Nvidia-CEO Jensen Huang sagt, er sei bereit, im Rahmen einer vorgeschlagenen Vermögensteuer in Kalifornien schätzungsweise 8 Milliarden US-Dollar zu zahlen. Er bezeichnet dies als Verantwortung, die mit Erfolg einhergeht. Der Vorschlag sieht eine einmalige Abgabe von 5 Prozent auf das steuerpflichtige Vermögen anspruchsberechtigter Milliardäre vor, die am 1. Januar 2026 in Kalifornien ansässig waren. Dazu zählen auch Vermögenswerte wie noch nicht verkaufte Aktien.
Die kalifornische Vermögensteuer stößt bei Persönlichkeiten aus dem Silicon Valley auf starken Widerstand. Die Gegner, darunter Google-Mitgründer Sergey Brin und der frühere Google-Chef Eric Schmidt, haben mehr als 300 Millionen US-Dollar gesammelt – etwa zehnmal so viel wie der für die Befürworter gemeldete Betrag. Sie argumentieren, die Steuer könnte Milliardäre dazu veranlassen, Aktien zu verkaufen, Vermögenswerte als Sicherheit für Kredite einzusetzen oder den Bundesstaat zu verlassen.
Am 3. November entscheiden die Wähler über den Vorschlag. Bei einer Zustimmung würden 90 Prozent der Einnahmen in die Gesundheitsversorgung fließen; der Rest wäre für Bildung, Lebensmittelhilfen und Verwaltung vorgesehen. Der Vorschlag wirkt sich nicht direkt auf den Geschäftsbetrieb von Nvidia oder die Kryptowährungsmärkte aus, macht jedoch die politischen und bewertungsbezogenen Risiken großer Technologievermögen deutlich.
Neutral
California wealth taxNvidiaJensen HuangSilicon ValleyTechnology policy
Bei SpaceX nimmt der Verkaufsdruck auf die Aktien zu, nachdem die anfänglichen Kursgewinne nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen wieder verloren gingen. Berichten zufolge wird die Aktie bei etwa 140 US-Dollar gehandelt. Die Analyse von Seeking Alpha argumentiert, dass SpaceX mit seiner Starlink-Kundenbasis von 13,6 Millionen Abonnenten und seinem Geschäft mit der Vermietung von Rechenkapazität den Ausbau der KI-Infrastruktur unterstützen könnte. Genannt werden ein Ziel von 100 Milliarden US-Dollar an jährlich wiederkehrenden Umsätzen und eine Rechenkapazität von bis zu 3 Gigawatt bis Ende 2026. Außerdem soll das Management eine Fremdfinanzierung in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar anstreben; bis zum Geschäftsjahr 2027 könnte die Stromkapazität 23 Gigawatt erreichen. Dabei handelt es sich um Prognosen und Finanzierungspläne, nicht um bestätigte Ergebnisse. Der Autor des Artikels hält an seiner Kaufempfehlung fest und bezeichnet die Marke von 140 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone. Die KI-Ambitionen und der Finanzierungsbedarf von SpaceX könnten für Anleger relevant sein, die private Technologieunternehmen beobachten. Der Artikel nennt jedoch keinen direkten Auslöser für den Kryptomarkt.
Wer in den USA eine Krypto-Karte ohne KYC auswählt, sollte vor einer Einzahlung prüfen, ob die Karte am Wohnort und im jeweiligen Bundesstaat verfügbar ist. Die Akzeptanz bei Visa oder Mastercard bedeutet nicht, dass der Kartenaussteller US-Bürger oder -Einwohner akzeptiert. Auch eine erfolgreiche Kontoanmeldung garantiert keinen Zugang zur Karte.
Der Artikel stellt WaldenPay als Option mit geringem Dokumentationsaufwand vor. Für die reguläre Anmeldung ist nur eine E-Mail-Adresse erforderlich. Einzahlungen in mehr als 135 Kryptowährungen über mehr als 35 Netzwerke werden unterstützt und beim Aufladen in Kartenguthaben umgewandelt. Die Karte kostet einmalig 10 US-Dollar, es fällt keine monatliche Wartungsgebühr an, und die Aufladegebühr beginnt bei 5 %. Sie sinkt abhängig von qualifizierten Kartenausgaben innerhalb eines rollierenden 30-Tage-Zeitraums und erreicht bei Ausgaben von 100.000 US-Dollar 3 %. Apple Pay und Google Pay werden unterstützt. Ob die Karte in den USA und im jeweiligen Bundesstaat verfügbar ist, muss jedoch vor der Zahlung bestätigt werden.
Der Artikel weist darauf hin, dass eine Anmeldung nur mit E-Mail- Adresse Transaktionen nicht anonym macht: Blockchain-Überweisungen und Anbieterunterlagen können weiterhin zurückverfolgt werden. Käufer sollten die Gebühren mit ihren erwarteten Ausgaben vergleichen, unterstützte Vermögenswerte und Netzwerke prüfen und die Datenschutz- sowie Kontowiederherstellungsbedingungen lesen. Auch Coinbase Card und Karten von Crypto.com werden zum Vergleich genannt, erfordern jedoch eine Identitätsprüfung. Für Käufer in den USA gilt vor allem: Vor dem Senden von Geld die produktspezifische Verfügbarkeit und die Gesamtkosten bestätigen.
IDC schätzt, dass die Umsätze mit humanoider Robotik in den USA 2027 um 41 % und bis 2030 um 58 % unter dem Basisszenario ohne Beschränkungen liegen werden. Grund dafür sind FCC-Regeln, die aus Gründen der nationalen Sicherheit ausländische fortschrittliche Roboter einschränken. Die Prognose beziffert das entgangene Wachstum und nicht einen Marktrückgang um 58 %.
Chinesische Anbieter lieferten im ersten Halbjahr 2026 etwa 95 % der weltweit ausgelieferten humanoiden Roboter. AgiBot lieferte rund 8.600 Einheiten und Unitree etwa 5.000, während US-Anbieter voraussichtlich erst Ende 2028 die Massenproduktion erreichen. IDC prognostiziert, dass sich die kumulierten entgangenen Umsätze im US-Robotiksektor von 2026 bis 2030 auf mehr als 6 Milliarden US-Dollar belaufen werden. Das jährliche Wachstum der US-Robotik könnte demnach von rund 13 % auf 9 % zurückgehen.
Die Beschränkungen könnten Lieferungen nach Europa umlenken. IDC geht dennoch weiterhin davon aus, dass die weltweiten Auslieferungen humanoider Roboter bis 2030 die Marke von 750.000 übersteigen. Für Unternehmen der humanoiden Robotik und Anleger sind unter anderem die Produktionszeitpläne in den USA, die Auswirkungen der Regeln auf den Markt und die anhaltende Abhängigkeit von chinesischen Komponenten wichtige Indikatoren.
Die Geschäftstätigkeit in den USA nahm im Oktober leicht zu, während die Preise so schnell stiegen wie seit 2022 nicht mehr. Das geht aus einem Bericht von Bloomberg Economics hervor. Höhere Kosten für Kraftstoff, Transport und Löhne trugen zum Anstieg bei. Dem Bericht war im September ein Wert von 58,4 beim S&P Global US Composite PMI vorausgegangen – der höchste Stand seit Juli 2021. Die Kombination aus wachsender Geschäftstätigkeit in den USA und steigenden Inputkosten könnte die Erwartungen an die Zinssätze der Federal Reserve beeinflussen. Für Kryptohändler könnte ein vorsichtigerer Ausblick der Fed risikoreiche Anlagen unter Druck setzen, während die Erwartung einer weniger aggressiven Politik Bitcoin stützen könnte. Weitere Inflations- und Aktivitätsdaten sowie Kommentare der Fed werden wichtige Signale sein.
Neutral
US economyBusiness activityInflationFederal ReserveBitcoin
Credo Technology Group hat sein 1,6T ZeroFlap Active Light Cable für KI-Rechenzentren vorgestellt. Das Kabel nutzt Mikro-Emitter und Glasfaser, um Daten über Entfernungen von bis zu 50 Metern zu übertragen. Damit schließt es die Lücke zwischen Kupferkabeln für kurze Distanzen und herkömmlichen optischen Verbindungen.
Laut Credo benötigt das Kabel an jedem Ende 12 Watt – rund 30 Prozent weniger als vergleichbare aktive elektrische Kabel – und ist zehnmal leichter als herkömmliche Alternativen. Die Redundanz- und Überwachungsfunktionen sollen Verbindungsabbrüche verhindern. Die angestrebte mittlere Zeit zwischen Ausfällen von 100 Millionen Stunden ist jedoch ein Zielwert und kein im praktischen Einsatz erprobtes Ergebnis. Die Auslieferung ist für 2027 geplant.
Mit der Markteinführung baut Credo sein Geschäft mit optischen Netzwerken angesichts der wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur aus. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 479 Millionen US-Dollar, ein Plus von 115 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Geschäftsjahr erwartet es optische Umsätze von mehr als 600 Millionen US-Dollar. Diese Prognose ist nicht garantiert. Die kommerzielle Akzeptanz und Zuverlässigkeit des neuen Kabels bleiben wichtige Meilensteine, die es zu beobachten gilt.
Neutral
AI data centresOptical networkingCredo TechnologySemiconductorsData centre infrastructure
Bitcoin konsolidiert bei etwa 81.600 US-Dollar, nachdem der Kurs wiederholt an der Widerstandszone zwischen 86.000 und 90.000 US-Dollar abgewiesen wurde. Damit setzt sich die Serie niedrigerer Hochs seit Ende September fort. Die wichtigste kurzfristige Bewährungsprobe ist die Unterstützungszone bei 80.000 bis 81.000 US-Dollar, die sich mit einer steigenden Trendlinie überschneidet. Hält sich der Kurs nachhaltig über diesem Bereich, könnte er sich in Richtung 84.000 US-Dollar erholen und möglicherweise erneut 86.000 US-Dollar testen. Ein entschlossener Durchbruch unter die Unterstützung würde die kurzfristige Aufwärtsstruktur schwächen und die Nachfragezone bei 75.000 bis 78.000 US-Dollar in den Fokus rücken; die untere Kanalgrenze liegt bei etwa 72.000 US-Dollar.
Die Momentumindikatoren sind verhalten: Der tägliche RSI liegt bei etwa 47, der RSI im Vier-Stunden-Chart bei rund 44. Beide Werte liegen unter dem neutralen Niveau, signalisieren aber keine überverkaufte Lage. Die Kennzahl Spot Average Order Size von CryptoQuant zeigt, dass große Orders den Spot-Handel dominieren, während sich Kleinanleger nur wenig beteiligen. Das könnte darauf hindeuten, dass der Markt nicht von spekulativen Käufern überlaufen ist. Der Indikator zeigt jedoch nicht, ob die großen Orders Käufe oder Verkäufe sind. Die kurzfristige Richtung von Bitcoin hängt daher davon ab, ob die Unterstützung hält; ein Anstieg über 84.000 US-Dollar würde die kurzfristige Struktur verbessern.
Neutral
BitcoinBTC price analysisSupport and resistanceSpot marketOn-chain data
Eine Cybercrime-Razzia von Interpol in 21 afrikanischen Ländern führte zu 1.462 Festnahmen, der Zerschlagung von 10.909 schädlichen Netzwerken und der Sicherstellung von mehr als 105 Millionen US-Dollar, teilte Interpol mit. Die Operation Serengeti III lief vom 29. Juni bis zum 31. August 2026; dabei wurden 65.929 Opfer ermittelt. Ermittler brachten die kriminellen Netzwerke mit Verlusten von mehr als 385 Millionen US-Dollar in Verbindung.
Die Cybercrime-Razzia von Interpol richtete sich auch gegen illegale Aktivitäten mit Kryptowährungen. In Angola schlossen die Behörden zwei illegale Krypto-Mining-Zentren und beschlagnahmten mehr als 2.000 Mining-Geräte. In Nigeria verfolgten Ermittler mutmaßliche Erlöse aus Anlagebetrug in Höhe von über 2,4 Millionen US-Dollar. Ein großer Teil davon wurde über Kryptotransaktionen gewaschen. Uganda nahm unabhängig davon 365 ausländische Staatsangehörige fest, die mit Online-Anlage- und Rentenbetrug in Verbindung gebracht wurden.
Unterstützt wurde die Operation von Partnern aus der Privatwirtschaft, darunter das Blockchain-Analyseunternehmen Uppsala Security. Interpol zufolge sind einige Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Die Maßnahme macht deutlich, dass Kryptowährungen für Geldwäsche und illegales Mining genutzt werden. Der Artikel enthält jedoch keine Hinweise auf direkte Auswirkungen auf die großen Kryptomärkte.
Block hat mit „Bitcoin Does“ seine erste landesweite Werbekampagne für Bitcoin gestartet. Sie richtet sich an schätzungsweise 60 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, die sich für Bitcoin interessieren, es aber noch nicht ausprobiert haben. Statt Mining oder die Blockchain-Technologie zu erklären, stellt die Kampagne praktische Einsatzmöglichkeiten in den Vordergrund.
Maria Pesce, Blocks Leiterin für Bitcoin-Marketing, sagte, die Botschaft beruhe auf Rückmeldungen von Cash-App-Nutzern und Square-Händlern. Ein Händler bezeichnete Bitcoin als „ehrlicheres Geld“. Die Kampagne verbindet außerdem öffentliche Sorgen über Inflation, Rettungsmaßnahmen für den Finanzsektor und Private Equity mit dem begrenzten Bitcoin-Angebot und der Möglichkeit, Bitcoin selbst zu verwahren.
Auf der ComplexCon demonstrierte Block Bitcoin-Zahlungen mit der Aktion Lightning Lake. Dort konnten Besucher nach Bitcoin angeln und über das Lightning Network bezahlen. Laut dem Programm bietet Square zudem eine Bearbeitungsgebühr von 0 % für Bitcoin-Zahlungen an. Die Kampagne könnte das Bewusstsein der Verbraucher stärken, doch der Artikel liefert keine Belege für eine unmittelbare Veränderung der Nutzung oder der Handelsaktivität.
Parker Lewis vertritt die Ansicht, dass Bitcoin künftig sämtliche globalen Zahlungen abwickeln könnte. Seiner Meinung nach könnte die Akzeptanz bei Händlern zunehmen, wenn Unternehmen Kreditkartengebühren von rund 3 Prozent und Rückbuchungen vermeiden wollen. Außerdem sagt er, dass Bitcoins Rolle als Zahlungsnetzwerk entscheidend ist, um sein Werttransfersystem zu vervollständigen. Wenn Bitcoin breit für Zahlungen genutzt wird, könnte sein Dollarpreis weniger wichtig werden.
Lewis nennt die Bankenpleiten von 2023 als einen Grund dafür, dass er seinen Schwerpunkt von der Verwahrung von Bitcoin auf Zahlungen verlagert hat. Er spricht über die Skalierung durch Lightning und die Kapazität von Transaktionen auf der Blockchain. Zugleich warnt er, dass Bitcoin-Treasury-Unternehmen und unbefristete Vorzugswertpapiere möglicherweise nicht mit den Interessen der Anleger übereinstimmen.
Zur Gesamtwirtschaft sagt Lewis, eine Schuldenlast von 107 Billionen US-Dollar belaste das Kreditsystem. Höhere Kreditkosten – darunter Hypothekenzinsen von über 7 Prozent und Refinanzierungszinsen für Unternehmen von 9–10 Prozent – deuteten auf zunehmenden Druck hin. Er vertritt die Auffassung, dass die Schaffung von Geld letztlich möglicherweise der einzige Weg sei, damit umzugehen. Dies sind Lewis’ Ansichten, keine bestätigten Entwicklungen oder Anlageberatung.
Mason Lynaugh, Geschäftsführer von Stand With Crypto, sagt, dass Krypto-Wähler die US-Zwischenwahlen am 3. November beeinflussen und die künftige Politik für digitale Vermögenswerte mitgestalten könnten. Die Interessenvertretung gibt an, 3,1 Millionen Unterstützer, Ortsgruppen in allen 50 Bundesstaaten und 45 unterstützte Kandidaten zu haben. Lynaugh beschreibt Krypto-Wähler als potenziell ausschlaggebende Wechselwählergruppe mit geringer Wahlbeteiligung. Die parteiübergreifende Unterstützung für den Clarity Act und den GENIUS Act zeige, dass die Kryptopolitik Parteigrenzen überschreite. Der nächste Kongress könnte unabhängig davon, welche Partei gewinnt, der bisher bitcoinfreundlichste sein, sagt er. Die Krypto-Stimmen könnten die politische Aufmerksamkeit für Regulierung erhöhen; das Interview gibt jedoch Einschätzungen der Interessenvertretung wieder und keine Wahlergebnisse oder verabschiedeten Gesetze.
Neutral
US midterm electionsCrypto policyBitcoin advocacyDigital asset regulationCrypto voters
Bitcoin wurde am 23. Oktober bei etwa 81.700 US-Dollar gehandelt und lag damit rund 35 % unter seinem Rekordhoch. Ein weiterer Versuch, sich in Richtung 85.000 US-Dollar zu erholen, scheiterte. Die Kursentwicklung lässt Bitcoin erneut auf Widerstand stoßen, während Händler einschätzen, ob eine Jahresendrally noch möglich ist.
Bitcoin muss zunächst die Spanne von 84.000 bis 85.000 US-Dollar zurückerobern und anschließend den Widerstand bei etwa 87.000 bis 87.500 US-Dollar überwinden, bevor 90.000 US-Dollar ein realistisches Ziel werden. Ein Anstieg auf 100.000 US-Dollar würde vom aktuellen Niveau aus ein Plus von rund 22 % erfordern. QCP Capital hält im vierten Quartal eine Spanne von 80.000 bis 90.000 US-Dollar für möglich. Die 12-Monats-Prognose von Citigroup liegt bei 113.000 US-Dollar, während Bernstein bis zum Jahresende 125.000 US-Dollar erwartet. Dabei handelt es sich um Prognosen, nicht um Garantien.
Die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank am 28. Oktober und am 8. und 9. Dezember könnten Bitcoin über die Zinssätze, die Renditen von US-Staatsanleihen und den US-Dollar beeinflussen. Auch der Schwierigkeitsgrad beim Mining ist um fast 6 % gestiegen. Wenn die Preise nachgeben, könnte dies die Rentabilität der Miner zusätzlich belasten.
Zu den wichtigsten Szenarien zählen ein bullischer Ausbruch über 90.000 US-Dollar, ein anhaltender Handel zwischen 80.000 und 90.000 US-Dollar oder ein Rückgang unter 80.000 US-Dollar, der Unterstützung im Bereich von 75.000 bis 77.500 US-Dollar in den Blick rücken könnte. Die kurzfristige Richtung von Bitcoin hängt davon ab, ob Käufer den Widerstand überwinden können und ob die makroökonomischen Bedingungen die Risikobereitschaft stützen.
Die Jahresendrally weitet sich über Technologiewerte hinaus aus, so der Investor Lawrence Fuller. Der gleichgewichtete S&P 500 ist seit Oktober um 4,1 % gestiegen – trotz der Schwäche im Technologiesektor und der Sorgen über die Kosten und Erträge von Investitionen in künstliche Intelligenz.
Fuller zufolge könnten die erhöhte Verunsicherung der Anleger und die extremen Short-Positionen von Hedgefonds den Boden für eine Erholung bei Technologieaktien bereiten, wenn Händler sich beeilen, ihre Short-Positionen zu schließen. Er erwartet, dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt, aber nahe am Trend bleibt. Eine anhaltende Disinflation könnte unterdessen die weitere Umschichtung in Value-Aktien und Anlagen mit höheren Renditen unterstützen. Der Artikel konzentriert sich auf Aktien und behandelt keine bestimmten Kryptowährungen.
Covered-Call-ETFs können bei anhaltender Volatilität attraktiv wirken, doch höhere Optionsprämien können mit Risiken einhergehen, die Anleger möglicherweise übersehen. Roberts Berzins, CFA, argumentiert, dass einige beliebte Covered-Call-Strategien und Einkommensfonds Anleger genau dem Abwärtsrisiko aussetzen könnten, das sie vermeiden wollen. Er erwartet, dass die Volatilität hoch bleibt und die Tendenz eher abwärtsgerichtet ist. Anleger sollten daher überdenken, wo sie ihr Covered-Call-Engagement halten. Der Artikelauszug nennt weder bestimmte Fonds noch Performancezahlen und bietet deshalb keinen Vergleich einzelner Fonds. Die Kernaussage lautet: Covered-Call-ETFs sind nicht automatisch defensiv. Einnahmen aus dem Verkauf von Call-Optionen können das Aufwärtspotenzial begrenzen, während das Abwärtsrisiko bestehen bleiben kann.
Die US-Kryptosteuerregeln könnten vorankommen, während die umfassendere Marktaufsicht ungeklärt bleibt. Senator Steve Daines brachte am 22. Oktober gemeinsam mit den Senatoren Cynthia Lummis, Bernie Moreno und Tim Scott den ADAPT Act ein. Der Entwurf sieht eine steuerliche Entlastung von Gewinnen oder Verlusten aus Käufen mit qualifizierten, nach dem GENIUS Act regulierten Dollar-Stablecoins sowie von zulässigen Netzwerkgebühren in Höhe von höchstens 10 US-Dollar vor. Außerdem würden die Wash-Sale- und Constructive-Sale-Regeln auf digitale Vermögenswerte ausgeweitet und die steuerliche Behandlung von Aktivitäten wie Kreditvergabe und Handel geklärt.
Unabhängig davon brachte der Ways and Means Committee des Repräsentantenhauses am 16. September H.R. 10357, den Digital Asset Tax Certainty Act, mit 38 zu 5 Stimmen voran. Das gesamte Repräsentantenhaus hat den Gesetzentwurf noch nicht verabschiedet. Die Bestimmungen betreffen geringe Gebühren, Mining und Staking, Kreditvergabe, Investmentfonds und die Meldepflichten von Brokern. Eine Schätzung des Ausschusses bezifferte den Netto-Mehreinnahmen des Pakets des Repräsentantenhauses für die Haushaltsjahre 2027–2036 auf rund 500 Millionen US-Dollar. Diese Berechnung gilt nicht für den neuen Vorschlag des Senats.
Keiner der beiden Vorschläge ist Gesetz. Der Gesetzentwurf des Senats muss noch im Ausschuss behandelt und im Plenum beraten und abgestimmt werden. Beide Kammern müssen denselben Wortlaut verabschieden, bevor er dem Präsidenten vorgelegt werden kann. Die Vorschläge sind vom CLARITY Act getrennt, der die Aufsicht von SEC und CFTC über Märkte für digitale Vermögenswerte festlegen soll. Am 15. September stimmte der Senat mit 49 zu 50 Stimmen über einen Antrag ab, die Beratungen zum CLARITY Act aufzunehmen; ein Senator stimmte nicht ab. Für den Beginn der Debatte waren 60 Stimmen erforderlich. Steuergesetze können daher unabhängig davon vorankommen, lösen aber nicht die Fragen der Marktstrukturregulierung für Krypto.
Senatorin Cynthia Lummis warf den Demokraten im Senat vor, den CLARITY Act zu blockieren, obwohl der Gesetzentwurf ihrer Aussage nach Bestimmungen zu strengeren Strafen für kryptobezogene Verstöße, zur Verwahrung von Kundenvermögen, zu Offenlegungspflichten für Börsen und zu Kapitalschutzmaßnahmen enthält. Außerdem würde der Entwurf einen Regulierungsrahmen für Handelsplätze für digitale Rohstoffe schaffen, wobei sich CFTC und SEC die Aufsicht in bestimmten Bereichen teilen würden.
Der CLARITY Act scheiterte am 15. September 2026 bei einer verfahrensbezogenen Abstimmung im Senat mit 49 zu 50 Stimmen. Für ein Weiterkommen waren 60 Stimmen erforderlich. Die Demokraten sagen, ungelöste Ethikregeln und weitere regulatorische Bedenken seien einige der Gründe für ihre Nein-Stimmen gewesen – nicht etwa eine Ablehnung einzelner Verbraucherschutzmaßnahmen. Bei der verfahrensbezogenen Abstimmung wurde nicht über jede Bestimmung einzeln abgestimmt, und der Gesetzentwurf ist nicht zum Gesetz geworden.
Sieben demokratische Senatoren haben Interesse an einer Wiederaufnahme der Verhandlungen signalisiert, doch bis zum 23. Oktober hatten die Senatsführungen keine neue Abstimmung angekündigt. Für eine Wiederbelebung wäre eine Koalition mit 60 Stimmen erforderlich. Für Kryptohändler bedeutet der Stillstand des CLARITY Act anhaltende Unsicherheit über die Regeln zur Marktstruktur in den USA. Die unmittelbaren Auswirkungen sind begrenzt; eine künftige parteiübergreifende Einigung könnte jedoch die Einhaltung von Vorschriften durch Börsen und den Anlegerschutz beeinflussen.
On-Chain-Kryptooptionen sind nach wie vor ein kleiner Markt, obwohl sie Händlern ermöglichen, langfristige Markteinschätzungen auszudrücken, ohne dem Liquidationsrisiko gehebelter Perpetual-Kontrakte ausgesetzt zu sein. In den 30 Tagen bis zum 19. Oktober 2026 belief sich das Nominalvolumen von On-Chain-Optionen auf rund 4,9 Milliarden US-Dollar – etwa 0,8 % des Volumens dezentraler Perpetual-Futures. Im September erreichte das Volumen fast 5 Milliarden US-Dollar, doch ein großer Teil der Aktivitäten konzentrierte sich auf Derive. Zudem kann das Nominalvolumen die Nachfrage nach sehr günstigen Kontrakten, die weit aus dem Geld liegen, überzeichnen.
Der Artikel argumentiert, dass die größte Hürde darin besteht, Optionsverkäufer zu gewinnen. Sie benötigen tiefe Märkte, um sich abzusichern, während herkömmliche Sicherheitenregeln zu viel Kapital binden können. Plattformen auf Basis der Infrastruktur von Perpetual-Futures könnten helfen, indem sie Verkäufern ermöglichen, im selben Konto abzusichern und Portfoliomargin zu nutzen. Hyperliquid wird als potenzieller Knotenpunkt für Liquidität und Vertrieb hervorgehoben, Derive als führende Options-Engine und Paradex als Handelsplatz für Blockgeschäfte. Hypercall will bestehende Market Maker auf Perpetual-Märkten zu Liquiditätsanbietern für Optionen machen.
Die Liquidität ist weiterhin uneinheitlich. Die Preisstellung von Derive für BTC und ETH hat sich der von Deribit angenähert, doch bei vielen Optionen auf kleinere Token gibt es nur wenige oder gar keine Verkaufsaufträge. Der Artikel sieht langfristiges Potenzial bei Optionen auf neue Vermögenswerte, beim Rund-um-die-Uhr-Handel und bei integriertem Risikoschutz. Zugleich werden Prognosemärkte und binäre Produkte um die Nachfrage konkurrieren. Die zentrale Erkenntnis für Händler: Das Wachstum von Kryptooptionen kann auch Perpetual-Plattformen zugutekommen, da Optionsverkäufer regelmäßig Perpetual-Kontrakte zur Absicherung handeln.
Binance-Gründer CZ sagt, Unternehmer sollten zeigen, dass sie Ideen umsetzen können, statt ihm Startup-Ideen zu präsentieren. Seiner Ansicht nach können 99 % der Ideen gut sein, wenn die Teams sie erfolgreich umsetzen, doch 98 % der Teams scheitern an einer wirksamen Umsetzung. Seine Botschaft unterstreicht, dass die Umsetzung – und nicht die Idee allein – die größte Herausforderung für Gründer ist.
Neutral
CZStartup executionEntrepreneurshipCrypto industry
Aptos hat drei optionale Datenschutzfunktionen im Mainnet eingeführt: Keyless Accounts, Confidential APT und einen Encrypted Mempool. Die am 13. Oktober 2026 angekündigten Tools sollen jeweils die Identität des Kontos, Transaktionsbeträge und die Absicht hinter Transaktionen schützen, während die standardmäßigen Transaktionen des Netzwerks transparent bleiben.
Mit Keyless Accounts können Nutzer Wallets mit Google- oder Apple-Anmeldedaten erstellen, ohne diese Identität direkt mit einer On-Chain-Adresse zu verknüpfen. Confidential APT nutzt Zero-Knowledge-Beweise, um Guthaben und Überweisungsbeträge zu verschlüsseln; die Adressen bleiben jedoch sichtbar. Der Encrypted Mempool verbirgt Transaktionsinhalte bis zu ihrer Finalisierung und soll so Front-Running und andere Formen von MEV reduzieren.
Damit sind Kompromisse verbunden. Für verschlüsselte Transaktionen gilt ein Mindestgaspreis, der doppelt so hoch ist wie der Aptos-Basis-Mindestpreis. Außerdem können Keyless Accounts derzeit keine verschlüsselten Transaktionen signieren. Confidential APT wurde im April 2026 durch Governance genehmigt; bis Mitte August waren rund 15.000 APT in vertrauliche Pools geflossen. Die Einführung könnte den Datenschutz und den Handelsschutz bei Aptos verbessern, doch die Akzeptanz hängt von Transaktionskosten, Kompatibilität und der Nachfrage der Nutzer ab.
Gold und Silber haben innerhalb von vier Tagen Berichten zufolge 1,3 Billionen US-Dollar an Marktwert verloren, während Bitcoin sich über 80.000 US-Dollar gehalten hat. Der Artikel führt den Druck auf Edelmetalle auf inflationsbedingte Sorgen infolge der Ölpreise und auf die Erwartung zurück, dass die Zinsen hoch bleiben. Diese makroökonomischen Faktoren könnten auch Risikoanlagen wie Kryptowährungen belasten.
Die relative Widerstandsfähigkeit von Bitcoin hat Spekulationen ausgelöst, dass manche Anleger die Kryptowährung als alternative Wertanlage betrachten könnten. Der Artikel liefert jedoch keine Belege für eine bestätigte Veränderung der Kapitalflüsse. Dem Artikel zufolge lag die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin am 23. Oktober 85.000 US-Dollar erreicht, laut den Kursen an Prognosemärkten bei etwa 3 Prozent. Händler beobachten die Äußerungen der Federal Reserve sowie die bevorstehenden US-Inflations- und Beschäftigungsdaten. Ein anhaltender Anstieg über 84.000 US-Dollar könnte die Aussicht auf einen Test der Marke von 85.000 US-Dollar stärken, während ein Rückgang unter 80.000 US-Dollar auf erneuten Verkaufsdruck hindeuten könnte. Bitcoin bleibt Veränderungen der Zinserwartungen und der allgemeinen Marktstimmung ausgesetzt.
Neutral
BitcoinGold and silverMacroeconomicsInflationInterest rates
Bitcoin konnte sich nach einem Rückgang um 3,2 % am Donnerstag nur schwer erholen. Kurzzeitig fiel der Kurs auf 80.840 US-Dollar und wurde anschließend unter 82.000 US-Dollar gehandelt. Der Rückgang erfolgte, als neue Sorgen über die Finanzierung der KI-Infrastruktur Technologieaktien und die breiteren Märkte belasteten. CoreWeave fiel auf den niedrigsten Stand seit Mai 2025, während QCP Capital davor warnte, dass sich der Kreditstress im Neocloud-Sektor ausweiten könnte, da Anleger Ausgaben und Rentabilität neu bewerten. Auch die Fondsnachfrage nach Bitcoin ließ nach: US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Donnerstag Nettoabflüsse von 635 Millionen US-Dollar – den größten Tagesabfluss seit Ende Juni. Die Liquidationen im Kryptomarkt beliefen sich innerhalb von 24 Stunden auf 336 Millionen US-Dollar, davon entfielen 281 Millionen auf Long-Positionen. Da Bitcoin nahe dem unteren Ende seiner jüngsten Spanne von 80.000 bis 87.000 US-Dollar gehandelt wird, beobachten Händler, ob die Marktschwäche und die ETF-Abflüsse anhalten.
Derive zufolge steigert das V3-Upgrade den Durchsatz der Börse um das Zehnfache. Dabei bleiben die auf Ethereum basierende Verwahrung und Auszahlungen erhalten, die auch ohne den Betreiber möglich sind. Die Onchain-Optionsplattform gibt an, rund 95 % des Onchain-Optionsprämienvolumens abzuwickeln. Ihr kumuliertes Nominalvolumen überstieg im Oktober 2026 die Marke von 40 Milliarden US-Dollar.
Derive veröffentlicht die Zustandsdaten jedes Batches auf Celestia. Dadurch können Nutzer die Guthaben an der Börse rekonstruieren; zudem werden Auszahlungen unterstützt, falls Derive offline geht oder sie nicht verarbeitet. Derive erklärt, Celestia weiterhin zu nutzen – wegen der planbaren Gebühren für Datenverfügbarkeit, der Kapazität zur Unterstützung des Wachstums und der unkomplizierten Integration in das eigene Gültigkeitsbeweissystem.
Laut dem Artikel nutzt die Börse Celestia seit Januar 2024 und hat 43.082 Blobs mit einem Gesamtumfang von 42,52 GiB veröffentlicht. Das Update hebt die Infrastrukturentwicklung für Onchain-Optionen und Datenverfügbarkeit hervor, kündigt jedoch weder eine neue Token-Notierung an noch liefert es einen direkten Handelsimpuls.
Chinesische Staatsanwälte haben beantragt, 61.896 Bitcoin (BTC) einzuziehen. Nach dem im Artikel angegebenen Kurs sind sie rund 5,1 Milliarden US-Dollar wert. Britische Behörden hatten die Bitcoin im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Anlagebetrug beschlagnahmt. Der Fall steht mit Zhimin Qian in Verbindung, dessen Betrugssystem Berichten zufolge mehr als 40 Milliarden Yuan einbrachte und über 102.000 Anlegern Verluste bescherte. Ein britisches Gericht erklärte, für die Ansprüche der Opfer solle chinesisches Recht maßgeblich sein. Die Eigentumsfrage ist jedoch weiterhin ungeklärt; der Antrag bedeutet nicht, dass China die Bitcoin in Besitz genommen hat.
Unabhängig davon begann HSBC am 23. Oktober, RedCoin über seine PayMe-App einzuführen – einen an den Hongkong-Dollar gekoppelten Stablecoin. Die erste Einführungsphase unterstützt Überweisungen zwischen Privatpersonen und Zahlungen an Händler und könnte mehr als 3,3 Millionen PayMe-Nutzer erreichen. RedCoin wird mit einer Lizenz der Hongkonger Währungsbehörde ausgegeben. HSBC plant, seine Banking-App um eine Wallet-Funktion zu erweitern und institutionelle Einsatzmöglichkeiten zu prüfen. Beim Bitcoin-Streit geht es um grenzüberschreitende Ansprüche auf beschlagnahmte Kryptowährungen; die Einführung von RedCoin steht dagegen für die zunehmende Nutzung regulierter Stablecoins in Hongkong. Keine der beiden Entwicklungen deutet für sich genommen auf eine Änderung der Kryptobeschränkungen in Festlandchina hin.
Bitcoin (BTC) wurde am 23. Oktober 2026 bei rund 81.700 US-Dollar gehandelt, nachdem CryptoQuant-CEO Ki Young Ju erklärt hatte, dass sich Privatanleger weitgehend aus den Bitcoin-Futuresmärkten zurückgezogen hätten. Das könnte bedeuten, dass weniger gehebelte Positionen von Privatanlegern liquidationsgefährdet sind, bestätigt aber nicht, dass BTC seinen Tiefpunkt erreicht hat.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten von Montag bis Mittwoch Zuflüsse von rund 1,07 Milliarden US-Dollar, wodurch die Mittelzuflüsse im Oktober positiv wurden. BlackRocks IBIT führte die Zuflüsse an, während Ethereum-Fonds weiterhin Abflüsse verzeichneten. Dieser Gegensatz deutet darauf hin, dass die jüngsten Verkäufe eher von kurzfristig orientierten Händlern als von langfristigen Anlegern stammen könnten, die den Markt verlassen.
BTC bewegt sich weiterhin in einer Spanne von ungefähr 79.800 bis 84.300 US-Dollar. Der Kurs fiel unter eine aufwärtsgerichtete Trendlinie und testet nun erneut den Widerstand im Bereich von 82.000 bis 82.850 US-Dollar. Ein Anstieg über diese Zone könnte die Marke von 84.300 US-Dollar wieder in den Fokus rücken. Unterstützung liegt nahe dem 50-Tage-EMA bei 80.876 US-Dollar sowie an der Untergrenze der Spanne bei 79.800 US-Dollar. Ein anhaltender Tagesschluss unter 79.800 US-Dollar könnte den Weg zum 200-Tage-EMA bei etwa 76.200 US-Dollar frei machen.
Für BTC-Händler ist die ETF-Nachfrage ein unterstützender Faktor. Entscheidend bleiben jedoch eine Kursbestätigung am Widerstand und die Unterstützung bei 79.800 US-Dollar.
Bitcoin hält sich nahe der unteren Begrenzung eines parallelen Handelskanals, während die Angst Aktien und Kryptowährungen belastet. Ein möglicher Rückgang der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen von ihrem jüngsten Höchststand von 5,36 % in Richtung 4,7 % könnte den Druck auf Risikoanlagen lindern und eine Erholungsrally unterstützen.
Das technische Bild für Bitcoin ist uneinheitlich. Der Kurs könnte sich in Richtung der fallenden Trendlinie und des Widerstands bei etwa 84.000 US-Dollar erholen, während Momentumindikatoren auf eine mögliche kurzfristige Verbesserung hindeuten. Bitcoin ist jedoch unter seinen einfachen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt gefallen. Ein Tagesschluss unter diesem Niveau könnte einen Abwärtsbruch bestätigen, und das nachlassende Wochenmomentum erhöht das Risiko einer stärkeren Korrektur in Richtung 70.000 US-Dollar.
Der Artikel weist außerdem auf die Schwäche der US-Aktien hin: Der Markt hat sich von einem Hoch nahe 7.900 zurückgezogen, und eine Unterstützung wird bei etwa 7.630 gesehen. Insgesamt wägen Bitcoin-Händler die Möglichkeit einer Erholung gegenüber Anzeichen ab, dass die Korrektur weitergehen könnte.
Morpho Midnight, Morpho’ DeFi-Kreditprotokoll mit festem Zinssatz, gibt an, dass die Einlagen etwa drei Monate nach dem Start am 21. Juli die Marke von 100 Millionen US-Dollar überschritten haben. Das Protokoll ist hauptsächlich auf Base aktiv und wurde später auf Ethereum ausgeweitet. Es bietet Kredite mit festem Zinssatz neben den Märkten mit variablem Zinssatz von Morpho Blue an.
Das Orderbuchmodell ermöglicht es Kreditgebern, Zinssätze und Laufzeiten festzulegen. Gelder werden erst gesperrt, wenn Angebote zusammengeführt werden. Nicht zusammengeführte Angebote können über Morpho-Blue-Callbacks weiterhin variable Renditen erzielen. Coinbase bietet über Midnight inzwischen Kredite mit festem Zinssatz an, die durch Bitcoin besichert sind.
Die veröffentlichte Einlagensumme unterscheidet sich deutlich von den 19,5 Millionen US-Dollar an TVL (insgesamt gebundenem Vermögen), die DefiLlama zum 22. Oktober meldete. Nicht zusammengeführte Angebote und eingezahltes Kapital werden in den Kennzahlen möglicherweise unterschiedlich erfasst; daher sind die Angaben nicht direkt vergleichbar. Händler sollten beide Kennzahlen verfolgen, um die tatsächliche Liquidität und Akzeptanz einzuschätzen. Das Wachstum von Morpho Midnight signalisiert Interesse an kalkulierbaren Kreditkosten im DeFi-Bereich. Dennoch ist es weiterhin nur ein kleiner Teil von Morpho, dessen Gesamteinlagen Anfang 2026 die Marke von 14 Milliarden US-Dollar überschritten.
Monero (XMR) stieg am 22. Oktober über 650 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit acht Monaten, bevor der Kurs auf etwa 605 US-Dollar zurückfiel. Der Anstieg folgte auf die Veröffentlichung von Monero GUI v0.18.5.4, einem kleineren Update mit Fehlerbehebungen und der wiederhergestellten Unterstützung für Testnet- und Stagenet-Wallets. Einige Trader prognostizieren einen Anstieg auf 1.000 US-Dollar, während ein Analyst warnte, dass ein historisch hohes Open Interest das Risiko einer scharfen Korrektur erhöhen könnte. Santiment widersprach der Behauptung zum Open Interest.
Zcash (ZEC) kletterte am 21. Oktober über 1.360 US-Dollar. Hintergrund waren Pläne, die Blockproduktion durch das für den 5. November vorgesehene NU7-Upgrade zu beschleunigen, sowie Berichte über gehebelte Long-Positionen im Wert von rund 37 Millionen US-Dollar. Später fiel der Kurs auf etwa 1.200 US-Dollar und lag im Wochenverlauf rund 2 Prozent im Minus. Ein Trader bezeichnete 1.050 US-Dollar als wichtige Unterstützung und sagte, eine Rückeroberung der Marke von 1.300 US-Dollar könnte ein bärisches Chartmuster abschwächen.
Bitcoin (BTC) scheiterte nahe 85.000 US-Dollar und wurde bei etwa 81.500 US-Dollar gehandelt. Trotz der Unsicherheit am Markt sollen neu erstellte Wallets seit dem 1. Oktober BTC im Wert von mehr als 770 Millionen US-Dollar abgezogen haben. Gleichzeitig häuften Inhaber von 10 bis 10.000 BTC innerhalb eines Monats nahezu 90.000 BTC an. Eine anhaltende Akkumulation könnte das verfügbare Angebot verringern, ihre Auswirkung auf den Preis hängt jedoch von der Nachfrage ab.
Jüngste Sicherheitsvorfälle bei Hardware-Wallets haben die Debatte darüber neu entfacht, ob die Selbstverwahrung von Kryptowährungen für Einsteiger geeignet ist. Berichten zufolge waren Ledger-Geräte von Implantaten betroffen, die Wiederherstellungsphrasen stahlen. Eine Firmware-Schwachstelle bei Coldcard hätte Angreifern ermöglichen können, private Schlüssel wiederherzustellen und Gelder zu stehlen.
Branchenführer sind sich uneinig darüber, ob die Selbstverwahrung jemals für Neulinge gedacht war. Onramp-CEO Michael Tanguma sagt, das sei nicht der Fall gewesen, und argumentiert, dass einfachere Verwahrungstools nötig seien, um die Nutzung stärker zu verbreiten. Safe-Labs-CEO Rahul Rumalla sagt, Selbstverwahrung sei für alle gedacht, Nutzer sollten dafür aber keine Sicherheitsexperten werden müssen.
Multisig-Wallets können die Sicherheit erhöhen, indem sie mehrere Schlüssel zur Genehmigung von Transaktionen voraussetzen. Sie machen jedoch die Abstimmung zwischen den Unterzeichnern sowie Backups und Wiederherstellung komplizierter. Außerdem können sie Nutzer nicht daran hindern, eine schädliche Transaktion zu genehmigen, wenn mehrere Unterzeichner von derselben kompromittierten Benutzeroberfläche getäuscht werden.
Seedlose Wallets machen Wiederherstellungsphrasen überflüssig, bringen aber andere Risiken mit sich. Tangem zufolge können Nutzer den Zugriff auf bis zu drei Geräten sichern; gehen alle verloren, bleiben die Gelder dauerhaft gesperrt. Foundation-CEO Zach Herbert warnte außerdem, dass Wallets ohne integrierten Bildschirm Nutzer dem Risiko aussetzen könnten, über ein kompromittiertes Smartphone schädliche Transaktionen zu genehmigen.
Für Trader macht die Debatte deutlich, dass die Sicherheit der Selbstverwahrung sowohl von der Integrität des Geräts als auch von der sicheren Überprüfung der Transaktionen abhängt. Benutzerfreundlichere Wallet-Designs könnten die Verbreitung von Kryptowährungen fördern, doch Sicherheitslücken oder verwirrende Wiederherstellungsverfahren könnten das Vertrauen der Nutzer untergraben.
Die Devisenmärkte zeigten sich ruhig, doch Yen und Schweizer Franken entwickelten sich in entgegengesetzte Richtungen. Der Yen legte moderat zu und führte damit die G10-Währungen an, während der Schweizer Franken um 0,25 % nachgab und den letzten Platz belegte. Der Euro wurde in einer Spanne von etwa 1,1185 bis 1,1225 US-Dollar gehandelt und stand dabei zwischen dem Druck auf Frankreich und einem starken Rückgang der US-Zinsen.
Die globalen Aktienmärkte standen weiterhin unter Druck. Der MSCI Asia-Pacific Index fiel die vierte Woche in Folge, während der europäische Stoxx 600 im Wochenverlauf rund 1,6 % verlor. S&P 500 und Nasdaq Composite lagen nahe dem unteren Ende ihrer jüngsten Handelsspannen; die Futures bewegten sich kaum.
Anleger beobachteten den vorläufigen US-Einkaufsmanagerindex für Oktober. Für den Gesamtindex wurde ein Rückgang von 58,4 auf 57,1 erwartet. Die relative Stärke des Yen und der Rückgang des Schweizer Frankens deuten auf eine uneinheitliche Nachfrage nach sicheren Anlagen hin. Schwächere Aktien und niedrigere US-Zinsen könnten unterdessen den Handel mit Währungen und Risikoanlagen beeinflussen.