Das kanadische KI-Start-up Cohere hat den ersten Abschluss einer Finanzierungsrunde vollzogen, die bis zu 5 Milliarden US-Dollar einbringen und das Unternehmen mit 20,5 Milliarden US-Dollar bewerten könnte – etwa doppelt so viel wie vor einem Jahr. Zu den Investoren, die Finanzierungszusagen gemacht haben, zählen die kanadische Regierung und Nvidia. Auch die zuvor angekündigte Investition von 600 Millionen US-Dollar der deutschen Schwarz Group ist enthalten. Die kanadische Regierung hat sich bereit erklärt, bis zu 1,14 Milliarden US-Dollar zu investieren. Cohere zufolge deckt der erste Abschluss den Großteil des Finanzierungsziels ab; wie viel Geld bereits zugesagt wurde, gab das Unternehmen jedoch nicht bekannt. Cohere will seinen Hauptsitz in Kanada behalten und plant, bis 2030 rund 1,2 Milliarden US-Dollar in neue Recheninfrastruktur im Land zu investieren. Bei einem erfolgreichen Abschluss wäre die Runde die größte private Finanzierung in der Geschichte Kanadas. Die angegebene Unternehmensbewertung berücksichtigt die neue Finanzierung nicht.
Bitcoin-Optionen im Wert von rund 11 Milliarden US-Dollar, die etwa 135.000 BTC abdecken, laufen am Freitag auf Deribit aus. Die Kontrakte machen ungefähr ein Drittel des Open Interest der Bitcoin-Optionen an der Börse aus. Bitcoin wurde vor dem Verfall bei rund 81.500 US-Dollar gehandelt.
Es gibt fast doppelt so viele Calls wie Puts; das Put-Call-Verhältnis liegt bei 0,52. Allerdings sind bei den aktuellen Kursen etwa 86 Prozent der Kontrakte aus dem Geld, und die 11 Milliarden US-Dollar sind ein Nominalwert – kein tatsächlich den Besitzer wechselnder Geldbetrag. Der Max-Pain-Kurs von Deribit liegt bei 78.000 US-Dollar und damit unter dem Marktpreis, ist jedoch keine verlässliche Preisprognose.
Der Verfall könnte Optionsverkäufer dazu veranlassen, ihre Bitcoin-Absicherungen anzupassen und dadurch kurzfristig die Volatilität zu erhöhen. Die Federal Reserve ließ die Zinsen in einer Abstimmung mit 10 zu 2 Stimmen ebenfalls bei 3,75–4 Prozent; zwei Vertreter sprachen sich für eine Zinserhöhung aus. Diese eher restriktive Spaltung und eine Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen von 5,05 Prozent bleiben übergeordnete Faktoren für die Stimmung gegenüber Risikoanlagen.
Andrew Cuomo, Co-Vorsitzender des Joint Ventures von OKX und ICE, sagte, eine Anzeige im Wall Street Journal, die Unternehmen vor tokenisierten Aktien warnt, zeige, dass sich der Wettbewerb von der Frage, ob Tokenisierung stattfinden wird, hin zu der Frage verlagere, welche Plattform den Markt anführen wird. Er verwies auf den QR-Code in der Anzeige, der zur FAQ von Nasdaq führt, und beschrieb den Streit als Wettbewerb zwischen Tokenisierungsplattformen.
Die vom Common Sense Leadership Fund finanzierte Anzeige forderte Unternehmen auf, ihr SEC-Recht auf einen Opt-out zu nutzen, und warnte, ihre Aktien könnten andernfalls an unregulierten Handelsplätzen gehandelt werden. Nasdaq erklärte, das Unternehmen plane, die eigenen Aktien von Handelsplätzen für tokenisierte Wertpapiere auszunehmen, bestritt jedoch eine Beteiligung an der Anzeige. Rebecca Rettig von Securitize und Jito Labs widersprach den Warnungen der Anzeige und argumentierte, ordnungsgemäß regulierte tokenisierte Aktien unterschieden sich von synthetischen Offshore-Produkten.
In einer Mitteilung von OKX-ICE vom 28. Oktober wurden 38 Unternehmen aufgeführt, die sich gegen Tokenisierung aussprechen – gegenüber 33 am Vortag. Im Rahmen der SEC-Ausnahme für Innovationen hat jedes Unternehmen nach Erhalt einer Mitteilung 30 Tage Zeit, Einspruch einzulegen. Cuomo sagte, einige Firmen hätten auch Interesse an einem Opt-in bekundet, nannte jedoch weder Namen noch Zahlen oder einen Starttermin.
Der zunehmende Streit verdeutlicht die regulatorische und wettbewerbliche Unsicherheit rund um tokenisierte Aktien, nicht aber eine bestätigte Veränderung der Aktivität am Kryptomarkt.
Bitcoin erholte sich am Donnerstag auf über 81.000 US-Dollar, nachdem der Kurs kurzzeitig unter 80.000 US-Dollar gefallen war – trotz eines starken Ausverkaufs bei US-Technologieaktien. Der Nasdaq verlor 1,5 Prozent, als sich Anleger von Unternehmen zurückzogen, die mit Ausgaben für künstliche Intelligenz in Verbindung stehen. Alphabet fiel nach enttäuschenden Ergebnissen um 12 Prozent, während ServiceNow nach verfehlten Prognosen 23 Prozent einbüßte.
Auch die Renditen von US-Staatsanleihen gingen zurück: Die Rendite zehnjähriger Anleihen sank um sieben Basispunkte auf 4,98 Prozent, die zweijähriger Anleihen um 7,5 Basispunkte auf 4,66 Prozent. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember fiel unter 80 Prozent, nachdem sie am Vortag beinahe 90 Prozent erreicht hatte.
Die Erholung des Bitcoin stand im Gegensatz zum Rückgang der Aktienmärkte und deutet darauf hin, dass einige Anleger in der angespannten Marktlage möglicherweise Kapital in Kryptowährungen umgeschichtet haben. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten an drei aufeinanderfolgenden Tagen Zuflüsse von insgesamt rund 424 Millionen US-Dollar. Am Dienstag belief sich der Zufluss auf 176 Millionen US-Dollar; BlackRocks IBIT lag dabei vorn. Diese Entwicklung ist ein potenziell unterstützendes Signal für Bitcoin, doch der Artikel belegt keinen anhaltenden Trend, Bitcoin als sicheren Hafen zu nutzen.
Shiba Inu (SHIB) wurde am 29. Oktober bei etwa 0,00000484 US-Dollar gehandelt. Das entspricht einem Rückgang von 2,6 % an diesem Tag und 13,4 % im vergangenen Monat. Durch den Rückgang fiel SHIB unter die wichtige Marke von 0,000005 US-Dollar und näherte sich den Tiefständen von 2026. Eine technische Analyse verortete die unmittelbare Unterstützung bei etwa 0,00000480 US-Dollar und den Widerstand bei rund 0,00000503 US-Dollar. Der Relative-Stärke-Index lag bei etwa 38 und signalisierte ein schwaches Momentum, bestätigte jedoch keinen Markttiefpunkt.
Für eine stärkere Erholung müsste SHIB die Marke von 0,000005 US-Dollar zurückerobern und sich über dem Widerstand halten. Weitere mögliche Widerstandsniveaus liegen bei 0,00000519–0,00000535 US-Dollar und anschließend bei etwa 0,000006 US-Dollar. Ein Rückgang unter 0,00000480 US-Dollar könnte Unterstützung bei etwa 0,00000462 US-Dollar sowie in der Zone von 0,00000410–0,00000420 US-Dollar auf die Probe stellen.
Die Entwicklung von Shibarium und das Verbrennen von SHIB-Token haben den Verkaufsdruck bislang nicht ausgeglichen. Shibarium verwendet BONE für Transaktionsgebühren, weshalb eine höhere Netzwerkaktivität nicht zwangsläufig eine direkte Nachfrage nach SHIB erzeugt. Obwohl Berichten zufolge in einem Zeitraum Anfang Oktober fast 298 Millionen SHIB verbrannt wurden, ist diese Menge im Vergleich zu den rund 589 Billionen umlaufenden Token gering. Die Preisniveaus sind bedingte technische Szenarien und keine garantierten Ziele.
PEPE stieg innerhalb von 24 Stunden um mehr als 11 % und erreichte einen Höchststand von 0,00000568 USDT. Später wurde der Token laut OKX-Marktdaten zu 0,00000540 USDT gehandelt. Die Bewegung deutet auf eine starke kurzfristige Dynamik bei PEPE hin, auch wenn der Bericht keinen konkreten Auslöser nennt.
Polymarket Perps hat ANTHROPIC-USD eingeführt, einen Perpetual-Kontrakt vor dem Börsengang, der die Bewertung von Anthropic abbildet. Der Kontrakt ermöglicht einen Hebel von bis zu 10×, wird rund um die Uhr gehandelt und in pUSD abgerechnet. Als Referenzpreis dient der io:ANT-Markt von Hyperliquid. Polymarket Perps plant, den Kontrakt in einen regulären Perpetual-Kontrakt umzuwandeln, sobald Anthropic seinen Börsengang abgeschlossen hat. Die Einführung bietet Tradern einen gehebelten Zugang zur Bewertung von Anthropic vor dem Börsengang, birgt aber auch Risiken durch den hohen Hebel und die unsichere Preisbildung vor einer öffentlichen Notierung.
Securitize plant, das Stellar-Netzwerk in seine institutionelle Infrastruktur für die Ausgabe und Verwaltung tokenisierter Finanzanlagen zu integrieren. Die geplante Stellar-Integration wurde am 28. Oktober auf der Meridian 2026 in Lissabon angekündigt. Sie soll Vermögensverwaltern mehr Blockchain-Optionen bieten. Ein konkretes Stellar-basiertes Produkt oder ein Starttermin wurde nicht angekündigt.
Für XLM-Händler liefert die Entwicklung eine neue Erzählung rund um die institutionelle Akzeptanz. Sie schafft jedoch keine neuen Einnahmen für das Netzwerk und belegt nicht, dass Vermögensverwalter oder Anleger XLM kaufen müssen. Die Ankündigung bedeutet auch nicht, dass tokenisierte Wertpapiere uneingeschränkt gehandelt werden können; möglicherweise gelten weiterhin Regeln zur Anlegerberechtigung und Übertragung.
Als Nächstes sind ein konkret benanntes Produkt, dessen Zeitplan für die Einführung und Belege für tatsächliche Emissionen, Zeichnungen, Rücknahmen oder eine sonstige Nutzung zu beobachten. Solange solche Details fehlen, ist die Stellar-Integration ein Infrastruktur-Meilenstein und kein Beleg für messbare Netzwerkaktivität oder Anlageerträge.
Solana hat sich in Polygons Open Money Stack integriert und damit Zahlungsdienste für Unternehmen hinzugefügt, die im Solana-Netzwerk tätig sind. Lily Liu, Präsidentin der Solana Foundation, versah die Ankündigung mit den Worten „unblocked and unmuted“, erklärte jedoch weder den Zusammenhang noch erwähnte sie einen früheren Streit zwischen den Teams.
Die Polygon-Integration verbindet Bankeinzahlungen, Karten und weitere Finanzierungsmethoden mit Wallets, der Umwandlung von Vermögenswerten und Auszahlungen. Unternehmen können unterstützte Stablecoins und andere Vermögenswerte – darunter USDC, USDT und PYUSD – annehmen oder umtauschen und Gelder zwischen Solana, TRON und Ethereum-kompatiblen Netzwerken weiterleiten. Der Dienst bietet außerdem virtuelle Konten und eingebettete Wallets. Zugleich können Unternehmen ihre bestehenden Anbieter für Compliance und Abwicklung weiterhin nutzen.
Polygon zufolge verfügt das US-Zahlungsgeschäft des Unternehmens über 37 bundesstaatliche Lizenzen für Geldtransfers sowie 11 einschlägige Ausnahmen. Der Start folgt auf die Einführung von Trails durch Polygon im August, einem Routingdienst für Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchains. Außerdem erfolgte er, nachdem Solana den früheren Polygon-Labs-Manager Jamal Raees mit der Leitung des Zahlungsbereichs betraut hatte. Der Artikel berichtet unter Berufung auf einen Solana-Manager zudem, dass Solana 2026 Stablecoin-Transaktionen im Umfang von mehr als fünf Billionen US-Dollar verarbeitete.
Die Integration könnte es Unternehmen erleichtern, Solana für Stablecoin-Zahlungen zu nutzen und diese Überweisungen mit herkömmlichen Bankkonten zu verbinden. Sie erweitert die Zahlungsinfrastruktur, kündigt aber weder einen neuen Token noch eine Änderung am Solana-Protokoll an.
Tokenisierte Aktien benötigen mehr als einen 24/7-Handel, um größere Transaktionen anzuziehen, sagte Gravity-Team-CEO Mārtiņš Beņķītis. Market Maker benötigen ausreichend Kapital, um Bestände zu verwalten und Risiken abzusichern, wenn traditionelle Börsen geschlossen sind. Eine zuverlässige Einlösung in die zugrunde liegenden Aktien, vorhersehbare Abwicklung und der Zugang zu Wertpapieren sind ebenfalls entscheidend, damit Tokenpreise nahe an den Aktienkursen bleiben.
Ein Bericht des Internationalen Währungsfonds vom Oktober stellte fest, dass tokenisierte Aktien deutlich weniger liquide sind als traditionelle Aktien und eine etwa 1,5-mal höhere realisierte Volatilität aufweisen. Wochenendhandel und geringere Handelsvolumina können stärkere Preisabweichungen begünstigen. Die Umwandlung in Stablecoins und lokale Bankbeschränkungen können zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere in Schwellenländern.
Unabhängig davon haben 38 börsennotierte Unternehmen dagegen protestiert, dass tokenisierte Aktien auf OKXICE abgebildet werden sollen, einem geplanten Handelsplatz, der von OKX und Intercontinental Exchange unterstützt wird. Die Plattform plant einen Rund-um-die-Uhr-Handel mit Abwicklung in Stablecoins im Rahmen der Innovation Exemption der SEC. Die Einwände verdeutlichen, dass die Akzeptanz durch Emittenten eine weitere Herausforderung für Märkte für tokenisierte Aktien ist.
Die New York Stock Exchange (NYSE) plant, binäre Optionen auf 12 Wertpapiere einzuführen, darunter Nvidia, Apple, Tesla und den SPDR S&P 500 ETF. Die Kontrakte bieten eine feste Auszahlung, wenn eine Aktie über oder unter einem festgelegten Kurs schließt; andernfalls verfallen sie wertlos. Die NYSE rechnet damit, dass der Handel innerhalb weniger Tage nach der Ankündigung vom 27. Oktober beginnt.
Der Plan der NYSE für binäre Optionen umfasst auch vorgeschlagene Kontrakte, die an Unternehmensergebnisse wie Umsatz und Gewinn je Aktie gekoppelt sind. Diese KPI-Optionen würden 1 Dollar oder nichts auszahlen, benötigen aber noch die Genehmigung der SEC. Die Konkurrenzbörse Cboe ist für ähnliche Produkte bereits zugelassen.
Der Schritt erfolgt inmitten einer Rekordaktivität auf Prognosemärkten. Kalshi meldete für den bisherigen Oktober ein Volumen von rund 65 Milliarden Dollar, während Polymarket US etwa 10 Milliarden Dollar verzeichnete. Robinhood erzielte im dritten Quartal 173 Millionen Dollar Umsatz mit Prognosemärkten und übertraf damit die 120 Millionen Dollar aus Kryptotransaktionen. Die Wertpapieroptionen der NYSE würden der Aufsicht der SEC unterliegen, anders als bundesrechtlich regulierte Ereignisderivate auf Plattformen wie Kalshi, die von der CFTC beaufsichtigt werden.
Glassnode schätzt, dass langfristige Halter etwa 4 Millionen Bitcoin besitzen, die größtenteils 2025 zu Preisen zwischen 85.000 und 118.000 US-Dollar gekauft wurden. Bei den aktuellen Preisen sind diese Bestände rund 326 Milliarden US-Dollar wert und liegen im Verlust. Glassnode definiert langfristige Halter als Adressen, die Bitcoin länger als 155 Tage gehalten haben.
Die Spanne von 84.000 bis 85.000 US-Dollar hat den Bitcoin-Kurs in diesem Jahr viermal nach unten drehen lassen. Seit Januar hat Bitcoin nur an fünf Tagen oberhalb dieser Zone geschlossen. Eine Erholung in Richtung der Einstandspreise der Halter könnte einige dazu bewegen, zum Break-even zu verkaufen, wodurch ein möglicher Widerstand entstehen würde.
Die geschätzten durchschnittlichen Einstandskosten von US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs liegen bei 81.500 bis 82.000 US-Dollar. Glassnode beziffert die durchschnittlichen nicht realisierten Verluste von ETF-Anlegern zum Stand vom Montag auf rund 2,63 Milliarden US-Dollar. Die Schätzung erfasst die Fondsflüsse, berücksichtigt jedoch nicht die Einstandskosten von Käufern am Sekundärmarkt. Die Konzentration von Bitcoin-Beständen im Verlust könnte daher Kursanstiege belasten, auch wenn tatsächliche Verkäufe von den Marktbedingungen abhängen.
Die Standard Asset Company (SAC) hat eine geplante Strategie im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar angekündigt, die eine Bitcoin-Reserve mit Immobilieninvestitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verbindet. Das Unternehmen hat weder offengelegt, wie das Kapital auf die beiden Bereiche aufgeteilt wird, noch einen Zeitplan für die Käufe genannt.
Coinbase Asset Management wird die Bitcoin-Bestände von SAC exklusiv verwalten. Der Plan sieht gestaffelte Bitcoin-Käufe auf Grundlage von Bewertung und Liquidität sowie eine verwaltete Renditestrategie vor, die Liquiditäts- und Kontrahentenrisiken berücksichtigt. Die Erlöse könnten für weitere Bitcoin-Käufe und ausgewählte Immobilieninvestitionen verwendet werden, darunter Vermögenswerte im Gastgewerbe und Markenresidenzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
SAC führt Sheikh Mohammed Bin Maktoum Bin Juma Al Maktoum, ein Mitglied der Herrscherfamilie Dubais, neben Mick Mulvaney, dem ehemaligen Stabschef des Weißen Hauses, und Brett Tejpaul, Co-CEO von Coinbase Institutional, als Berater und Anteilseigner auf. Das Unternehmen ist im Abu Dhabi Global Market als proprietäre Investmentgesellschaft registriert. Laut seinen Angaben ist es nicht dazu lizenziert, Finanzdienstleistungen für Dritte zu erbringen, und verspricht keine Renditen.
Neutral
BitcoinCoinbaseUAE real estateInstitutional investmentDigital asset yield
Neocloud-Aktien sind in diesem Monat um mehr als 30 % gefallen. Das wirft Fragen danach auf, wie groß das Interesse der Anleger an dem geplanten Nasdaq-Börsengang von Anthropic ist. Das KI-Unternehmen hat einen S-1-Antrag eingereicht; die mögliche Bewertung liegt bei 1,5 bis 2 Billionen US-Dollar. Der Börsengang könnte die Nachfrage nach führenden KI-Unternehmen ebenso auf die Probe stellen wie die Stimmung im gesamten Technologiesektor. Anleger werden auf Änderungen der vorgeschlagenen Preisspanne oder der Aktienzahl in überarbeiteten Unterlagen sowie auf Neuigkeiten zu Anthropics Umsatz und Profitabilität achten. Der Ausverkauf bei Neocloud-Aktien könnte die Erwartungen an den Börsengang belasten. Der Artikel nennt jedoch weder eine endgültige Bewertung noch bestätigte Angebotsbedingungen.
Ethereum-Client-Teams haben eine Software-Schwachstelle behoben, die es Angreifern hätte ermöglichen können, Validator-Belohnungen umzuleiten. Es wurden keine Verluste gemeldet, und die Entwickler erklärten, das Problem habe das Ethereum-Kernprotokoll nicht beeinträchtigt. Die Korrektur schützt Staking-Auszahlungen, löste am ETH-Markt jedoch keine nennenswerte Kaufreaktion aus.
ETH notierte bei rund 2.340 US-Dollar und lag damit in der vergangenen Woche etwa 5 % und innerhalb von 30 Tagen 13 % im Minus. Der Kurs liegt weiterhin unter seinem 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 2.450 US-Dollar und nur knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 2.320 US-Dollar. Ein Tagesschluss unter dem 200-Tage-Durchschnitt könnte die Unterstützung bei etwa 1.940 US-Dollar in den Fokus rücken; eine weitere Marke liegt bei rund 1.850 US-Dollar. Auf der Oberseite ist 2.400 US-Dollar der unmittelbare Widerstand. Ein anhaltender Anstieg darüber könnte 2.560 US-Dollar ins Blickfeld rücken.
Die Momentumindikatoren bleiben schwach: Der tägliche RSI liegt bei etwa 38, während der MACD unter seiner Signallinie notiert. Trotz der positiven Sicherheitskorrektur ist die kurzfristige Einschätzung des Artikels bearish, solange ETH den Widerstand nicht zurückerobert.
Gemessen am Marktwert ist XRP weiterhin größer als Solana, doch eine neue Analystenprognose besagt, dass SOL XRP bis Ende 2027 überholen könnte. Am 26. Oktober lag Solanas Marktwert bei rund 60,4 Milliarden Dollar, verglichen mit 82,5 Milliarden Dollar bei XRP. Analyst Alex Carchidi sagt, Solanas Aktivitäten bei tokenisierten Vermögenswerten, Gebühren und dezentraler Finanzierung sprächen für die Möglichkeit eines solchen Wechsels. Er merkte außerdem an, dass sich der Vorsprung von XRP möglicherweise schwerer aufholen lässt, wenn die tokenisierten Vermögenswerte auf dem XRP Ledger Anfang 2027 die Marke von 2 Milliarden Dollar überschreiten.
Am 29. Oktober wurde XRP nahe 1,30 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs an diesem Morgen um etwa 3 Prozent und im vergangenen Monat um 13 Prozent gefallen war. Er liegt unter den gleitenden 50- und 200-Tage-Durchschnitten, die sich im Bereich von 1,36 bis 1,37 Dollar bündeln. Der wichtige Unterstützungsbereich liegt bei etwa 1,25 Dollar; ein Durchbruch nach unten könnte den Weg zur nächsten Unterstützung bei rund 1,05 Dollar freimachen. Widerstand liegt bei etwa 1,40 Dollar, gefolgt von 1,49 Dollar. Ein RSI von etwa 42 signalisiert schwaches Momentum, während ein bullisches MACD-Crossover ein frühes, noch unbestätigtes Anzeichen dafür liefert, dass der Verkaufsdruck nachlassen könnte. Händler beobachten, ob Käufer die Unterstützung verteidigen oder den Widerstand zurückerobern.
Microsoft plant, mit seinem ersten US-Verkauf von Anleihen mit Investment-Grade-Rating seit 2017 mindestens 25 Milliarden US-Dollar aufzunehmen. Dies geschieht, während Technologieunternehmen hohe Kredite aufnehmen, um KI-Infrastruktur aufzubauen. Das Angebot könnte bis zu 10 Tranchen mit Laufzeiten von zwei bis 40 Jahren umfassen. Die Erlöse sollen voraussichtlich dem allgemeinen Unternehmensbedarf dienen, darunter Investitionen.
Hyperscaler und Entwickler von Rechenzentren haben 2026 weltweit Investment-Grade-Anleihen im Wert von mehr als 313 Milliarden US-Dollar ausgegeben – fast das Dreifache des Gesamtvolumens von 2025. Microsofts AAA-Rating könnte dem Unternehmen günstigere Kreditkonditionen verschaffen als stärker verschuldeten Infrastrukturunternehmen.
Der Anleiheverkauf erfolgt, während Microsoft starke Geschäftsergebnisse und eine hohe Cashflow-Generierung meldet. Im jüngsten Quartal stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 92,3 Milliarden US-Dollar, der Azure-Umsatz legte um 48 Prozent auf rund 33,2 Milliarden US-Dollar zu und der freie Cashflow erreichte 18,6 Milliarden US-Dollar. Microsoft meldete zudem Investitionsausgaben von 45,2 Milliarden US-Dollar, einschließlich Finanzierungsleasing, und verfügte Ende September über 64,5 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und kurzfristigen Anlagen.
Die Kreditaufnahme verdeutlicht das Ausmaß der KI-Investitionen und die zunehmende Prüfung durch Anleger, ob künftige Erträge die Kosten rechtfertigen werden. Für Händler ist der Deal ein Zeichen für die wachsende Finanzierung von KI-Infrastruktur durch Unternehmensschulden und kein Hinweis auf finanzielle Schwierigkeiten bei Microsoft.
Linde meldete für das dritte Quartal einen Rekordumsatz von 9,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 4,59 US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 4,52 US-Dollar. Das Elektronikgeschäft wuchs um etwa 15 %, da Halbleiterhersteller ihre Kapazitäten ausbauten, um die Nachfrage nach KI-Chips und Chips für Hochleistungsrechner zu bedienen. Linde zufolge stieg der zugrunde liegende Umsatz insgesamt um 5 %, während der Gewinn je Aktie nach GAAP um 11 % auf 3,66 US-Dollar sank.
Linde hob seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 auf 17,82 bis 17,92 US-Dollar an, was einem jährlichen Wachstum von 8 bis 9 % entspricht. Das Unternehmen meldete einen Projektauftragsbestand von 11 Milliarden US-Dollar, darunter vertraglich vereinbarte Gasversorgungsprojekte im Wert von 7,9 Milliarden US-Dollar. Für 2026 rechnet es mit Investitionsausgaben von 5,5 bis 6 Milliarden US-Dollar. Zudem investiert das Unternehmen rund 1 Milliarde US-Dollar in den Ausbau seiner Gasanlagen im Großraum Phoenix. Grundlage ist eine langfristige Vereinbarung zur Versorgung zweier Halbleiterwerke. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie Investitionen in KI-bezogene Chips nicht nur Technologieunternehmen, sondern auch industriellen Zulieferern zugutekommen.
Der Nasdaq fiel am Donnerstag um 1,64 % auf 26.117,47 Punkte. Ein starker Rückgang der Alphabet-Aktie ließ die Sorgen über die Kosten und die Rentabilität des KI-Booms wieder aufflammen. Der S&P 500 verlor 0,51 %, der Dow 0,31 %.
Alphabet stürzte um rund 13 % ab, wodurch mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Börsenwert auf dem Spiel standen. Der Umsatz stieg um 25 % auf 127,6 Milliarden Dollar und der Umsatz von Google Cloud mehr als verdoppelte sich auf 30,7 Milliarden Dollar. Schwächer als erwartet ausgefallene Werbeeinnahmen und Investitionsausgaben von 51,4 Milliarden Dollar lösten jedoch Sorgen aus. Das Unternehmen meldete einen negativen freien Cashflow von rund 9,1 Milliarden Dollar. Der Ausverkauf an der Nasdaq traf auch Softwareaktien: ServiceNow fiel um rund 23 % und Fortinet um knapp 22 %. Der Halbleiterindex sank um 1,8 %.
Anleger fragen sich, ob die Renditen die enormen Kosten für KI-Infrastruktur rechtfertigen werden. Microsoft plant, durch eine Anleiheemission mindestens 25 Milliarden Dollar aufzunehmen. Microsoft, Amazon und Alphabet könnten 2026 zusammen fast 600 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur ausgeben. Das starke Wirtschaftswachstum in den USA und die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins bei 3,75 % bis 4,00 % zu belassen, verstärkten ebenfalls die Sorge, dass die Kreditkosten hoch bleiben könnten. Der Nasdaq-Rückgang verdeutlicht, dass sich der Fokus vom KI-Wachstum hin zu Cashflow, Finanzierungskosten und Kapitalrendite verschiebt.
Der CEO von Bitwise teilte auf X mit, dass der Bitwise Hyperliquid ETF (BHYP) heute in den ersten drei Handelsstunden ein Handelsvolumen von mehr als 40 Millionen US-Dollar verzeichnete. Anleger würden Hyperliquid Aufmerksamkeit schenken, sagte der CEO. Die Aktivität deutet auf ein starkes frühes Handelsinteresse am Bitwise Hyperliquid ETF hin. Der Bericht enthält jedoch keine Angaben zu Nettomittelzuflüssen, zur Kursentwicklung oder zu den Auswirkungen auf HYPE, den Token von Hyperliquid.
Die Vorzugsaktie STRC von Strategy stieg vor der Telefonkonferenz des Unternehmens zu den Ergebnissen des dritten Quartals auf 99,95 US-Dollar, wie Bitcoin Treasuries auf X mitteilte. Es war das erste Mal seit mehr als 165 Tagen, dass STRC dieses Niveau erreichte. Damit lag der Kurs nur 0,05 US-Dollar unter dem Nennwert von 100 US-Dollar. Die Entwicklung könnte die Aufmerksamkeit auf die Nachfrage nach den Vorzugsaktien von Strategy lenken, doch der Bericht deutet nicht auf eine direkte Veränderung des Bitcoin-Preises oder der Handelsaktivität hin.
Bitwise hat darauf hingewiesen, dass der Bitwise Hyperliquid ETF (BHYP) möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet ist und sehr starken Schwankungen unterliegen kann. Anleger könnten dadurch einen Teil oder ihr gesamtes Geld verlieren. Der Bitwise Hyperliquid ETF ist nicht nach dem US-amerikanischen Investment Company Act von 1940 registriert und genießt daher nicht denselben Schutz wie registrierte Investmentfonds oder ETFs. Bitwise betont außerdem, dass der Kauf von BHYP nicht mit einer direkten Anlage in den HYPE-Token von Hyperliquid gleichzusetzen ist. Anlegern wird empfohlen, vor einer Investition den Prospekt des Fonds zu lesen.
Sui hat seine gepinnte fastcrypto-Abhängigkeit auf Revision 0a26327 aktualisiert. Die Änderung verschärft die Wiederherstellung von secp256r1-Signaturen: `recover_with_hash` weist nun Fälle zurück, in denen r + n nicht kleiner als die Primzahl der Kurve ist, anstatt einen Überlauf des Werts zuzulassen. Das bisherige Verhalten bleibt über `recover_with_hash_legacy` verfügbar, und die native Funktion von Sui verwendet weiterhin in den Versionen latest und v0–v3 den Legacy-Pfad, um das Ausführungsverhalten beizubehalten. Ein separates Protokoll-Flag aktiviert den strengeren Pfad. Außerdem entfernt das Update ungenutzten Code und passt mehrere Abhängigkeiten an. Für SUI-Händler ist dies ein Update zur Wartung von Kryptografie und Protokoll, keine direkte Änderung der Tokenökonomie oder des Marktangebots.
Axis Robotics erklärte, dass weder das Team noch die Investoren des Unternehmens während des starken Ausverkaufs am 28. und 29. Oktober AXIS-Token verkauft hätten. Nach Angaben des Unternehmens sind 83,5 % des Gesamtangebots, einschließlich der Zuteilungen für Team und Investoren, weiterhin in gemeinsam mit Binance verwalteten Vesting-Verträgen gesperrt.
Axis Robotics zufolge stammten die verkauften Token aus dem anfänglich umlaufenden Angebot, das dem Ökosystem zugeteilt worden war. Sie waren über einen einzigen OTC-Vertragspartner geliefert worden; eine schriftliche Vereinbarung schrieb eine Sperrfrist vor. Das Projekt erklärte, die Token seien über Einzahlungswege von Börsen geleitet und innerhalb weniger Stunden von Hunderten neu erstellten Adressen aus verkauft worden. Dies deute darauf hin, dass der OTC-Vertragspartner möglicherweise gegen die Vereinbarung verstoßen habe.
Axis Robotics hat die weitere Zusammenarbeit mit dem Vertragspartner ausgesetzt und prüft den Vertrag mit Rechtsbeistand. Die Erklärung folgte auf eine frühere Veröffentlichung des On-Chain-Ermittlers ZachXBT, der behauptet hatte, mit Insidern verbundene AXIS-Verkäufe hätten zu einem Kursrückgang von rund 40 % beigetragen. Die Herkunft der Verkäufe wird weiterhin untersucht.
Bitcoin stieg auf 81.547 US-Dollar, nachdem ein stärker als erwartetes Wirtschaftswachstum in den USA die Kurse gestützt hatte. Dem stand ein Ausverkauf bei Technologieaktien gegenüber, nachdem Alphabet die Gewinnerwartungen verfehlt hatte. Nach einem Rückgang auf 79.607 US-Dollar wurde Bitcoin wieder über 81.000 US-Dollar gehandelt.
Das Wachstum des US-BIP im dritten Quartal wurde auf 3,4 Prozent nach oben korrigiert und lag damit über der Prognose von 3,2 Prozent. Die PCE-Inflation stieg im September im Jahresvergleich um 3,6 Prozent und entsprach damit den Erwartungen. Die Federal Reserve beließ die Leitzinsen bei 3,75 bis 4 Prozent und bezeichnete die Wirtschaftsaktivität als robust, wies jedoch darauf hin, dass die Inflation weiterhin erhöht sei.
Für Händler ist kurzfristig die technische Marke von 81.400 US-Dollar entscheidend. Der Analyst Rekt Capital sagte, Bitcoin müsse die Woche oberhalb dieser Marke beenden, um den kurzfristigen Preisausblick zu verbessern. Trotz der Erholung bleiben Widerstände und die allgemeine Marktvolatilität Risiken.
Alpaca, ein in Kalifornien ansässiger, selbstabwickelnder Broker-Dealer, verwahrt die zugrunde liegenden Aktien für 83,5 % des tokenisierten Aktienmarktes gemessen an der Marktkapitalisierung. Das geht aus Daten von Token Terminal für Oktober 2026 hervor. Im Juli hatte Alpaca einen höheren Anteil von rund 94 % an tokenisierten US-Aktien und ETFs gemeldet, die durch reale Aktien im Wert von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar gedeckt sind.
Das Unternehmen bietet mehr als zehn Emittenten und Plattformen, darunter Ondo, xStocks, Binance, Robinhood und Coinbase, Verwahrung, Abwicklung, Token-Ausgabe und -Einlösung sowie die Verarbeitung von Kapitalmaßnahmen. Alpacas Instant Tokenization Network baut auf den hauseigenen Brokerage- und Clearing-Abläufen auf. Im Juli nahm das Unternehmen 135 Millionen US-Dollar ein; damit beläuft sich die Gesamtfinanzierung auf 435 Millionen US-Dollar.
Alpacas Rolle verschafft Plattformen für tokenisierte Aktien Zugang zu realen Aktien, die bei einem regulierten Broker-Dealer verwahrt werden, birgt aber auch ein Konzentrationsrisiko: Ein Ausfall oder ein Problem bei der Einhaltung von Vorschriften könnte Produkte an mehreren Handelsplätzen beeinträchtigen. Die Abweichung zwischen den Schätzungen von 83,5 % und 94 % könnte auf unterschiedliche Methoden, Stichtage oder Marktanteilsberechnungen zurückzuführen sein. Händler sollten neben dem Wachstum tokenisierter Aktien auch die Diversifizierung der Verwahrstellen und regulatorische Entwicklungen im Blick behalten.
Elon Musk zeigte Interesse an einem Beitrag des Investors Stanley Druckenmiller, in dem dieser eine US-Handelsplattform für Hyperliquid-native Perpetual Futures unterstützte. Die Initiative, an der trade[XYZ] beteiligt ist, soll Krypto- und andere Anlagenderivate auf den US-Markt bringen, ist jedoch von der Genehmigung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) abhängig. Berichten zufolge stieg Hyperliquids HYPE-Token nach der Nachricht um 9 bis 13 Prozent – ein Zeichen für eine unmittelbar positive Marktreaktion. Händler werden regulatorische Neuigkeiten und weitere Äußerungen von Musk oder Druckenmiller im Blick behalten. Der Vorschlag könnte das Interesse institutioneller Anleger an Hyperliquid und dezentralisierten Derivaten steigern; bis zur CFTC-Genehmigung bleibt der Start jedoch ungewiss.
Polygon hat seine Infrastruktur für Stablecoin-Zahlungen auf Solana ausgeweitet. Dadurch können Unternehmen Bankkonten und Krypto-Wallets anbinden und Auszahlungen über das Netzwerk abwickeln. Die Erweiterung schafft für Solana einen praktischen Zahlungsanwendungsfall in der realen Welt. Polygon hat jedoch weder Startpartner noch Gebühren oder Transaktionsvolumen offengelegt, weshalb die Nachfrage ungewiss bleibt.
Die Nachricht kommt, während SOL bei rund 102 US-Dollar gehandelt wird – etwa 60 % unter seinem Allzeithoch. Im vergangenen Monat verlor SOL rund 14 %, in der vergangenen Woche etwa 5 %. Aus technischer Sicht liegt der Kurs zwischen dem 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 105 US-Dollar und dem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 98 US-Dollar. Ein Schlusskurs über dem Widerstand bei etwa 106 US-Dollar könnte den Weg in Richtung 113 US-Dollar frei machen. Die Unterstützung liegt bei rund 97,45 US-Dollar; wird diese Marke unterschritten, befindet sich ein weiteres Kursniveau im Chart bei etwa 77,84 US-Dollar.
Die Momentumindikatoren bleiben schwach: Der RSI liegt bei 39, während der MACD unter seiner Signallinie notiert. Die Zahlungsintegration könnte den langfristigen Nutzen von Solana stärken, doch die Händler haben bislang nicht mit klaren Käufen reagiert. Der kurzfristige Ausblick bleibt vorsichtig, bis SOL den Widerstand überwindet oder die Unterstützung verliert.
Chainlink (LINK) verzeichnet seit 18 Tagen in Folge Nettoabflüsse von Binance; dabei wurden rund 280.200 LINK abgezogen. Dieser Trend könnte das unmittelbar verfügbare Angebot auf der Börse verringern, beweist jedoch nicht, dass Anleger akkumulieren. Einige Abhebungen könnten auch eine frühere Einzahlung von ungefähr 8,7 Millionen LINK rückgängig machen.
LINK wurde nahe 11,92 US-Dollar gehandelt und liegt im vergangenen Monat weiterhin rund 23 % im Minus. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 12,22 US-Dollar, aber über dem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 11,01 US-Dollar. Der RSI bei 45 ist neutral, während der MACD weiterhin unter seiner Signallinie liegt – ein Hinweis darauf, dass die Verkäufer noch immer Momentum haben.
Wichtige Marken sind eine Unterstützung bei etwa 11,20 US-Dollar und ein Widerstand im Bereich von 12,10 bis 12,30 US-Dollar. Ein anhaltender Anstieg über den 50-Tage-Durchschnitt und anschließend ein Ausbruch über 12,71 US-Dollar würden die Binance-Abflüsse durch die Kursentwicklung stärker bestätigen und 13,60 US-Dollar in den Blick rücken. Ein Rückgang unter die Unterstützung und den 200-Tage-Durchschnitt könnte den Weg zur nächsten Unterstützungsmarke bei etwa 9,75 US-Dollar freimachen. Derzeit sind die LINK-Abhebungen von Börsen ein potenziell konstruktives Angebotssignal, aber kein bestätigter Boden.