreaktion.
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Trump sagt, die Zuschreibung des Binance-Hacks an Nordkorea werde untersucht

US-Präsident Donald Trump sagte, der mutmaßliche Binance-Hack im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar werde untersucht. Die Behörden wüssten noch nicht, ob Nordkorea dafür verantwortlich sei. Er fügte hinzu, Binance zufolge sei die Lage unter Kontrolle. Die Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis und TRM Labs haben den Angriff der mit Nordkorea verbundenen Hackergruppe TraderTraitor zugeschrieben; die US-Regierung hat diese Einschätzung jedoch nicht offiziell bestätigt. Der Binance-Hack schürt Sorgen um die Sicherheit von Kryptobörsen, auch wenn die gemeldete Eindämmung dazu beitragen könnte, unmittelbare Störungen zu begrenzen.
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Anthropics Verpflichtungen in Höhe von 265 Milliarden Dollar erhöhen das Risiko eines Börsengangs

Die Infrastruktur-Ausgabenverpflichtungen von Anthropic könnten zu einer finanziellen Belastung werden, falls die Nachfrage nach den KI-Diensten des Unternehmens nachlässt, warnte Chan Ahn, CEO von Tessera PE und ehemaliger Manager bei Goldman Sachs und JPMorgan. Das Unternehmen meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 16,3 Milliarden US-Dollar sowie Barmittel und kurzfristige Anlagen in Höhe von 131,7 Milliarden US-Dollar. Zugleich legte es feste oder mit Mindestgarantien versehene Infrastrukturverpflichtungen von rund 265,6 Milliarden US-Dollar offen. Etwa 80 Prozent des Umsatzes im ersten Halbjahr stammten aus nutzungsabhängigen Diensten. Das wirft die Frage auf, ob die Einnahmen mit den künftigen Verpflichtungen Schritt halten können. Aus den Unterlagen von Anthropic geht außerdem eine Möglichkeit hervor, Wandelanleihen im Umfang von bis zu 42 Milliarden US-Dollar auszugeben, um die Verpflichtungen aus Infrastruktur-Leasingverträgen mitzufinanzieren. Zum 30. Juni waren keine solchen Anleihen ausstehend. Ahn sagte, die finanziellen Verbindungen des Unternehmens zu Lieferanten, Investoren und Vertriebspartnern – darunter Amazon, Google, Microsoft und Broadcom – könnten sich bei einer Abschwächung der Nachfrage auf den gesamten KI-Infrastruktursektor auswirken. Er betonte, es handle sich um Risiken, die beobachtet werden sollten, nicht um einen Beleg für eine branchenweite Krise. Die mögliche Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar ist nicht das angestrebte Emissionsvolumen des Börsengangs. Anthropic hat weder den Umfang des Angebots noch den Aktienpreis festgelegt; Renaissance Capital schätzt, dass das Unternehmen rund 75 Milliarden US-Dollar aufnehmen könnte. Ahn sieht andere Technologie-IPOs als unmittelbarere Konkurrenten um Kapital als die Kryptomärkte. Anthropics Ausgabenverpflichtungen, Umsatzwachstum und Finanzierungsvereinbarungen mit Partnern werden wichtige Indikatoren für Anleger sein.
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Binance will Auszahlungen nach einem Hack im Umfang von 6,3 Milliarden US-Dollar innerhalb von 34 Stunden bearbeiten

Binance teilt mit, dass das Unternehmen nach dem gemeldeten Angriff auf eine Hot Wallet im Wert von 6,3 Milliarden US-Dollar am 29. Oktober eine schrittweise Wiederaufnahme der Auszahlungen innerhalb von etwa 34 Stunden nach dem jüngsten Update anstrebt. Der Zeitplan hängt von den Sicherheitsprüfungen ab. Auszahlungen bleiben während der laufenden Kontrollen ausgesetzt; Einzahlungen und nicht betroffene Dienste sind weiterhin verfügbar. Binance plant, innerhalb von 12 Stunden eine Momentaufnahme der Proof of Reserves zu erstellen und die Ergebnisse bis zum 2. November zu veröffentlichen. Nach Angaben des Unternehmens stehen mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar an Unternehmensmitteln zur Deckung der Verluste bereit, darunter Vermögenswerte aus dem Secure Asset Fund for Users und der Unternehmensreserve. Rund 5 Milliarden US-Dollar liegen bereits in den betroffenen Kryptowährungen vor; die Börse beschafft den Rest. Binance erklärt außerdem, gemeinsam mit Behörden und Branchenpartnern rund 3 Milliarden US-Dollar an gestohlenen Vermögenswerten eingefroren zu haben. Die Ermittler haben keine Hinweise darauf gefunden, dass Wallet-Private-Keys offengelegt wurden. Sie sagen jedoch, dass der Angriff möglicherweise mehrere Sicherheitsverletzungen umfasste. Binance rechnet damit, innerhalb von etwa 48 Stunden weitere technische Erkenntnisse zu veröffentlichen und einen ausführlichen Abschlussbericht vorzulegen.
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Binance-Hack löst Ausverkauf aus, doch Analysten sehen eine Kaufgelegenheit

Der Binance-Hack löste einen Ausverkauf aus, doch Analysten von Cantor Fitzgerald, TD Cowen und Compass Point sagen, dass er die breitere Erholung des Kryptomarktes wahrscheinlich nicht bremsen wird. Sie sehen die Schwäche kryptobezogener Aktien als mögliche Kaufgelegenheit, warnen aber zugleich, dass der Vorfall Sicherheitsrisiken zentralisierter Börsen offenlegt. Dem späteren Bericht zufolge nutzten die Angreifer den kompromittierten Laptop eines Mitarbeiters, um auf die Auszahlungsinfrastruktur zuzugreifen und am 29. und 30. Oktober 2026 rund 6,3 Milliarden US-Dollar aus Hot Wallets auf 10 Blockchains zu stehlen. TRM Labs und Chainalysis brachten den Angriff mit TraderTraitor in Verbindung, einer Gruppe mit Verbindungen zu Nordkorea. Binance erklärte, über Reserven von mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar zu verfügen, um Kundenverluste abzudecken, dass die Kundengelder sicher seien und Auszahlungen voraussichtlich innerhalb weniger Tage wieder möglich würden. Berichten zufolge wurden etwa 3 Milliarden US-Dollar der gestohlenen Vermögenswerte eingefroren, auch mit Unterstützung von Tether, Circle und Ripple. Der Secret Service und das FBI ermitteln. Nach dem Angriff fiel Bitcoin in Richtung 77.000 US-Dollar. Compass Point nannte die Spanne von 75.000 bis 77.000 US-Dollar als wichtigen Preisbereich und erklärte, Erstattungen könnten das Stablecoin-Angebot beeinflussen. Analysten sagten außerdem, der Vorfall sei auf ein Sicherheitsversagen bei Binance zurückzuführen und nicht auf einen Fehler von Bitcoin; Wettbewerber wie Coinbase und Hyperliquid könnten davon profitieren. Moody’s warnte, dass Schwachstellen bei Hot Wallets und die Konzentration von Vermögenswerten auf großen Börsen weiterhin umfassendere Risiken darstellen. Händler werden die Wiederaufnahme der Auszahlungen, den Status der eingefrorenen Gelder und Binances Erstattungsverfahren beobachten. Der Vorfall gilt Berichten zufolge als größter Kryptodiebstahl bisher und übertrifft den Bybit-Hack von 2025.
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Bitcoin-Erholung hebt Tethers Reservepuffer auf 7,95 Milliarden Dollar

Tethers Überschussreserven stiegen im dritten Quartal um etwa 3,85 Milliarden US-Dollar auf 7,95 Milliarden US-Dollar. Die Erholung von Bitcoin war für den größten Teil des Zuwachses verantwortlich. In der von BDO geprüften Bestätigung zum 30. September wies das Unternehmen Vermögenswerte von 191,45 Milliarden US-Dollar gegenüber Verbindlichkeiten von 183,5 Milliarden US-Dollar aus, die größtenteils aus umlaufenden USDT bestanden. Der Wert von Bitcoin stieg im Quartal um 42,6 Prozent. Bei einem Bestand von rund 98.900 BTC erhöhte das Tethers Reserven den Berechnungen des Artikels zufolge um geschätzte 2,47 Milliarden US-Dollar. Höhere Goldpreise trugen etwa 700 Millionen US-Dollar bei. Der Reservepuffer liegt jedoch weiterhin 278 Millionen US-Dollar unter dem Stand von 8,23 Milliarden US-Dollar Ende März. Tether meldete im dritten Quartal einen Nettobetriebsgewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar und erklärte, direkt und indirekt US-Schatzwechsel im Wert von 132,4 Milliarden US-Dollar gehalten zu haben. Die Erholung der Reserven spiegelt Marktpreisgewinne bei Bitcoin und Gold wider. Die Bestätigung von BDO bezieht sich auf die Bestände am 30. September und belegt nicht, dass der Puffer auf diesem Niveau bleiben wird.
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BitcoinTetherUSDT reservesStablecoinsCrypto markets

Uber testet die Wochenendrendite eines tokenisierten Geldmarktfonds

Uber hat gemeinsam mit HSBC, Franklin Templeton, Tradeweb und Fireblocks eine blockchainbasierte Strategie für das Corporate Treasury getestet. Dabei erzielte das Unternehmen zusätzliche 1,5 Tage Rendite, indem es das Geld über das Wochenende investiert ließ. Am Donnerstag nutzte Uber tokenisierte Bankeinlagen von HSBC, um einen tokenisierten Geldmarktfonds von Franklin Templeton zu kaufen, und verkaufte ihn am Sonntag wieder. Das Canton Network unterstützte Liquidität und Abwicklung, sodass die Anlage auch außerhalb der üblichen Marktzeiten aktiv bleiben konnte. Die 1,5 Tage beziehen sich auf zusätzliche Zeit, in der Rendite erwirtschaftet wurde, nicht auf eine Rendite von 1,5 Prozent; Anlagebetrag und Erträge wurden nicht offengelegt. Tokenisierte Einlagen sind Forderungen gegenüber einer Bank und unterscheiden sich von durch Reserven gedeckten Stablecoins. HSBC plant, den Zugang für US-Unternehmenskunden auszuweiten und neben den Produkten von Franklin Templeton weitere Optionen anzubieten. Fireblocks-CEO Michael Shaulov sagte voraus, dass innerhalb von 18 Monaten Hunderte Unternehmen ähnliche Modelle einführen könnten, obwohl die Transaktion von Uber weiterhin ein Pilotprojekt ist. Der Test verdeutlicht das Potenzial tokenisierter Geldmarktfonds und blockchainbasierter Abwicklung für das Liquiditätsmanagement von Unternehmen, ist jedoch kein direktes Ereignis im Zusammenhang mit dem Handel oder den Preisen von Kryptowährungen.
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Tokenized money market fundsCorporate treasuryBlockchain settlementHSBCFranklin Templeton

Bitcoin fällt von 78.000 auf 77.000 US-Dollar, während die Tagesverluste zunehmen

Bitcoin erholte sich auf über 78.000 USDT und wurde mit 78.003,4 USDT gemeldet, während sich der 24-Stunden-Verlust auf 4,28 % verringerte. Darauf folgte ein niedrigerer OKX-Kurs von 77.010,9 USDT. Im späteren Update notierte Bitcoin weiterhin über 77.000 USDT, der Tagesverlust weitete sich jedoch auf 4,51 % aus. Die Veränderung deutet nach der anfänglichen Erholung auf eine erneute Schwäche hin und nicht auf eine bestätigte Trendwende. Händler könnten beobachten, ob BTC die Marke von 77.000 USDT hält und ob das Handelsvolumen eine Erholung unterstützt; die Berichte enthalten keine Volumendaten und erklären die Bewegung nicht.
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S&P 500 gibt nach, während Tech-Aktien verkauft werden und defensive Werte zulegen

Der S&P 500 beendete den Oktober leicht im Minus, da ein Ausverkauf bei Technologie- und KI-Aktien gegen Monatsende die Gewinne bei Energie-, defensiven und Value-Aktien zunichtemachte. Der S&P 500 ETF (SPY) verlor im Monatsverlauf 2 %. Der Energiesektor verzeichnete die größten Zuwächse, gestützt durch stärkere Ölpreisentwicklungen und solide Ergebnisse von Exxon Mobil und Chevron im dritten Quartal. Defensive Aktien erzielten im Vergleich zu Technologieaktien ihre stärkste Monatsperformance seit Anfang der 2000er-Jahre. Die Wirtschaftssignale bleiben uneinheitlich: Das Beschäftigungswachstum ist schwach, die Konsumausgaben sind robust und die Inflation liegt weiterhin über 3 %, sodass der geldpolitische Kurs der Federal Reserve ungewiss bleibt. Trotz des Rückgangs des S&P 500 steigen die Gewinnschätzungen, und die Bewertungen sind auf etwa das 18-Fache der Gewinne gesunken. Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass saisonale Muster Aktien im November und Dezember historisch tendenziell begünstigen, dies jedoch keine künftigen Kursgewinne garantiert.
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Coinbase-Insider planen Aktienverkäufe im Wert von 2,18 Milliarden Dollar, während die Geschäftszahlen gemischte Trends zeigen

Coinbase-CEO Brian Armstrong, Vorstandsmitglied Frederick Ernest Ehrsam III sowie Präsidentin und COO Emilie Choi haben Handelspläne nach Rule 10b5-1 angenommen, die bis zu 13,59 Millionen Aktien der Klasse A umfassen. Auf Basis des Coinbase-Schlusskurses vom 29. Oktober von 160,59 US-Dollar beläuft sich ihr Wert auf etwa 2,18 Milliarden US-Dollar. Die vorab festgelegten Verkäufe könnten zwischen November 2026 und Januar 2027 beginnen, vorbehaltlich der Planbedingungen und der Preisvorgaben. Die Pläne umfassen etwa 8,17 Millionen Aktien für Armstrong, 3,87 Millionen für Ehrsam und 1,56 Millionen für Choi; einige Aktien stehen im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen. Coinbase teilte mit, die Pläne seien während eines offenen Handelsfensters angenommen worden und entsprächen den Unternehmensrichtlinien. Sie garantieren nicht, dass alle Aktien verkauft werden. Coinbase kaufte im dritten Quartal außerdem 37.995 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 139,91 US-Dollar zurück. Im Rahmen der Rückkaufermächtigung stehen noch etwa 1,96 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Der Nettogewinn im dritten Quartal betrug rund 719 Millionen US-Dollar, nach 432,6 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag bei etwa 1,22 Milliarden US-Dollar und damit 35 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Transaktionserlöse sanken um 43 Prozent auf etwas mehr als 590 Millionen US-Dollar. Prognosemärkte erzielten mehr als 200 Millionen US-Dollar; Prognosemärkte und Derivate trugen zusammen mindestens 25 Prozent zu den Transaktionserlösen bei, Abonnements und Dienstleistungen 49 Prozent. Die Betriebskosten gingen um 17 Prozent auf 1,15 Milliarden US-Dollar zurück. Im Nettogewinn waren rund 715 Millionen US-Dollar nicht realisierte Gewinne aus Kryptoanlagen enthalten. Die COIN-Aktie schloss bei 160,59 US-Dollar und fiel im nachbörslichen Handel um knapp 5 Prozent auf 152,98 US-Dollar. Aktienverkäufe durch Coinbase-Insider könnten die Stimmung gegenüber der Aktie belasten. Die Pläne wurden jedoch lange im Voraus festgelegt und sind an Bedingungen geknüpft. Sie deuten nicht unmittelbar auf eine Veränderung der Fundamentaldaten des Kryptowährungsmarktes hin und garantieren keine Verkäufe in naher Zukunft.
Neutral
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Tethers Reserven erreichen 7,95 Milliarden US-Dollar, der Gewinn im dritten Quartal liegt bei 1,5 Milliarden

Tether meldete für das dritte Quartal 2026 einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar und für die ersten neun Monate des Jahres einen Gewinn von 4,5 Milliarden US-Dollar. Ende September verfügte Tether über Reservevermögen von 191,45 Milliarden US-Dollar gegenüber Verbindlichkeiten von 183,50 Milliarden US-Dollar. Damit beliefen sich die überschüssigen Reserven auf 7,95 Milliarden US-Dollar, nach 4,1 Milliarden US-Dollar Ende Juni. BDO erstellte die Bestätigungsbescheinigung zu diesen Zahlen. US-Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit und damit verbundene, Zahlungsmitteln gleichgestellte Anlagen machten 139,58 Milliarden US-Dollar der Reserven aus. Separat meldete Tether direkte und indirekte Bestände an US-Staatsanleihen in Höhe von 132,4 Milliarden US-Dollar. Zudem hielt das Unternehmen Gold im Wert von 19,08 Milliarden US-Dollar und Bitcoin im Wert von 8,37 Milliarden US-Dollar, dessen Wert im Juni noch bei etwa 5,8 Milliarden US-Dollar gelegen hatte. US-Staatsanleihen und Reverse-Repurchase-Vereinbarungen waren die wichtigsten Quellen der operativen Erträge. USDT steht für rund 60 Prozent des 297,3 Milliarden US-Dollar schweren Stablecoin-Marktes. CEO Paolo Ardoino erklärte, die Nutzerzahl habe 700 Millionen überschritten; die Nutzung konzentriere sich auf Schwellenländer. Der größere Reservepuffer von Tether könnte das Vertrauen in die Deckung von USDT und dessen Einlösbarkeit stärken, ist für sich genommen jedoch kein Zeichen für eine breite Erholung des Kryptomarktes. Die Transparenz bleibt ein Prüfpunkt: Tether erklärte, im August seine erste vollständige unabhängige Prüfung des Jahresabschlusses durch KPMG US abgeschlossen zu haben, veröffentlichte die Abschlüsse jedoch nicht.
Neutral
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Canary beantragt bei der SEC die Genehmigung eines ETFs mit gestaktem INJ

Canary Capital hat seine SEC-Unterlagen für den geplanten Canary Staked INJ ETF geändert. Bei einer Genehmigung würde der Fonds an der Nasdaq unter dem Tickersymbol INJC gehandelt. Er würde den INJ-Token von Injective halten und mindestens 90 % seines Vermögens über Drittanbieter staken. Die Netto-Staking-Erträge würden reinvestiert, anstatt an die Anteilseigner ausgezahlt zu werden. Die Unterlagen sehen eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,10 % vor; 30 % der Staking-Erträge werden für Gebühren verwendet. Aufgrund der 21-tägigen Unstaking-Frist von Injective plant der Fonds, einen Teil seines Vermögens liquide zu halten, um Rücknahmen bedienen zu können. Die Injective Foundation hat sich verpflichtet, zunächst Anteile im Wert von bis zu 15 Millionen US-Dollar zu erwerben und dafür mit INJ zu zahlen. Der Vorschlag muss noch von der SEC genehmigt werden. Anleger erhielten einen regulierten Zugang zu INJ und den daraus erzielten Staking-Erträgen, wären jedoch weiterhin der Volatilität des Tokenpreises, Validator- und Betriebsrisiken, Liquiditätsbeschränkungen sowie erheblichen Gebühren ausgesetzt.
Neutral
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Coinbase verfehlt Umsatzprognose bei sinkender Nutzerzahl

Coinbase meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 1,20 Milliarden US-Dollar und lag damit unter der Analystenschätzung von 1,233 Milliarden US-Dollar. Die Erlöse aus Abonnements und Dienstleistungen erreichten 570 Millionen US-Dollar, während die Zahl der monatlich transagierenden Nutzer von 9,3 Millionen im Vorjahr auf 7,4 Millionen sank. Der Anteil von Coinbase am gesamten Krypto-Handelsvolumen stieg das vierte Quartal in Folge auf 10,7 Prozent. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 332,9 Millionen US-Dollar. Damit war das Unternehmen gemessen an dieser Kennzahl 15 Quartale in Folge profitabel. Außerdem erklärte Coinbase, dass der annualisierte Umsatz des Geschäfts mit Prognosemärkten 200 Millionen US-Dollar überstieg und die Abonnements von Coinbase One einen Rekordstand erreichten. Unabhängig davon reichte CEO Brian Armstrong einen Plan nach Rule 10b5-1 ein, um zwischen November 2026 und Oktober 2027 bis zu 8,17 Millionen Coinbase-Aktien der Klasse A zu verkaufen, vorbehaltlich bestimmter Preisbedingungen. Ähnliche Pläne von Mitgründer Fred Ehrsam und Präsidentin Emilie Choi erhöhen die Gesamtzahl auf etwa 13,6 Millionen Aktien. Armstrong bezeichnete planmäßige Verkäufe als persönliche Risikosteuerung. Die Coinbase-Aktie verlor rund 15 Prozent, während die Märkte insgesamt schwächer tendierten, nachdem Binance eine schwere Sicherheitsverletzung offengelegt hatte. Bitcoin fiel um etwa 4,5 Prozent unter 77.000 US-Dollar; auch die Aktien von Strategy und Strive gaben nach. Dem Artikel zufolge kaufte Coinbase im dritten Quartal zudem 643 BTC im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar für die eigene Bilanz. Die Coinbase-Aktie liegt in diesem Jahr mehr als 55 Prozent im Minus.
Bearish
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Reallöhne rutschen ins Minus, während Konsumaktien nachgeben

Die Reallöhne in den USA sanken bis September im Jahresvergleich um 0,7 % – den sechsten Monat in Folge. Auch der Wochenverdienst rutschte ins Minus, obwohl die Beschäftigten länger arbeiteten. Der Artikel führt den Druck vor allem auf steigende Energiekosten zurück: Die Benzinpreise stiegen um 34,2 % und die Energiepreise insgesamt um 20,4 %, während die Kerninflation laut CPI bei 2,6 % lag und damit unter dem Lohnwachstum von rund 3,0 % blieb. Die Haushalte bewältigen die Lage, indem sie länger arbeiten, weniger sparen und mehr über Kreditkarten leihen. Der Arbeitsmarkt bietet weniger Rückhalt als 2022: Im September stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft lediglich um 29.000. Unterdessen blieben Aktien aus dem Bereich der zyklischen Konsumgüter seit ihrem Höchststand Ende 2025 rund 19 % hinter Basiskonsumgüteraktien zurück; rund um die Veröffentlichung des September-CPI beschleunigten sich die Verluste. Der Artikel argumentiert, dass die sinkenden Reallöhne bereits Aktien verbrauchernaher Unternehmen belasten und auf eine umfassendere Schwäche der Ausgaben privater Haushalte hindeuten könnten. Für Händler sind Reallöhne, Energieinflation, Beschäftigungsdaten und die Entwicklung des Konsumsektors wichtige Kennzahlen, die es zu beobachten gilt.
Bearish
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Ein starker Dollar könnte Bitcoin und Gold unter Druck setzen

Dan Krupka, Gründer von Connection Capital, warnt, dass ein stärkerer US-Dollar Bitcoin, Gold und die breiteren Märkte in den kommenden Monaten unter Druck setzen könnte. Seiner Ansicht nach könnten steigende Energiepreise den Euro und den japanischen Yen belasten, den Dollar stützen und den Bitcoin-„Trade auf eine Dollarentwertung“ infrage stellen – die Annahme, dass Sorgen um Fiatwährungen knappe Vermögenswerte im Wert steigen lassen. Bitcoin wurde nahe 77.500 US-Dollar gehandelt, während der US Dollar Index am 29. Oktober bei etwa 101,85 schloss, nach 101,45 Ende September. Ein stärkerer Dollar kann die Finanzierungsbedingungen verschärfen und die Nachfrage nach risikoempfindlichen Anlagen, einschließlich Bitcoin, verringern. Der Zusammenhang ist jedoch nicht sicher: Die Politik der Federal Reserve, die institutionelle Nachfrage und kryptospezifische Kapitalströme könnten den Ausblick verändern. Gold könnte zudem defensive Käufer anziehen, selbst wenn Bitcoin fällt. Händler beobachten Energiepreise, den Dollarindex und Renditen, um Hinweise darauf zu erhalten, ob die Stärke des Dollars anhält.
Bearish
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