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Krypto-Nachrichten

ICEs Plan für Hyperliquid-Perpetuals hebt die Stimmung rund um HYPE

Intercontinental Exchange (ICE), Eigentümerin der New York Stock Exchange, plant gemeinsam mit Trade[XYZ] die Entwicklung eines in den USA regulierten Marktes für Perpetual Futures unter Nutzung der Infrastruktur von Hyperliquid. ICE wird eine strategische Minderheitsbeteiligung an Trade[XYZ] erwerben; die Höhe wurde nicht bekannt gegeben. Die geplanten rund um die Uhr handelbaren Kontrakte könnten Kryptowährungen, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Devisen abbilden. Der Zugang in den USA hängt von der behördlichen Genehmigung sowie KYC-/AML-Prüfungen ab. Ein Joint Venture von ICE und OKX ist einer der möglichen Vertriebskanäle, doch auch dessen regulatorischer Status ist noch offen. Trade[XYZ] zufolge haben die Hyperliquid-Märkte des Unternehmens im vergangenen Jahr ein kumuliertes Handelsvolumen von mehr als 650 Milliarden US-Dollar verarbeitet. Der Investor Stanley Druckenmiller gab ebenfalls eine Investition in Trade[XYZ] bekannt, während Elon Musk seinen Beitrag verbreitete. HYPE legte im Umfeld der Ankündigung zweistellig zu. Die Wahrscheinlichkeit auf Prognosemärkten, dass HYPE bis Ende 2026 100 US-Dollar erreicht, stieg von 24 Prozent am Vortag auf 66 Prozent. Der Vorschlag bestätigt nicht, ob HYPE als Sicherheit oder für Zahlungen verwendet wird. Für HYPE-Händler signalisiert die Partnerschaft einen möglichen institutionellen Zugang zum US-Markt; Genehmigungen, Startzeitpunkt und Nutzen des Tokens bleiben jedoch ungewiss.
Bullish
HyperliquidHYPEPerpetual futuresInstitutional adoptionUS regulation

Manipulierte Ledger-Wallets kosten Nutzer in Singapur 2,7 Millionen Dollar

Die Polizei in Singapur teilte mit, dass Nutzer in mindestens zwei Fällen mit manipulierten Ledger-Hardware-Wallets insgesamt rund 3,5 Millionen Singapur-Dollar (2,7 Millionen US-Dollar) verloren haben. Der erste Fall geht auf den 10. September zurück und ereignete sich damit, bevor Ledger am 9. Oktober öffentlich warnte, dass kompromittierte Geräte in der Lieferkette von CryptoBilis aufgetaucht seien. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang; unklar ist, wann der Fall vom September gemeldet wurde. Ledger erklärte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die eigenen Systeme kompromittiert worden seien, und bat Einzelhändler in mehreren asiatischen Märkten, den Verkauf während der laufenden Ermittlungen auszusetzen. Die Fälle in Singapur sind Teil einer umfassenderen Besorgnis über die Sicherheit von Lieferketten. Bitquery schätzte die mutmaßlichen Verluste im Zusammenhang mit über CryptoBilis verkauften Geräten auf rund 102 Millionen US-Dollar – verteilt auf 335 Wallets und fünf Blockchains. Die Behörden raten Nutzern, verdächtige Geräte nicht weiter zu verwenden, niemals Wiederherstellungsphrasen darauf einzugeben und verbleibende Gelder auf ein vertrauenswürdiges Wallet mit einer neu erzeugten Wiederherstellungsphrase zu übertragen. Während die Bedenken hinsichtlich der Ledger-Hardware-Wallets bestehen, gehen Initiativen für digitale Vermögenswerte in Asien weiter: Malaysia und Thailand sind Singapurs grenzüberschreitender Zahlungsinitiative BLOOM beigetreten, die Stablecoins und tokenisierte Einlagen untersucht. Südkorea erwägt, die geplante Steuer von 22 Prozent auf Krypto-Gewinne bis 2029 aufzuschieben. Hongkong hat das an der Nasdaq notierte Unternehmen Solana Company als strategisches Unternehmen benannt, und China will bis 2030 ein nationales Blockchain-Netzwerk aufbauen. Die Wallet-Fälle machen Sicherheitsrisiken deutlich, haben jedoch keine klar erkennbare direkte Auswirkung auf die Kryptopreise insgesamt.
Neutral
Ledger hardware walletsCrypto securitySingaporeStablecoinsAsian crypto regulation

Franklin Templeton legt Bitcoin-DRIP-ETFs auf

Franklin Templeton hat zwei an der Nasdaq gelistete Bitcoin-DRIP-ETFs aufgelegt: FBEQ und FIBT. Sie verbinden US-Aktien mit einer regelbasierten Bitcoin-Exponierung. Beide Fonds starten mit einer ungefähren Aufteilung von 95 % Aktien und 5 % Bitcoin. Dividenden werden genutzt, um die Bitcoin-Exponierung auszubauen, anstatt sie in zusätzliche Aktien zu reinvestieren. Die Bitcoin-DRIP-ETFs halten keine Bitcoins direkt; die Exponierung kann über ein verbundenes börsengehandeltes Produkt und Derivate wie Futures, Optionen oder Hinterlegungsscheine erreicht werden. FBEQ bildet große US-Unternehmen ab und erhebt eine jährliche Gebühr von 0,09 %. Gemäß den Regeln wird die Bitcoin-Exponierung bei vierteljährlichen Überprüfungen auf 4,5 % gesenkt, wenn sie 5 % übersteigt. Steigt sie zwischen den Überprüfungen auf über 20 %, wird sie innerhalb von zwei Geschäftstagen auf 4,5 % reduziert. FIBT bildet rund 100 große, an der Nasdaq gelistete US-Unternehmen ab, ausgenommen Finanzunternehmen, und erhebt eine Gebühr von 0,19 %. Der Start bietet eine regulierte Möglichkeit, US-Aktien und Bitcoin zu kombinieren. Tatsächliche Bitcoin-Käufe hängen jedoch von den Dividendenerträgen und den Regeln für die Allokation ab. Bei einer anfänglichen Gewichtung von 5 % dürfte die kurzfristige Auswirkung auf die BTC-Nachfrage begrenzt sein.
Neutral
BitcoinETFsFranklin TempletonDividend reinvestmentU.S. equities

Coinbase fügt RLUSD zu drei Netzwerken hinzu

Coinbase hat Ripple USD (RLUSD) am 28. Oktober in seine Verbraucher-App, Coinbase Exchange und Coinbase Prime aufgenommen. Berechtigte Kunden können RLUSD auf dem XRP Ledger, Ethereum und Base ein- und auszahlen. Das Umtauschverhältnis zu US-Dollar und zugelassenen dollarbasierten Stablecoins beträgt 1:1. Ripple zufolge hat der Marktwert von RLUSD seit dem Start im Dezember 2024 die Marke von 2,4 Milliarden US-Dollar überschritten. Der breitere Zugang über die Börse erweitert die Verbreitung von RLUSD, und Ripple plant, auf Base Liquidität für den Stablecoin bereitzustellen. Coinbase zufolge könnten der Zugang über Global Exchange und die Unterstützung von RLUSD als Sicherheit folgen; Zeitpunkt und Bedingungen wurden jedoch nicht bekannt gegeben. RLUSD wird von Standard Custody & Trust Company ausgegeben; BNY ist der primäre Verwahrer der Reserven. Ripple zufolge bestehen die Reserven aus Dollareinlagen, kurzfristigen US-Staatsanleihen und Zahlungsmitteläquivalenten. Die Möglichkeit, den Token zu handeln und zu übertragen, garantiert keine direkte Einlösung. Diese hängt von der Berechtigung, den Plattformregeln, der Liquidität und den Bankvereinbarungen ab. Die Aufnahme ist kein direktes Signal für XRP: RLUSD und XRP sind getrennte Vermögenswerte. Händler können die Liquidität von RLUSD, die Markttiefe, die Bestände auf den Netzwerken und die Nutzung im Alltag beobachten und zugleich die regionale Verfügbarkeit, Netzwerkgebühren und Einlösungsbedingungen prüfen.
Neutral
RLUSDCoinbaseStablecoinsXRP LedgerCrypto Exchanges

Robinhoods Umsatz erreicht Rekordwert, während der Kryptohandel nachlässt

Robinhood meldete für das dritte Quartal einen Rekordumsatz von 1,42 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Prognosemärkte, Optionen und Aktien glichen dabei den schwächeren Kryptohandel aus. Die Kryptoerlöse beliefen sich auf 120 Millionen US-Dollar und lagen damit 55 % unter dem Vorjahreswert, stiegen gegenüber dem Vorquartal jedoch um 20 %. Robinhood Chain steuerte in ihrem ersten Quartal im Mainnet 26 Millionen US-Dollar bei; ohne das neue Ethereum-Layer-2-Netzwerk wären die Kryptoerlöse gegenüber dem Vorquartal um 6 % gesunken. Die mit Arbitrum-Technologie entwickelte Chain verarbeitete ein Handelsvolumen von mehr als 80 Milliarden US-Dollar auf dezentralen Börsen und erzielte Gebühreneinnahmen von über 50 Millionen US-Dollar. Die Erlöse aus traditionellen Krypto-Transaktionen betrugen 94 Millionen US-Dollar und gingen gegenüber dem Vorquartal um 6 % zurück, obwohl das Handelsvolumen um 23 % auf rund 49,8 Milliarden US-Dollar stieg. Ereigniskontrakte auf Prognosemärkten erzielten 173 Millionen US-Dollar und übertrafen damit die Kryptoerlöse. Robinhoods Nettogewinn sank um 14 %; im jüngsten Bericht wurde er mit 415 Millionen US-Dollar angegeben. Dazu trug teilweise ein nicht realisierter Verlust von 67 Millionen US-Dollar im Portfolio des Ventures Fund I bei. Das Unternehmen erklärte sich außerdem bereit, Ripple’s RLUSD für internationale Abwicklungen, Treasury-Geschäfte, den Handel und die Finanzierung einzusetzen. Zu Beginn des vierten Quartals lagen die durchschnittlichen täglichen Volumina bei Aktien, Optionen und Krypto etwa 5 % unter dem starken Tempo des dritten Quartals. Die Ergebnisse zeigen, dass Robinhoods Kryptoerlöse zunehmend von neuer Infrastruktur abhängen, während das traditionelle Kryptohandelsgeschäft weiter unter Druck steht.
Neutral
RobinhoodCrypto tradingPrediction marketsRLUSDQuarterly earnings

Googles MPC-Kryptoverwahrung zielt auf Banken ab

Google hat seine auf Multi-Party Compute (MPC) basierende Kryptoverwahrungsplattform für Banken und andere Finanzinstitute vorgestellt. Der Dienst verteilt die Anteile des privaten Schlüssels auf die Hardware der Kunden und mehrere Cloud-Umgebungen, sodass keine einzelne Partei den vollständigen Schlüssel besitzt. Institutionen können Signaturschwellen festlegen, etwa 2 von 3 oder 5 von 7, und Richtlinienprüfungen für Ausgabenlimits, zugelassene Adressen und die Genehmigung durch mehrere Personen nutzen. Unterzeichner können eine Richtlinienablehnung übersteuern. Der MPC-Kryptoverwahrungsdienst befindet sich in einer privaten Vorschauphase; eine breitere kommerzielle Verfügbarkeit ist für Anfang 2027 geplant. Google zufolge testen nicht namentlich genannte Finanzinstitute den Dienst. Alphabet nutzt die Technologie unterdessen, um digitale Vermögenswerte auf Ethereum und Solana zu schützen; die Bestände wurden nicht offengelegt. Geplant ist die Unterstützung von ECDSA für Bitcoin und Ethereum sowie Ed25519 für Solana. Mit dem Start tritt Google in Konkurrenz zu institutionellen Verwahrungsanbietern wie BitGo, Fordefi und Fireblocks. Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.
Neutral
Crypto custodyGoogleMPCBanksTokenized assets

Zcash diskutiert das Ende der 8-prozentigen Zuweisung an den Entwicklungsfonds

Bei Zcash wird darüber diskutiert, ob die Zuweisung von 8 % der Blockbelohnung an Zcash Community Grants (ZCG) beendet werden soll. Die Kasse des Fonds ist Schätzungen zufolge auf 125 Millionen US-Dollar angewachsen, einschließlich der Vermögenswerte nach Berücksichtigung ausstehender Verpflichtungen. Mitgründer Sean Bowe argumentiert, der Fonds könne die Ausgaben für mehrere Jahre decken, und hat vorgeschlagen, künftige Zuweisungen stattdessen an den Network Sustainability Mechanism zu leiten. ZCG würde seine bestehenden Vermögenswerte und die Befugnis zur Bewilligung von Zuschüssen behalten; ein separates Förderprogramm in Höhe von 12 % bliebe unverändert. Der Vorschlag wurde noch nicht angenommen. Weitere Ideen sind, die Zuweisung schrittweise auslaufen zu lassen, den Fonds aufzulösen oder überschüssige Vermögenswerte in einen Community-Pool zu übertragen. Die Debatte folgt auf Kritik an einem von ZCG finanzierten Outreach-Projekt, doch Bowes Entwurf geht nicht auf diese Kontroverse ein. Für ZEC-Händler ist dies eine Debatte über Governance und Finanzierung, keine unmittelbare Änderung des Emissionsplans oder ein klarer Marktkatalysator. Die letztlichen Auswirkungen auf die Finanzierung von Entwicklern und die Tokenomics sind weiterhin ungewiss.
Neutral
ZcashDeveloper fundingTokenomicsGovernanceBlock rewards

Strive erhöht seine Bitcoin-Bestände auf 43.000 BTC

Strive kaufte zwischen dem 17. und 23. Oktober 6.182 BTC für rund 511,4 Millionen US-Dollar – der bislang größte Bitcoin-Kauf des Unternehmens. Laut der bei der SEC eingereichten Unterlage lag der durchschnittliche Gesamtpreis bei 82.732 US-Dollar pro BTC. Dadurch stiegen die Bestände des Unternehmens von 36.818 auf 43.000 BTC. Dem war im Oktober ein rascher Ausbau vorausgegangen: Ende September hatte Strive 28.000 BTC gehalten. Zum 23. Oktober wies Strive Barmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 504,4 Millionen US-Dollar aus, 186,9 Millionen US-Dollar mehr als eine Woche zuvor. Die gesamten Bitcoin-Bestände hatten rund 3,8 Milliarden US-Dollar gekostet, bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 87.785 US-Dollar pro BTC. Bitcoin wurde nahe 81.000 US-Dollar gehandelt und lag damit unter diesem Durchschnittspreis. Strive kündigte außerdem ein 1-Milliarde-US-Dollar-Programm für den Verkauf am Markt seiner mit 15 % verzinsten Vorzugsaktien Series A Perpetual SATS an und berichtete zugleich über eine Kapitalaufnahme durch Vorzugsaktien. Aus den Offenlegungen geht jedoch nicht hervor, dass diese Finanzierungsmaßnahmen den Bitcoin-Kauf finanziert haben. Der Erwerb verstärkt die Unternehmensnachfrage nach Bitcoin, doch Kursvolatilität, Finanzierungskosten und eine mögliche Verwässerung bleiben Risiken.
Neutral
BitcoinCorporate Bitcoin TreasuryStriveBitcoin AcquisitionPreferred Stock

Luxor sammelt 16 Millionen Dollar ein, um KI-Rechenkapazitäten und den Handel auszubauen

Das Bitcoin-Mining-Infrastrukturunternehmen Luxor hat in einer strategischen Finanzierungsrunde unter der Führung von CMT Digital 16 Millionen US-Dollar aufgenommen. Beteiligt waren außerdem Canaan, MicroBT, Halo, Steelhead und Angel-Investoren. Die Finanzierung umfasst primäres und sekundäres Kapital. Luxor plant, seine KI-Cloud-Plattform auszubauen, den Betrieb im Bereich KI-Hardware zu finanzieren, den Handel mit Compute-Derivaten und das Market-Making auszubauen sowie Personal einzustellen. Der Schritt knüpft an den Start von Luxor AI und die bestehende Erfahrung des Unternehmens mit Mining-Infrastruktur in den Bereichen Energie, Hardware und Compute-Märkte an. Nach Angaben von Luxor hat die ASIC-Brokerage des Unternehmens Mining-Hardware im Wert von einer Milliarde US-Dollar gehandelt. Das Energiegeschäft versorgt Lasten von mehr als 75 Megawatt in ERCOT und SPP, und die Cloud-Plattform verarbeitete bis September im laufenden Jahr 1,8 Millionen Workloads. In einem späteren Gespräch erklärten der CEO von Luxor und Sam Hallene von CMT Digital, dass Mining-Know-how Unternehmen beim Aufbau und Betrieb von KI-Infrastruktur helfen könne. Sie verwiesen außerdem auf die starke GPU-Nachfrage, darunter Berichte, wonach Nvidia-Hardware für das gesamte Jahr ausverkauft sei, sowie auf Luxors Arbeit an Sandboxes für KI-Agenten und Compute-Derivaten. Luxor will Bitcoin-Mining weiterhin als Kerngeschäft betreiben und zugleich KI und Hochleistungsrechnen vorantreiben, während die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten wächst.
Neutral
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Bybit erhält von der VARA in Dubai eine Lizenz für den Spot-Handel

Bybit zufolge hat die in Dubai ansässige Gesellschaft Bybit Fintech FZE von der Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) eine Lizenz für Börsendienstleistungen, einschließlich Spot-Handel, erhalten. Die Genehmigung gilt für die genannte lokale Gesellschaft, nicht für alle Bybit-Produkte oder Nutzer weltweit. Derivate sind nicht abgedeckt und erfordern eine separate Genehmigung. Bybit gab die Lizenz am 22. Oktober 2026 bekannt, während im VARA-Register der 20. Juni als Lizenzdatum angegeben ist. Einem Bericht zufolge stand am Tag der Bekanntgabe im Eintrag noch „Pending“, sodass der zeitliche Ablauf des Status unklar bleibt. Mit der Lizenz endet ein Verfahren, das im März 2022 mit einer vorläufigen Genehmigung begonnen hatte. Bybit verfügt außerdem über eine Bundeslizenz der Vereinigten Arabischen Emirate, die im Oktober 2025 von der Securities and Commodities Authority erteilt wurde. Das Unternehmen erklärt, eine Genehmigung für Derivatedienstleistungen in Dubai beantragen zu wollen. Die regulatorischen Fortschritte folgen auf den Diebstahl von ETH und anderen Token im Wert von fast 1,5 Milliarden US-Dollar von Bybit im Februar 2025. Das FBI machte Nordkoreas Lazarus Group dafür verantwortlich. Die Lizenz könnte Bybits lokale Geschäftstätigkeit und institutionelle Beziehungen unterstützen. Händler sollten jedoch auf Klarstellungen zum VARA-Eintrag, zur Berechtigung von Kunden und zu möglichen weiteren Produktgenehmigungen achten.
Neutral
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NBA ernennt Kalshi und Polymarket zu bevorzugten Prognosemärkten

Die NBA hat Kalshi und Polymarket zu ihren bevorzugten Börsen für Prognosemärkte ernannt. Die Vereinbarungen räumen ihnen Rechte zur Nutzung der NBA-Marke und für Marketing ein und gewähren Zugang zu autorisierten Spieldaten, um berechtigte Ereigniskontrakte abzurechnen. Die Liga wird einschränken, welche NBA-bezogenen Märkte gehandelt werden dürfen. Mitarbeitenden der NBA und der Teams ist der Handel mit diesen Kontrakten untersagt. Außerdem hat die NBA Verfahren zum Informationsaustausch bei verdächtigen Handelsaktivitäten und Ermittlungen festgelegt, eine Kooperationsvereinbarung mit der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unterzeichnet und ihren bestehenden Vertrag mit DraftKings auf Prognosemärkte ausgeweitet. Ähnliche Vereinbarungen mit weiteren Partnern sind geplant. Die Abkommen schaffen eine formellere Aufsicht über Prognosemärkte. Offen bleibt jedoch, ob Sportereigniskontrakte den bundesweiten Derivaterегeln oder den Glücksspielgesetzen der einzelnen Bundesstaaten unterliegen. Laut DeFi-Rate-Daten, die im späteren Bericht zitiert werden, belief sich das nominale Handelsvolumen von Kalshi über 30 Tage zum 26. Oktober auf rund 90,3 Milliarden US-Dollar. Die US-amerikanischen und internationalen Plattformen von Polymarket kamen zusammen auf etwa 18,7 Milliarden US-Dollar. Separat wurde berichtet, dass NBA-bezogene Kontrakte auf Polymarket in der Saison 2024/25 ein Volumen von 3,44 Milliarden US-Dollar und in der Saison 2025/26 von 4,5 Milliarden US-Dollar verzeichneten. Ein Markt zur möglichen Verpflichtung von LeBron James erzielte bei Kalshi und Polymarket zusammen ein Volumen von rund 275 Millionen US-Dollar. Für Trader könnten die Partnerschaften den Marktzugang und die Überwachung verbessern; Risiken durch Insiderhandel, Bedenken hinsichtlich der Marktintegrität und regulatorische Unsicherheit bleiben jedoch bestehen.
Neutral
Prediction marketsNBAKalshiPolymarketCFTC regulation

Israels Plan für Sanktionen per Blockchain stößt auf Widerstand

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat vorgeschlagen, eine Wirtschaft auf mögliche internationale Sanktionen vorzubereiten, die auch Maßnahmen gegen die Banken des Landes umfassen könnten. Er nannte die Blockchain als mögliches Instrument und erklärte, er habe einen Plan in Auftrag gegeben. Vorschläge oder Einzelheiten zur Umsetzung wurden jedoch nicht veröffentlicht. Die Bank von Israel hat die Idee zurückgewiesen. Kryptowährungen könnten Sanktionen nicht umgehen, erklärte sie, und forderte das Land auf, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu wichtigen Handelspartnern zu schützen. Mehr als 100 Wirtschaftswissenschaftler, darunter der frühere Zentralbankchef Jacob Frenkel und mehrere Nobelpreisträger, warnten, der Plan könne Arbeitsplätze kosten und ausländische Investitionen abschrecken. Auch politische Gegner kritisierten ihn im Vorfeld der israelischen Wahl am 27. Oktober. Die Debatte verdeutlicht die Grenzen der Blockchain als Mittel zur Umgehung von Sanktionen: Transaktionen auf öffentlichen Ledgern lassen sich zurückverfolgen. Israelische Behörden haben bereits 37 Kryptogeldbörsen mit Sanktionen belegt, die das Nationale Büro zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung mit den iranischen Revolutionsgarden in Verbindung brachte. Direkte marktbezogene Maßnahmen wurden nicht angekündigt. Daher bietet der Vorschlag derzeit keinen klaren Handelsimpuls für Kryptowährungen.
Neutral
BlockchainCryptocurrency regulationSanctionsIsraelGeopolitics

Bitcoin unter 80.000 Dollar, während Liquidationen und Fed-Risiken drohen

Bitcoin fiel am 26. Oktober unter 80.000 US-Dollar und erreichte im Tagesverlauf ein Tief von etwa 79.279–79.332 US-Dollar, bevor der Kurs nahe 79.950 US-Dollar gehandelt wurde. Damit bleibt die Spanne von 79.000–80.000 US-Dollar im Fokus. Der Rückgang erfolgt vor dem Zinsentscheid der Federal Reserve am 28. Oktober und den für den 29. Oktober erwarteten PCE-Inflationsdaten für September. Der Hebeleffekt bleibt eine Quelle der Volatilität. Bei Bitcoin-Futures wurden innerhalb von 24 Stunden Positionen im Wert von rund 32,2 Millionen US-Dollar liquidiert; etwa 84 Prozent davon entfielen auf Long-Positionen. Ein breiterer Ausverkauf am 24. Oktober löste innerhalb von vier Stunden Liquidationen im Kryptomarkt in Höhe von 436,4 Millionen US-Dollar aus, wobei 92,6 Prozent auf Long-Positionen entfielen. Das Open Interest von Bitcoin lag bei etwa 53,79 Milliarden US-Dollar. Eine Liquidations-Heatmap zeigte mögliche Liquidationen von Long-Positionen nahe 79.310 US-Dollar. US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 22. und 23. Oktober Abflüsse von 773,5 Millionen US-Dollar. Über die Handelswoche mit fünf Sitzungen hinweg verbuchten sie dennoch Nettozuflüsse von 301,2 Millionen US-Dollar. Die gemischten Zahlen deuten darauf hin, dass die Nachfrage an manchen Tagen nachgelassen hat, insgesamt über die Woche aber positiv blieb. Die wichtigen Kursmarken sind Schätzungen und weder garantierte Unterstützungen noch Prognosen. In einer Untersuchung vom 21. Oktober verortete Glassnode frühere Käufe im Bereich von 80.000–81.500 US-Dollar und den True Market Mean bei etwa 77.600 US-Dollar. Bitfinex hatte 79.821 US-Dollar als möglichen Auslöser für Liquidationen identifiziert. Ein anhaltender Kursrückgang darunter wäre besorgniserregender, wenn er mit stärkerem Spot-Verkaufsdruck, weiteren ETF-Abflüssen, wenigen Kaufgeboten im Orderbuch und erzwungenen Schließungen von Long-Positionen einherginge. Händler beobachten außerdem 75.000 und 70.000 US-Dollar als mögliche, von den Bedingungen abhängige Abwärtsszenarien. Eine anhaltende Erholung über 80.000–82.000 US-Dollar, gestützt durch Spotkäufe und stabilere ETF-Zuflüsse, würde die unmittelbaren Abwärtsrisiken entschärfen. Bitcoin-Händler sollten Tagesschlusskurse, ETF-Zuflüsse, Hebel und anstehende Konjunkturdaten beobachten, statt einen kurzfristigen Kursbruch als Bestätigung eines Crashs zu werten.
Bearish
BitcoinSpot Bitcoin ETFsFederal ReservePCE inflationCrypto market volatility

Bitcoin-ETFs drehen trotz Abflüssen von 774 Millionen US-Dollar ins Wochenplus

US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zum Ende der Woche hohe Mittelabflüsse: Auf Abflüsse von 635,6 Millionen US-Dollar am Donnerstag folgten am Freitag weitere 137,9 Millionen Dollar. Damit beliefen sich die gemeldeten Abflüsse über zwei Tage auf rund 773,5 Millionen Dollar. Dennoch verbuchten Bitcoin-ETFs wöchentliche Nettozuflüsse von etwa 301 Millionen Dollar und beendeten damit eine zweiwöchige Serie wöchentlicher Verluste. Die Abflüsse im Oktober erreichten rund 314 Millionen Dollar, während die kumulierten Nettozuflüsse bei 57,6 Milliarden Dollar lagen. Ethereum-ETFs verzeichneten am Freitag Zuflüsse von 4,4 Millionen Dollar, verloren jedoch im Wochenverlauf etwa 221 Millionen Dollar und im Oktober rund 1,18 Milliarden Dollar. Bei Solana-ETFs gab es am Freitag keine Nettozuflüsse; für den Monat lagen sie weiterhin mit rund 68 Millionen Dollar im Minus. Laut der jüngsten Momentaufnahme fiel Bitcoin innerhalb von 24 Stunden um etwa 1,1 Prozent auf rund 80.490 Dollar. Auch Ether und Solana notierten schwächer. Myriad-Trader erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin bis zum Monatsende auf 77.500 Dollar fällt, von 32 Prozent am Vortag auf 43 Prozent. Die Abflüsse und der schwächere Preisausblick signalisieren eine vorsichtige Stimmung. Der positive Wochenwert der Bitcoin-ETFs und die hohen kumulierten Zuflüsse deuten jedoch darauf hin, dass die institutionelle Nachfrage nicht verschwunden ist.
Bearish
Bitcoin ETFsETF outflowsBitcoin priceEthereum ETFsCrypto market sentiment

New York fordert ein Urteil über 1,37 Milliarden Dollar im Kryptofall NovaTech

Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James bittet ein Gericht, die NovaTech-Gründer Cynthia und Eddy Petion wegen eines mutmaßlichen Kryptowährungs-Investitionsbetrugs zur Zahlung von rund 1,37 Milliarden US-Dollar zu verpflichten. Die Forderung umfasst etwa 1,13 Milliarden US-Dollar an Abschöpfung unrechtmäßig erzielter Gewinne sowie 232,5 Millionen US-Dollar vorgerichtliche Zinsen; über die Höhe hat das Gericht noch nicht entschieden. Im August 2025 erging gegen die Gründer ein Versäumnisurteil, nachdem sie nicht reagiert hatten. Die jüngste Eingabe ist jedoch keine neue strafrechtliche Verurteilung und garantiert nicht, dass Gelder zurückgewonnen werden können. New York wirft NovaTech vor, wöchentliche Renditen von 2 bis 4 Prozent versprochen zu haben. Von dem Bundesstaat angeführte Unterlagen von Zahlungsdienstleistern zeigen, dass von August 2019 bis Mai 2023 rund 1,16 Milliarden US-Dollar an NovaTech flossen. Lediglich 26 Millionen US-Dollar gingen an eine Handelsplattform, auf der Händler Berichten zufolge 18,2 Millionen US-Dollar verloren. Der Bundesstaat erklärt außerdem, Cynthia Petion habe Auszahlungen von mindestens 134,5 Millionen US-Dollar an digitale Wallets des Ehepaars genehmigt. Die beiden hätten weder Anlegerunterlagen noch eine Finanzübersicht vorgelegt. Berichten zufolge investierten mehr als 11.000 Einwohner New Yorks in NovaTech und das frühere Unternehmen der Gründer, AWS Mining. Den Behörden zufolge nutzte AWS Mining Versprechen hoher Renditen und Anreize für die Anwerbung neuer Teilnehmer, um haitianische und andere Einwanderergemeinschaften anzusprechen. Unabhängig davon erklärten sich vier Werber bereit, insgesamt knapp 6 Millionen US-Dollar zu zahlen; außerdem wurde ihnen die Tätigkeit in der Wertpapier-, Rohstoff- und Kryptowährungsbranche dauerhaft untersagt. Diese Vergleiche sind von der Forderung gegen die Gründer getrennt und machen weniger als 0,5 Prozent der beantragten Summe aus. Der Bundesstaat hat nicht bestätigt, dass das Geld bei den Anlegern angekommen ist, und auch nicht erläutert, wie er den weitaus größeren Betrag eintreiben will. Für Kryptohändler verdeutlicht der Fall die anhaltenden Risiken bei der Durchsetzung von Vorschriften und beim Anlegerschutz, betrifft aber nicht unmittelbar eine bestimmte gehandelte Kryptowährung. Als Nächstes wird die Entscheidung des Gerichts über die finanziellen Ansprüche und etwaige Rückholungsmaßnahmen wichtig sein.
Neutral
NovaTechCrypto fraudNew York Attorney GeneralInvestor settlementsCryptocurrency regulation

BLOOM nimmt Malaysia und Thailand in seine Initiative für grenzüberschreitende Abwicklung auf

Die Monetary Authority of Singapore teilt mit, dass die Zentralbank Malaysias und die Bank of Thailand BLOOM als Mitglieder für die Politikgestaltung beigetreten sind. Damit wächst die Beteiligung von Zentralbanken an der Initiative. BLOOM untersucht, wie regulierte Stablecoins und tokenisierte Einlagen grenzüberschreitende Abwicklungen unterstützen könnten. Dabei geht es unter anderem darum, wie unterschiedliche Geldformen akzeptiert und abgewickelt sowie zwischen verschiedenen Systemen verknüpft werden. Außerdem prüft die Initiative programmierbare Kontrollen für Identitätsprüfungen und Sanktionsüberprüfungen, die möglicherweise bei Zahlungen, im Corporate Treasury und in der Handelsfinanzierung eingesetzt werden können. Zu den Teilnehmern gehören Mastercard, Visa, Ripple, Circle, Coinbase, Airwallex und die Weltbankgruppe sowie regionale Finanz- und Zahlungsdienstleister. Ripples RLUSD ist bislang der einzige Token, der öffentlich im Zusammenhang mit einem BLOOM-Pilotprojekt genannt wurde; Ripple und das Handelsfinanzierungsunternehmen Unloq kündigten im März einen Test an. Visa erklärte außerdem, gemeinsam mit Nium einen Pilotversuch für Abwicklungen an Wochenenden und Feiertagen mit nicht näher bezeichneten Stablecoins auf Dollar- und Eurobasis durchzuführen. BLOOM hat bislang weder einen laufenden Dienst noch einen Zahlungskorridor, einen Starttermin oder bestätigte Transaktionsvolumina angekündigt. Die Ausweitung der Initiative signalisiert ein wachsendes institutionelles Interesse an reguliertem digitalem Geld, liefert jedoch keinen klaren unmittelbaren Impuls für einen bestimmten Krypto-Asset.
Neutral
BLOOMCross-border paymentsDigital currencyStablecoinsCentral banks

Kursrutsch am KOSPI trifft Samsung und SK Hynix

Der südkoreanische KOSPI geriet unter starken Verkaufsdruck, wobei separate Berichte von Gate unterschiedliche Marktbilder zeigten. Ein früherer Bericht meldete, dass der Index unter 6.000 gefallen sei und im Tagesverlauf 5,59 % verloren habe; ein späterer Bericht bezifferte den Rückgang dagegen auf 4 %. Auch Samsung Electronics und SK Hynix gaben nach: Die früheren Zahlen wiesen Verluste von mehr als 6 % beziehungsweise 7 % aus, verglichen mit 5 % und 4 % im späteren Bericht. Eine konkrete Ursache wurde nicht genannt. Der Rückgang des KOSPI signalisiert eine Schwäche bei südkoreanischen Aktien und im Technologiesektor, doch keiner der Berichte stellte einen direkten Zusammenhang mit Kryptowährungspreisen oder dem Kryptohandel her.
Neutral
South Korean stocksKOSPISamsung ElectronicsSK HynixMarket sentiment

Französische Abstimmung über Kryptosteuer zielt 2027 auf Stablecoin-Tauschgeschäfte ab

Der französische Vorschlag zur Besteuerung von Kryptowährungen ist vorangekommen: Die Nationalversammlung nahm einen Änderungsantrag mit 38 zu 37 Stimmen an. Nur 100 der 577 Abgeordneten stimmten ab. Ab dem 1. Januar 2027 sollen Gewinne aus dem Tausch von Kryptowerte in qualifizierende, gemäß MiCA definierte E-Geld-Token besteuert werden. Dazu zählen auch Stablecoins, die an den Euro oder andere Währungen gekoppelt sind. Bei der Veräußerung von Kryptowerten soll der französische Pauschalsteuersatz von 31,4 Prozent gelten. Die Gewinne würden anhand der Anschaffungskosten der jeweils verkauften Vermögenswerte berechnet; für Bestände, die vor 2027 erworben wurden, soll es eine einmalige Wahlmöglichkeit geben. Die Abgeordneten lehnten einen Vorschlag ab, Kryptoverluste zehn Jahre lang vortragen zu können. Die Maßnahme ist noch kein Gesetz: Sie ist weiterhin Teil eines umstrittenen Haushaltsgesetzentwurfs, mit dessen weiterer Beratung in der Nationalversammlung ab dem 3. November gerechnet wird. Der Senat kann sie streichen. Branchenvertreter warnen, die Steuer könne die Nutzung regulierter Stablecoins unattraktiver machen und einige Händler zu ausländischen Börsen, Peer-to-Peer-Handel oder DeFi treiben. Bei einer Verabschiedung könnten Stablecoin-Konvertierungen teurer werden und Handel sowie Portfolio-Umschichtungen komplizierter sein; die endgültigen Regeln sind jedoch noch ungewiss.
Neutral
France crypto taxStablecoinsCrypto regulationCapital gains taxCrypto trading

Mt. Gox verschiebt die Rückzahlungen in Bitcoin auf Oktober 2027

Mt. Gox hat die Rückzahlungen an die Gläubiger um ein Jahr verschoben. Die Frist wurde vom 31. Oktober 2026 auf den 31. Oktober 2027 verlegt. Die von einem Gericht in Tokio genehmigte Verlängerung gilt für Basisrückzahlungen, vorzeitige Einmalzahlungen und Zwischenzahlungen. Der Treuhänder erklärte, einige Gläubiger hätten die erforderlichen Schritte noch nicht abgeschlossen oder seien auf Bearbeitungsprobleme gestoßen. Er legte jedoch weder offen, wie viele noch betroffen sind, noch wann die einzelnen Fälle geklärt werden. Die Verschiebung der Mt.-Gox-Rückzahlungen ist die vierte jährliche Verlängerung seit der ursprünglichen Frist im Jahr 2023; etwa 19.500 Gläubiger haben bereits Rückzahlungen erhalten. Von Decrypt zitierte Arkham-Daten zeigten, dass sich am 20. Oktober rund 34.388 BTC im Wert von etwa 2,8 Milliarden US-Dollar in mit Mt. Gox verknüpften Wallets befanden. Seit der Übertragung von 10.422,65 BTC im Juni wurden keine weiteren Transfers des Nachlasses gemeldet. Diese Übertragung deutete weder auf einen Verkauf noch auf eine neue Rückzahlungsrunde hin. Die Verzögerung der Mt.-Gox-Rückzahlungen verschiebt die Unsicherheit über mögliche Ausschüttungen an die Gläubiger, liefert aber keinen neuen Zahlungsplan. Die verbleibenden Bitcoin könnten mit Blick auf mögliche künftige Verkäufe Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ihr Umfang ist jedoch im Verhältnis zur aktuellen Marktliquidität und zum Handelsvolumen gering.
Neutral
Mt. GoxBitcoinCreditor repaymentsRehabilitationMarket supply

Strive kauft 4.045 BTC und erhöht seinen Bestand auf 36.818

Strive kaufte zwischen dem 12. und 16. Oktober 4.045 Bitcoin und erhöhte damit seinen gemeldeten Bestand auf 36.818 BTC. Eine spätere SEC-Meldung legte einen Kauf von 1.223 BTC zwischen dem 14. und 16. Oktober für rund 100 Millionen US-Dollar offen; der durchschnittliche Preis lag bei 81.734 US-Dollar. Anfang derselben Woche hatte das Unternehmen weitere 2.822 BTC gekauft. Die Gesamtausgaben wurden mit etwa 335 Millionen US-Dollar angegeben, bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 82.803 US-Dollar pro Coin. Strive finanzierte seine Käufe teilweise durch die Ausübung von Warrants, wodurch rund 369,2 Millionen US-Dollar eingenommen und 13,67 Millionen Aktien der Klasse A ausgegeben wurden. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Aktien damit um etwa 13,5 Prozent. Außerdem setzte das Unternehmen den Preis für ein Angebot über 630 Millionen US-Dollar an unbefristeten SATS-Vorzugsaktien mit 15 Prozent Rendite fest; die Abwicklung wird für den 20. Oktober erwartet. Die Käufe stärken Strives Strategie, Bitcoin als Unternehmensreserve zu halten, und machen das Unternehmen zu einem der größten börsennotierten Bitcoin-Halter. Für Händler ist die Akkumulation ein bemerkenswertes Signal für die Nachfrage von Unternehmen, ihre Auswirkungen auf Bitcoin könnten jedoch begrenzt sein. Eine Verwässerung der Aktien und Finanzierungskosten sind Risiken für Strives Aktionäre, aber kein direkter Hinweis auf die künftige Kursrichtung von Bitcoin.
Neutral
BitcoinStriveCorporate treasuryBitcoin accumulationPublic companies

Das Wachstum von Circles USDC-Umsätzen hat einen hohen Preis

Circle erzielte im ersten Halbjahr 2026 rund 1,4 Milliarden US-Dollar an Umsatz und Reserveerträgen, behielt jedoch nur etwa 103 Millionen US-Dollar als Nettogewinn. Zahlungen an Vertriebspartner und Transaktionskosten beliefen sich auf 819 Millionen US-Dollar. Weitere 473 Millionen US-Dollar flossen in Betrieb, Infrastruktur und sonstige Ausgaben – damit blieben pro Umsatzdollar ungefähr sieben Cent Gewinn. Reserveerträge sind für Circles Geschäftsergebnis zentral: Sie machten im zweiten Quartal rund 95 Prozent des Umsatzes aus und brachten 668 Millionen US-Dollar ein, obwohl die durchschnittliche Rendite der Reserven gegenüber dem Vorjahr um 66 Basispunkte sank. Dadurch hängt Circles Rentabilität stark von den Zinssätzen und dem umlaufenden USDC-Bestand ab. Circle teilt Reserveerträge mit Plattformen, die USDC vertreiben. Die durchschnittlichen USDC-Bestände mit Coinbase-Bezug stiegen im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 20 Milliarden US-Dollar. Im September schloss Circle außerdem einen fünfjährigen Handelsvertrag mit Binance, machte jedoch keine Angaben zu den Zahlungen an die einzelnen Partner. Die Kosten tragen ein weitreichendes Netzwerk: Circle ist auf mehr als 35 Blockchains aktiv, arbeitet mit über 25 Banken zusammen und zählt mehr als 150 Vertriebspartner. Das On-Chain-Transaktionsvolumen von USDC überstieg im ersten Halbjahr 2026 die Marke von 36 Billionen US-Dollar. Zugleich stieg der Anteil von USDC am weltweiten Stablecoin-Handelsvolumen im Juni auf 77 Prozent, gegenüber 60 Prozent ein Jahr zuvor. Der Wettbewerb verschärft sich: Open USD, im Juni gestartet, bietet kostenloses Minting und Einlösen und teilt Reserveerträge mit den Teilnehmern. Für Händler zeigen Circles Zahlen eine starke Verbreitung von USDC, machen aber auch den Wettbewerb um Gebühren und Reserveerträge sowie die Abhängigkeit von Zinssätzen und Umlaufmenge deutlich.
Neutral
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Strategy erhöht die Obergrenze für Aktienrückkäufe und kauft weiter Bitcoin

Strategy erhöhte die Genehmigung für den Rückkauf ihrer Vorzugswertpapiere um 1 Milliarde US-Dollar auf 3 Milliarden US-Dollar. Sie umfasst STRC, STRF, STRK und STRD. In der Woche bis zum 18. Oktober gab das Unternehmen 193,1 Millionen US-Dollar für den Rückkauf von 1.938.780 STRC-Aktien aus – fast neunmal so viel wie die 22,1 Millionen US-Dollar, die für Bitcoin ausgegeben wurden. Etwa 1,16 Milliarden US-Dollar stehen noch zur Verfügung, doch die Genehmigung verpflichtet nicht zu weiteren Käufen. Strategy kaufte außerdem 267 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 82.900 US-Dollar und erhöhte damit ihren Bestand auf 848.517 BTC. Das Unternehmen bezifferte die gesamten Anschaffungskosten für Bitcoin auf rund 64,02 Milliarden US-Dollar beziehungsweise durchschnittlich 75.446 US-Dollar je Coin. Der größte Teil des jüngsten Bitcoin-Kaufs wurde durch den Verkauf von MSTR-Aktien finanziert, während für den STRC-Rückkauf vorhandene Barmittel verwendet wurden. Zum 18. Oktober verfügte Strategy über 4,83 Milliarden US-Dollar in einer USD-Reserve und 447,3 Millionen US-Dollar an USD-Barmitteln. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass Strategy weiterhin Bitcoin anhäuft, obwohl der wöchentliche Rückkauf von Vorzugswertpapieren deutlich größer war als der BTC-Kauf – ein Signal zur Kapitalallokation und Liquidität, das Händler beobachten könnten.
Neutral
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Exploit der Cysic-Bridge erzeugt 10 Millionen CYS-Token

Cysic hat seine Cross-Chain-Bridge ausgesetzt, nachdem ein Angreifer sie am 17. Oktober ausgenutzt hatte, um auf der BNB Chain 10 Millionen nicht autorisierte CYS-Token zu prägen – etwa 1 % des Gesamtangebots. Cysic erklärte, das Mainnet sei nicht betroffen gewesen und bereits in den Wallets der Nutzer vorhandene Vermögenswerte seien nicht direkt entwendet worden. Bei dem Angriff wurde eine gefälschte Prägeanfrage eingereicht, nachdem der Angreifer Zugriff auf eine die Bridge unterstützende Datenbank erhalten hatte. Die genaue Zugriffsmethode und der Validierungsfehler werden noch untersucht. Innerhalb von etwa 28 Minuten verkaufte der Angreifer rund 7,2 Millionen CYS gegen USDT und BNB. Anschließend transferierte er den Erlös über verschiedene Chains und erhielt etwa 306,6 ETH, die damals rund 727.000 US-Dollar wert waren. Cysic sperrte die Empfängeradresse etwa 76 Minuten nach der Prägung; zu diesem Zeitpunkt waren noch rund 2,8 Millionen nicht autorisierte Token übrig. Das Projekt hat noch nicht bekannt gegeben, wie es mit den Token oder möglichen daraus entstandenen Verlusten umgehen wird. Der Vorfall könnte den CYS-Kurs kurzfristig belasten, während Händler eine mögliche Verwässerung, Liquiditätsrisiken und die Reaktion des Projekts bewerten. Die langfristigen Auswirkungen hängen von den Untersuchungsergebnissen und den Gegenmaßnahmen ab; die Aussetzung der Bridge allein bedeutet nicht, dass das gesamte Cysic-Netzwerk kompromittiert wurde.
Bearish
CysicCross-chain bridgeToken exploitBNB ChainCYS

TSMC-Umsatz steigt im dritten Quartal dank der Nachfrage nach KI-Chips um 50,9 Prozent

TSMC meldete für das dritte Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 1,494 Billionen NT$, ein Plus von 50,9 % gegenüber dem Vorjahr und 17,6 % gegenüber dem Vorquartal. Der Nettogewinn stieg um 68,7 % auf 763,06 Milliarden NT$ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auf KI-bezogene Hochleistungsrechner entfielen 68 % des Umsatzes. Chips, die mit 7-nm-Verfahren oder noch fortschrittlicheren Prozessen hergestellt wurden, machten 79 % der Wafer-Umsätze aus; 33 % entfielen auf 3 nm. Der Anteil der 2-nm-Technologie stieg von 3 % im zweiten Quartal auf 8 %. TSMC prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von 52,3 bis 54,3 Milliarden US-Dollar und erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum von rund 44 % in US-Dollar. Die Bruttomarge sank von 67,7 % im zweiten Quartal auf 66,4 %, während die Prognose für die Investitionsausgaben mit 60 bis 64 Milliarden US-Dollar unverändert blieb. Das Unternehmen plant, seine 3-nm-Kapazitäten in Taiwan auszubauen, und hat sich zu zusätzlichen Investitionen von 100 Milliarden US-Dollar in Arizona verpflichtet. Das Management verwies auf Unsicherheit mit Blick auf 2027. Trotz der starken Zahlen fiel die TSMC-Aktie nach der Veröffentlichung der Ergebnisse. Anleger werden die Prognose von TSMC für das vierte Quartal, den Produktionshochlauf bei 2 nm und die Umsetzung der Investitionen beobachten, um Hinweise auf die Nachfrage nach KI-Chips und Rechenzentren zu erhalten. Die Ergebnisse könnten die Stimmung im Technologiesektor insgesamt beeinflussen; die Berichte nennen jedoch keine direkten Auswirkungen auf Kryptowährungskurse oder -märkte.
Neutral
TSMCAI chipsSemiconductorsData centresTechnology stocks

Richard Heart verhaftet; HEX fällt um fast 50 %

HEX brach um fast 30 % ein, nachdem erste Berichte gemeldet hatten, dass der Gründer Richard Heart, der rechtlich unter dem Namen Richard James Schueler bekannt ist, in Istanbul festgesetzt worden sei. Spätere Berichte zufolge nahmen türkische Behörden ihn am Mittwoch fest, nachdem Finnland wegen mutmaßlichen Kryptobetrugs eine Interpol-Red-Notice beantragt hatte. Die Behörden erklärten, sie hätten Bargeld im Wert von mehr als 7 Millionen US-Dollar sowie elektronische Geräte, Schusswaffen, Munition, Drohnen und Luxusgüter beschlagnahmt. Die Festnahme hat die Aufmerksamkeit erneut auf HEX, PulseChain und PulseX gelenkt. 2023 warf die US-Börsenaufsicht SEC Heart und den von ihm kontrollierten Unternehmen vor, durch nicht registrierte Kryptoangebote mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingenommen zu haben, und behauptete, mindestens 12 Millionen US-Dollar seien zweckentfremdet worden. Ein Bundesrichter wies den Fall 2025 aus Zuständigkeitsgründen ab, und die SEC änderte ihre Klage nicht. Die Vorwürfe sind nicht als Tatsachen erwiesen. Am 14. Oktober fiel HEX innerhalb von weniger als 24 Stunden um fast 50 % von etwa 0,00090 US-Dollar auf 0,00046 US-Dollar, bevor sich der Kurs auf rund 0,00060 US-Dollar erholte. Der starke Kursausschlag verdeutlicht die hohe Volatilität und die rechtliche Unsicherheit für HEX-Händler. Den bisherigen Berichten zufolge konzentrierten sich die Verkäufe auf HEX; klare Auswirkungen auf den breiteren Markt sind nicht erkennbar.
Bearish
Richard HeartHEXCrypto regulationToken price volatilityTürkiye

Krypto-Betrugsnetzwerk zerschlagen; 241 Websites geschlossen

US-amerikanische und internationale Behörden haben die Infrastruktur zerschlagen, die bei einem Kryptobetrug gegen russischsprachige Anleger im ganzen Land genutzt wurde. Bei dreijährigen Ermittlungen stellten die Behörden fest, dass die Betreiber Facebook-Anzeigen und gefälschte Anlageplattformen nutzten, um Opfer zur Überweisung von Kryptowährungen zu bewegen. Anschließend blockierten sie Auszahlungen oder verlangten zusätzliche Gebühren und Steuern. Einige Opfer wurden später von Betrügern kontaktiert, die sich als Dienste zur Wiederbeschaffung von Vermögenswerten ausgaben und weiteres Geld forderten. Am 14. Oktober teilte die Staatsanwaltschaft des Bezirks Brooklyn mit, dass im Rahmen der Aktion 112 Server und 241 Websites abgeschaltet wurden. Dadurch seien Systeme gestört worden, die zum Betrieb des Kryptobetrugs und zur erneuten Kontaktaufnahme mit Opfern dienten. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Netzwerk mehrere zehn Millionen Dollar erbeutet hat. Die Behörden haben bislang rund 300.000 Dollar beschlagnahmt. Festnahmen oder Rückzahlungen an Opfer wurden nicht bekannt gegeben. Die Abschaltung könnte es den Betreibern erschweren, Ersatzseiten einzurichten oder Opferdaten erneut zu verwenden. Sie bedeutet jedoch nicht, dass die gestohlenen Gelder zurückerlangt werden.
Neutral
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Blur schließt sein Frontend und stoppt neue Blend-Kredite

Blur schließt am 12. November seine Benutzeroberfläche auf blur.io, während sein NFT-Marktplatzprotokoll weiterhin on-chain betrieben wird. Am selben Tag stellt Blend die Vermittlung neuer Kredite ein. Bestehende Kreditnehmer müssen ihre Kredite bis zum Stichtag zurückzahlen, andernfalls droht ihnen ein Zahlungsausfall. Blur zufolge plant das Unternehmen, anschließend ein Tool für Auszahlungen anzubieten, hat dazu aber noch keine Einzelheiten genannt. Der Schritt folgt auf einen starken Aktivitätsrückgang: Das monatliche Handelsvolumen lag im September bei etwa 12 Millionen US-Dollar und sank laut Berichten von rund 1,43 Milliarden US-Dollar im März 2023 auf weniger als 7 Millionen US-Dollar im März 2026. Auch die Protokollgebühren sind in den vergangenen 30 Tagen nahezu verschwunden, obwohl BLUR-Inhaber weiterhin über den Gebühren-Schalter bestimmen. Nach der Ankündigung fiel BLUR innerhalb von 24 Stunden um mehr als 30 Prozent, von 0,018 auf 0,0127 US-Dollar. Upbit versah den Token mit einem Handelswarnhinweis und setzte Ein- und Auszahlungen aus. Die Schließung beendet den on-chain-Marktplatz von Blur nicht sofort, doch der Wegfall der wichtigsten Benutzeroberfläche und neuer Kreditaktivitäten könnte die Nachfrage der Nutzer und das Vertrauen in BLUR weiter schwächen.
Bearish
BlurBLURNFT marketplaceNFT lendingBlend

Evernorth XRPN startet als XRP-Treasury-Aktie

Evernorth Holdings hat die Fusion mit Armada Acquisition Corp. II abgeschlossen und am 12. Oktober unter dem Kürzel XRPN den Handel an der Nasdaq aufgenommen. Die Aktie eröffnete bei 16,68 US-Dollar, stieg auf 19,39 US-Dollar und schloss den regulären Handel bei 16,91 US-Dollar – ein Plus von rund 1,4 Prozent. Rund 1,29 Millionen Aktien wurden gehandelt. Im nachbörslichen Handel erreichte die Aktie später 17,49 US-Dollar. Durch die Transaktion und damit verbundene Privatplatzierungen wurden mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt, darunter rund 300 Millionen US-Dollar an Brutto-Barerlösen. Unterstützt wurde das Vorhaben von Ripple, SBI Group, Kraken und Pantera Capital. Evernorth hält rund 473 Millionen XRP. Unter der Leitung des früheren Ripple-Managers Asheesh Birla plant das Unternehmen, sein XRP-Treasury mit Strategien zu verwalten, zu denen Kreditvergabe, die Bereitstellung von Liquidität für automatisierte Market Maker, Optionen und Investitionen in die Infrastruktur des XRP Ledger gehören könnten. Außerdem wurde erörtert, den Stablecoin RLUSD in XRP-orientierten DeFi-Anwendungen einzusetzen. Evernorth will die XRP-Menge erhöhen, die auf jede Aktie entfällt – ein Modell, das mit der Bitcoin-Treasury-Firma Strategy verglichen wird. Der Börsengang von XRPN bietet Institutionen, die Kryptowährungen möglicherweise nicht direkt halten dürfen, einen börsennotierten Zugang zu einem Engagement in XRP. Er garantiert jedoch weder eine Nachfrage nach XRP noch ein Wachstum seines Ökosystems. Am ersten Handelstag legte XRPN zu, während XRP um 3,5 Prozent fiel. XRP notierte bei rund 1,37 US-Dollar, fast 9 Prozent niedriger als sieben Tage zuvor und etwa 62 Prozent unter seinem Allzeithoch von 3,65 US-Dollar. Analyst Scott Melker sagte, der Börsenstart könne die Nachfrage nach Krypto-Treasury-Aktien testen, nachdem der spekulative Boom des Sektors abgeklungen sei. Evernorth wies für 2025 zudem Wertminderungen digitaler Vermögenswerte von rund 233,7 Millionen US-Dollar aus. Die kumulierten Nettozuflüsse in XRP-Spot-ETFs haben unterdessen 1,8 Milliarden US-Dollar erreicht. Die langfristigen Aussichten für XRPN und sein XRP-Treasury hängen von den Renditen der Vermögenswerte, der operativen Leistung und einer anhaltenden Investorennachfrage ab.
Neutral
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CFTC-Vorschlag sieht eine staatliche Aufsicht auf Bundesebene über Prognosemärkte vor

Am 9. Oktober 2026 schlug die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vor, bestimmte Ereigniskontrakte als Swaps einzustufen. Damit soll ihre Aufsicht über Prognosemärkte klargestellt werden, die an bundesweit registrierten Börsen gehandelt werden. Der Vorschlag umfasst Kontrakte zu Sport, Politik, Kultur und Wetter. Eine separate vorläufige Schlussregel nimmt Sportwetten und Spiele im Casino-Stil von der Swap-Definition aus. Die Maßnahmen betreffen einen Zuständigkeitsstreit: Die CFTC beansprucht die bundesstaatliche Zuständigkeit für qualifizierte Märkte, während einige Bundesstaaten der Ansicht sind, Plattformen wie Kalshi und Polymarket sollten den Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten unterliegen. Die Gerichtsentscheidungen fielen unterschiedlich aus. Der Vorschlag entscheidet weder die laufenden Verfahren noch ändert er unmittelbar die Regeln für alle Plattformen. Stellungnahmen zu beiden Maßnahmen können innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Veröffentlichung eingereicht werden. Das Ergebnis könnte beeinflussen, wo Prognosemärkte tätig sein dürfen und wie sie reguliert werden. Eine direkte Auswirkung auf Kryptowährungspreise wurde jedoch nicht festgestellt.
Neutral
Prediction marketsCFTCUS regulationEvent contractsKalshi and Polymarket