Die NIP Group hat sich darauf geeinigt, Bitcoin-Mining-Geräte mit einer Kapazität von etwa 4,47 Exahash pro Sekunde (EH/s) zu erwerben. Der Wert der Transaktion beträgt bis zu 27,3 Millionen US-Dollar. Die Maschinen sind bereits in Hosting-Anlagen in Betrieb, der Erwerb steht jedoch unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Transaktion; das Eigentum wurde noch nicht übertragen. NIP plant, den Kauf durch die Ausgabe von bis zu 247.091.740 Stammaktien der Klasse A zu bezahlen. Das könnte Barmittel schonen, zugleich aber die Anteile bestehender Aktionäre verwässern.
Bei einem Abschluss der Transaktion erwartet NIP, dass die insgesamt installierte Bitcoin-Mining-Kapazität auf etwa 13,85 EH/s steigt. Bei vollständiger Inbetriebnahme könnte die monatliche Produktion auf rund 195 BTC zunehmen, verglichen mit dem bisherigen Ziel von 160 BTC. Das Unternehmen nannte einen geschätzten Wert von etwa 16 Millionen US-Dollar pro Monat, basierend auf den damals geltenden Preisen. Die tatsächliche Produktion und Rendite hängen von der Netzwerk-Schwierigkeit, der Betriebszeit, den Stromkosten und den Bitcoin-Preisen ab.
Das Esports- und Digitalinfrastrukturunternehmen begann im Juli 2025 mit dem Bitcoin-Mining. Nach eigenen Angaben unterstützt die Erweiterung seine umfassendere Infrastrukturstrategie, einschließlich möglicher Chancen in den Bereichen KI und Hochleistungsrechnen. Bitcoin-Mining-Maschinen sind jedoch nicht mit universell einsetzbarer KI-Hardware austauschbar. Für Bitcoin-Händler bedeutet die Transaktion einen Ausbau der Kapazitäten auf Unternehmensebene und keinen direkten Impuls für die Nachfrage nach BTC oder dessen Preis.
Franklin Templeton hat tokenisierte Anteile seines OnChain U.S. Dollar Short-Term Money Market Fund im Wert von rund 150 Millionen US-Dollar über zwei Zeichnungen zu je 75 Millionen US-Dollar auf dem XRP Ledger hinzugefügt. Der Bestand des Fonds auf dem XRP Ledger stieg auf fast 193 Millionen Anteile, die bei einem verzeichneten Preis von 1,039 US-Dollar je Anteil rund 200 Millionen US-Dollar wert sind. Die Bestände auf dem XRP Ledger konzentrieren sich auf eine einzige Wallet. Es ist jedoch unklar, ob diese einem einzelnen Anleger gehört oder von einem Verwahrer für mehrere Kunden gehalten wird. Der Fonds investiert in kurzfristige US-Dollar-Schuldtitel und Geldmarktinstrumente. Er ist nach Ripples Stablecoin RLUSD der zweitgrößte tokenisierte Vermögenswert auf dem XRP Ledger. Inhaber benötigen die Genehmigung des Emittenten, und Franklin Templeton kann die Token einfrieren oder zurückfordern. Die Ausweitung deutet auf eine stärkere institutionelle Nutzung tokenisierter Vermögenswerte auf dem XRP Ledger hin, belegt jedoch weder eine breite Anlegernachfrage noch einen direkten Anstieg der XRP-Käufe.
Neutral
Franklin TempletonXRP LedgerTokenized money market fundRLUSDInstitutional adoption
Arthur Hayes sagte, seine Investmentfirma Maelstrom habe ihre Positionen in ETH, ENA, UNI und anderen Altcoins verkauft und Gewinne mitgenommen. Der On-Chain-Tracker Lookonchain bezifferte die Verkäufe auf rund 22,28 Millionen US-Dollar. Dazu gehörten 6.400 ETH im Wert von 15,2 Millionen US-Dollar, 14 Millionen ENA im Wert von 2,76 Millionen US-Dollar und 323.000 UNI im Wert von 2,24 Millionen US-Dollar. Weitere gemeldete Verkäufe betrafen ETHFI, AERO, PENDLE und ZAMA. Hayes verwies auf makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten und sagte, der Kryptomarkt müsse möglicherweise erst fallen, bevor er sich erholen könne. Arthur Hayes will abwarten, bis deutlichere Signale erkennbar sind. Die Verkäufe könnten kurzfristig für mehr Vorsicht bei diesen Token sorgen, doch die Geschäfte eines einzelnen Anlegers bestätigen keine breitere Marktumkehr.
Bearish
Arthur HayesAltcoinsETHMarket OutlookProfit-Taking
Die Geschichte von Bitcoin nach den US-Zwischenwahlen zeigt keinen einheitlichen Rückgang im Anschluss an die Wahlen. Eine Auswertung der Wahlen von 2010, 2014, 2018 und 2022 ergab stark unterschiedliche kurzfristige Renditen: In den 30 Tagen nach der Wahl 2010 legte BTC um 31,6 % zu, nach der Wahl 2018 fiel der Kurs jedoch um 45,5 %. Den angeführten Daten zufolge notierte Bitcoin ein Jahr nach jeder Wahl höher; die Zuwächse reichten von 23 % nach der Wahl 2014 bis zu 1.580 % nach der Wahl 2010. Nach dem Einbruch von 2018 stieg BTC innerhalb eines Jahres um 45,2 %.
Der Analyse zufolge kann wahlbedingte politische Unsicherheit Bitcoin über die Risikobereitschaft beeinflussen – insbesondere, da BTC inzwischen stärker mit US-Aktien und der globalen Liquidität verknüpft ist. Volatilität kann außerdem Zwangsliquidierungen gehebelter Positionen auslösen und Coins von verängstigten oder zum Verkauf gezwungenen Verkäufern zu Käufern verlagern, die zu niedrigeren Preisen Bestände aufbauen. Die spätere Zusammenfassung verweist auch auf Berichte über eine verstärkte Akkumulation durch Großanleger, sogenannte Wale. Diese historischen Zahlen umfassen lediglich vier Wahlen und erlauben keine Vorhersage künftiger Renditen; auch die aktuellen Zinssätze und ETF-Zuflüsse unterscheiden sich von früheren Zyklen.
Initia stellte am 23. Oktober 2026 seine Layer-1-Blockchain und die angebundenen Rollups ein, nachdem ein Angreifer eine zuvor unbekannte Schwachstelle in MoveVM ausgenutzt hatte. Initia zufolge ermöglichte der Fehler die Erstellung nicht autorisierter Token, hatte jedoch keinen Einfluss auf die Ausgabe des nativen INIT. Das Netzwerk stellte die Verarbeitung von Transaktionen um 15:41:30 UTC ein; ein Termin für den Neustart wurde nicht bekannt gegeben.
Der Angreifer soll 2 Millionen gebridgte AUSD im Nennwert von rund 7,48 Millionen US-Dollar erstellt und anschließend echte Vermögenswerte im Wert von etwa 2,65 bis 2,73 Millionen US-Dollar aus den Bridge-Reserven zu Ethereum transferiert haben. Zu den gemeldeten Abflüssen gehörten AUSD, 105 ETH und 1,08 Millionen USDC. Einer späteren Analyse zufolge wurden die Gelder in etwa 1.135,5 ETH umgewandelt. Durch die geleerten Reserven können einige Nutzer gebridgte Vermögenswerte nicht mehr einlösen.
Der AUSD-Emittent Agora erklärte, die eigenen Reserven seien nicht betroffen, und das Unternehmen werde nach Möglichkeit versuchen, mit dem Angreifer verknüpfte AUSD einzufrieren. Upbit und KuCoin setzten Ein- und Auszahlungen von INIT aus, während Upbit den Spot-Handel zunächst weiterhin zuließ. Initia hat weder den endgültigen Verlust noch einen Entschädigungsplan oder einen Zeitplan für den Neustart bestätigt. Die Untersuchung des Initia-Exploits läuft weiter und hält die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit von Bridges und das Marktrisiko von INIT gerichtet.
Das Forum „Politics and Markets“ von Seeking Alpha veranstaltet täglich politische Diskussionen und legt Regeln für Kommentierende fest. Dazu gehören ein Verbot persönlicher Angriffe sowie anderer beleidigender oder schädlicher Inhalte. Die Website weist darauf hin, dass Diskussionen hitzig werden können und Kommentare weniger streng moderiert werden als ihre sonstigen Inhalte. Keiner der beiden Zusammenfassungen zufolge gibt es neue politische Entwicklungen, Marktdaten oder Nachrichten zu Kryptowährungen. Die Seite „Politics and Markets“ bietet daher weder einen konkreten Handelsauslöser noch ein direktes Signal für Kryptopreise.
Neutral
Political discussionMarketsSeeking AlphaCommunity guidelines
Blur und Blast, von Tieshun „Pacman“ Roquerre gegründete Projekte, werden eingestellt, nachdem es ihnen nicht gelungen ist, durch Airdrops angekurbelte Aktivitäten in nachhaltige Einnahmen umzuwandeln. Blur plant, seine Website am 12. November zu schließen und keine neuen Blend-Kredite mehr zu vermitteln. Blast verwies auf Betriebskosten, die die Einnahmen überstiegen, und setzte den 26. Oktober als Frist für reguläre Auszahlungen über die offizielle Seite fest.
Beide Projekte nutzten Punkte und Token-Airdrops, um Nutzer anzulocken. Das monatliche Handelsvolumen von Blur erreichte zeitweise rund 1,43 Milliarden US-Dollar. Den Daten von DefiLlama zufolge belaufen sich die kumulierten Protokolleinnahmen jedoch auf lediglich 2,26 US-Dollar. Später sank das monatliche Volumen auf unter 7 Millionen US-Dollar, und BLUR verlor rund 99,8 Prozent gegenüber dem gemeldeten Höchststand am Tag des Starts. Blast zog vor dem Start seines Mainnets Einlagen von mehr als 510 Millionen US-Dollar an und verteilte beim ersten Airdrop 17 Milliarden BLAST. In drei Runden verteilten die Projekte Token, deren Wert auf insgesamt rund 850 Millionen US-Dollar geschätzt wurde. Laut DefiLlama sank der TVL von Blast von einem Höchststand von 2,26 Milliarden US-Dollar zum Zeitpunkt der Einstellung auf rund 11,5 Millionen US-Dollar.
Für Trader zeigen die Schließungen von Blur und Blast, dass Airdrops kurzfristige Liquidität schaffen können, ohne dauerhafte Nachfrage oder Einnahmen zu sichern. Blend-Kreditnehmer sollten ihre Kredite vor der Schließung von Blur zurückzahlen, um einen Zahlungsausfall und den möglichen Verlust ihrer NFT-Sicherheiten zu vermeiden. Blast-Nutzer sollten die offiziellen Anweisungen und Fristen für Auszahlungen beachten. Die direkten Auswirkungen auf den Gesamtmarkt dürften begrenzt sein, doch die Stimmung gegenüber BLUR, BLAST und anreizgetriebenen Projekten könnte schwach bleiben.
Im Fall Prince Group geht es um rund 127.000 Bitcoin, die zum Zeitpunkt der Anklageerhebung in den USA im Oktober 2025 etwa 15 Milliarden US-Dollar wert waren. Die US-Regierung verwahrt die Coins und beantragt ihre zivilrechtliche Einziehung. Ihre Herkunft und die Frage, wie die Behörden an die privaten Schlüssel gelangten, sind jedoch umstritten. Das Blockchain-Analyseunternehmen Elliptic hat die Bitcoin bis zu einem Diebstahl im Jahr 2020 aus dem Mining-Pool LuBian zurückverfolgt. US-Staatsanwälte behaupten, die Vermögenswerte stünden mit Betrug und Geldwäsche in Verbindung.
Berichten zufolge sind die Coins seit 2024 in von der Regierung kontrollierten Wallets inaktiv. Behörden in mehreren Rechtsgebieten gehen ebenfalls gegen mit der Prince Group verbundene Vermögenswerte vor: Kambodscha meldete, fast eine Milliarde US-Dollar eingefroren und 198 verbundene Unternehmen identifiziert zu haben. Hongkong, das Vereinigte Königreich, Singapur, Taiwan und Südkorea haben jeweils eigene Maßnahmen ergriffen. Durch eine Sperrung wird nicht entschieden, wer die Vermögenswerte letztlich erhält.
Opfer, die Entschädigung verlangen, stehen vor einer rechtlichen Hürde. Ihre Anwälte sagen, viele Verluste seien in Fiatwährung oder USDT bezahlt worden. Das US-Justizministerium argumentiert, diese Verluste ließen sich nicht direkt on-chain mit den beschlagnahmten Bitcoin verknüpfen. Die Eigentumsfrage und die spätere Verteilung der Bitcoin sind weiterhin ungeklärt. US-Abgeordnete haben außerdem vorgeschlagen, sie in eine geplante strategische Bitcoin-Reserve aufzunehmen. Es gibt keine Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf. Eine künftige Einziehung oder Verteilung könnte jedoch die Markterwartungen im Hinblick auf einen großen, seit Langem ruhenden Bitcoin-Bestand beeinflussen.
JPMorgan Asset Management hat über seine Plattform Morgan Money zwei tokenisierte Geldmarktfonds für qualifizierte US-Anleger auf Solana verfügbar gemacht: den My OnChain Net Yield Fund (MONY) und den JPMorgan OnChain Liquidity–Token Money Market Fund (JLTXX). Anleger können über die Plattform Anteile zeichnen und zurückgeben; die Fondsanteile werden durch Blockchain-Adressen repräsentiert. Der Start auf Solana erweitert den Zugang zu bestehenden Strategien, statt neue Anlageprodukte zu schaffen, und verschärft den Wettbewerb mit den bereits auf dem Netzwerk verfügbaren tokenisierten Treasury- und Geldmarktangeboten.
MONY ist eine Privatplatzierung mit Zugangsbeschränkungen. JLTXX ist ein registrierter US-amerikanischer Geldmarktfonds für Staatsanleihen, der der Liquiditätsverwaltung dient. Laut den Fondsunterlagen beträgt die Mindestanlage bei beiden Fonds zum Einstieg 1 Million US-Dollar. Keiner der Fonds ist eine Bankeinlage oder FDIC-versichert; ein stabiler Anteilwert von 1 US-Dollar ist nicht garantiert. Die offiziellen Eigentumsnachweise bleiben in den Anlegerregistern der Fonds und nicht in den On-Chain-Tokenbeständen. Für JLTXX sind außerdem genehmigte Wallet-Adressen erforderlich. JPMorgan hat weder das Fondsvermögen noch die detaillierten betrieblichen Vereinbarungen für den Einsatz auf Solana offengelegt. Akzeptanz und Transaktionsvolumen werden zeigen, ob tokenisierte Geldmarktfonds auf Solana eine nennenswerte institutionelle Nutzung erreichen.
Mike McGlone, Stratege bei Bloomberg Intelligence, warnte, dass Bitcoin auf 10.000 US-Dollar fallen könnte, wenn der S&P 500 eine lang anhaltende Korrektur von 20 Prozent erleidet. Er bezeichnete die jüngste Erholung von Bitcoin als möglichen „Bärenmarkt-Rebound“ und sagte, die engere Verbindung zu Aktien mache die Kryptowährung anfälliger für einen breiteren Ausverkauf und strengere Finanzierungsbedingungen. Das Szenario ist an Bedingungen geknüpft und keine definitive Kursprognose. McGlone stellte zudem die Erwartungen von BlackRock und JPMorgan infrage, wonach Bitcoin jährlich etwa 10 Prozent Rendite erzielen könnte.
Im späteren Bericht notierte Bitcoin bei rund 82.000 US-Dollar – etwa 35 Prozent unter seinem Rekordhoch von mehr als 126.000 US-Dollar und rund 6 Prozent niedriger als 30 Tage zuvor. Der S&P 500 lag seit Jahresbeginn 13 Prozent im Plus. Bitcoin hatte vorübergehend bei etwa 80.000 US-Dollar Unterstützung gefunden. Technischen Analysten zufolge sollten Händler diese Marke im Blick behalten: Hält sie, könnte die bullische Struktur bestehen bleiben; ein Durchbruch nach unten könnte den Druck verstärken. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zunächst drei Tage lang Zuflüsse, darunter mehr als 528 Millionen US-Dollar am 21. Oktober, bevor am folgenden Tag Abflüsse von über 635 Millionen US-Dollar einsetzten. In einem früheren Bericht war von Abhebungen in Höhe von 729 Millionen US-Dollar innerhalb von zwei Handelssitzungen die Rede – ein Hinweis darauf, wie rasch sich die Anlegerstimmung änderte.
Auch darüber, wie weit Bitcoin fallen könnte, gehen die Einschätzungen auseinander. CryptoQuant-Gründer Ki Young Ju argumentierte, dass ETF-Zuflüsse von rund 58 Milliarden US-Dollar und Unternehmensbestände von 1,3 Millionen BTC auf eine Onchain-Kostenbasis als Untergrenze näher bei 30.000 US-Dollar hindeuteten – selbst wenn diese Bestände aufgelöst würden. Bei einem Bitcoin-Kurs von 10.000 US-Dollar läge das MVRV-Verhältnis seiner Ansicht nach bei etwa 0,2 und damit unter dem Wert von 0,6, den er als früheres historisches Tief bezeichnete. Zu den wichtigsten Risiken für Händler zählen eine Korrektur am US-Aktienmarkt, eine geringere Liquidität und Zwangsliquidierungen gehebelter Positionen. Das 10.000-Dollar-Szenario setzt einen starken Einbruch des Aktienmarkts voraus und ist keineswegs sicher.
Bearish
BitcoinCrypto marketUS stocksBitcoin ETFsMarket outlook
Die Updates von Curve für Woche 42–43 zeigen veränderte DeFi-Renditen und ein wachsendes Angebot an Kreditoptionen bei Llamalend. In Woche 42 umfassten die modellierten APRs 9,1 % für den USDC/USG-Pool und 8,8 % für frxUSD/USG. Curve startete außerdem seinen ersten durch LP-Token besicherten Llamalend-v2-Markt. Nutzer können dort crvUSD gegen reUSD/sfrxUSD als Sicherheit leihen. Die anfängliche Kreditobergrenze lag bei 3 Millionen crvUSD.
In Woche 43 lagen die APRs ausgewählter Curve-Pools bei 13,4 % für sUSG/reUSD und 10,0 % für frxUSD/sUSDai. Die geschätzten APRs für Looping mit 20-fachem Hebel erreichten 37,1 % für syrupUSDC und 35,0 % für sDOLA. Hebel kann jedoch Verluste und das Liquidationsrisiko verstärken. Weitere gemeldete Zinssätze waren 3,0 % für ETH+/WETH und 5,7 % für den crvUSD/WETH/CRV-TriPool. Diese modellierten oder geschätzten Renditen sind variabel, nicht garantiert und keine risikobereinigten Ranglisten.
Die Curve DAO genehmigte, die Kreditobergrenze für sDOLA bei Llamalend v2 von 12,4 Millionen auf 25 Millionen crvUSD anzuheben; rund 9,4 Millionen crvUSD waren ausgeliehen. Ein separater Vorschlag, das Limit des sreUSD-Markts von 30 Millionen auf 60 Millionen crvUSD zu erhöhen, war noch offen. Die Abstimmung sollte am 29. Oktober enden. Von Woche 42 bis Woche 43 stieg der TVL von Llamalend von 249 Millionen auf 257 Millionen US-Dollar, während die Schulden im crvUSD-Mintmarkt von 67 Millionen auf 68,2 Millionen crvUSD zunahmen. Der Oracle-Preis von crvUSD stieg leicht von 0,9997 auf 0,9998 US-Dollar. Die Renditen und Kreditbedingungen bei Curve unterliegen weiterhin Marktveränderungen, Liquiditätsengpässen und Sicherheitenrisiken.
Meteora stärkt seine Position als Liquiditätsplattform für Solana-Memecoins. Das wöchentliche Handelsvolumen hat sich von etwa 630 Millionen US-Dollar Anfang August auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar erholt. Memecoins machten zuletzt 30–45 % des Volumens und mehr als 90 % der Protokolleinnahmen aus. Meteora wickelt rund 30 % der Solana-Memecoin-Trades auf Fomo ab und vereinnahmt üblicherweise 25–35 % des über Jupiter gerouteten Memecoin-Volumens. Die neuesten Zahlen ordnen die Rolle der Plattform im Markt weiter ein: Pump bleibt mit knapp 70 % des Handels die führende Plattform, wenn propAMMs nicht berücksichtigt werden, während Meteora Aktivitäten bei Token anzieht, die über ihre Launchplattformen hinausgewachsen sind. Die DLMM-Pools nutzen konzentrierte Liquidität und volatilitätssensitive Gebühren, um um Trades zu konkurrieren. Eine frühere Analyse stellte außerdem fest, dass rund 128 Millionen MET beziehungsweise 23 % des umlaufenden Angebots gestakt sind, und bezifferte die vollständig verwässerte Bewertung des Tokens auf etwa 370 Millionen US-Dollar. DLMM Pro könnte Meteora dabei helfen, Projekte früher in ihrem Handelslebenszyklus anzuziehen. Das Wachstum könnte die Argumente für MET stärken, doch dessen Aussichten hängen weiterhin von der Nachfrage nach Memecoins, dem Wettbewerb mit Raydium und PumpSwap sowie der allgemeinen Risikobereitschaft am Markt ab.
Die Renditen französischer Staatsanleihen stiegen von 5,002 % am 21. Oktober auf einen Höchststand von 5,142 % am 22. Oktober – den höchsten Wert seit 2002 –, bevor sie am 23. Oktober auf etwa 5,04 % zurückgingen. Der Renditeabstand zu deutschen Anleihen weitete sich von rund 157 auf 177 Basispunkte aus und erreichte damit den größten Abstand seit 2011. Der Anstieg der französischen Anleiherenditen spiegelt die Sorgen der Anleger über die öffentlichen Finanzen und die politische Unsicherheit wider, nicht die Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Zahlungsausfalls oder eines Verlusts des Marktzugangs.
Die öffentliche Verschuldung Frankreichs beträgt etwa 3,6 Billionen Euro beziehungsweise rund 119 % des BIP. Das Finanzministerium prognostiziert für 2026 eine Schuldenquote von 119,3 % und für 2027 von 121,7 %. Das Haushaltsdefizit dürfte in diesem Jahr 5,4 % erreichen und damit über dem EU-Referenzwert von 3 % liegen. Ungewiss ist weiterhin, ob der Haushalt für 2027, der neue finanzpolitische Maßnahmen im Umfang von 43 Milliarden Euro vorsieht, die Unterstützung des Parlaments erhält. Frankreich plant für 2027 die Ausgabe mittel- und langfristiger Anleihen im Umfang von rund 340 Milliarden Euro. Die Zinskosten des öffentlichen Sektors dürften von 79,2 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 91,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr steigen.
Höhere Finanzierungskosten könnten die Staatsausgaben einschränken und sich auf Hypotheken sowie die Unternehmensfinanzierung auswirken. Auch die Geschäftstätigkeit schwächt sich ab: Der vorläufige Gesamt-PMI für Oktober sank von 51,1 auf 48,4. Für Kryptohändler ist die Entwicklung vor allem indirekt relevant: Anhaltender Druck auf die französischen und europäischen Märkte könnte die Risikoaversion und die Volatilität an den globalen Märkten erhöhen. Die Nachricht liefert jedoch kein direktes Signal für eine bestimmte Kryptowährung.
Neutral
French bond yieldsFrance public debtEuropean bond marketFiscal policyMarket risk
Die endgültige OCC-Regel nach dem GENIUS Act hält am Verbot fest, dass Emittenten Nutzer allein dafür bezahlen, dass sie Payment-Stablecoins halten, verwenden oder behalten. Sie streicht jedoch die vorgeschlagene Vermutung, wonach bestimmte Vereinbarungen zwischen Emittenten, verbundenen Unternehmen und Drittanbietern rechtswidrig sind. Belohnungen für Stablecoins werden stattdessen von Fall zu Fall beurteilt; damit gibt es für solche Programme keinen klaren Safe Harbor. Die Regel tritt am 18. Januar 2027 in Kraft.
Die Anforderungen gelten für qualifizierte US-amerikanische und ausländische Emittenten von Payment-Stablecoins, die der Aufsicht der OCC unterstehen. Ausländische Emittenten müssen die US-Anforderungen an Gleichwertigkeit und Registrierung erfüllen. Außerdem müssen Emittenten zulässige Reserven im Wert von mindestens 1:1 im Verhältnis zu ihren Token halten und Richtlinien für eine fristgerechte Einlösung festlegen. Die Regel nimmt Belohnungsprogramme, die vor dem Gesetz eingerichtet wurden, nicht aus.
Für Trader bleibt die Behandlung von Stablecoin-Belohnungen eine wesentliche Unsicherheit. Programme im Zusammenhang mit der Verteilung von USDC und den PYUSD-Belohnungen von PayPal könnten überprüft werden, ebenso Angebote wie die USDC-Belohnungen von Coinbase One und die an USDG gekoppelten Kraken+-Belohnungen. Ob sie den Vorgaben entsprechen, hängt davon ab, wie die einzelnen Programme gestaltet sind und wie die Aufsichtsbehörden die Regel durchsetzen. Das Finanzministerium, die Federal Reserve und die FDIC arbeiten noch an entsprechenden Vorschriften.
Kryptogruppen begrüßten die Entscheidung der OCC, die vorgeschlagene Vermutung zu streichen. Bankengruppen erklärten dagegen, die Änderung schwäche die Schutzmaßnahmen gegen den Abfluss von Einlagen. Die Independent Community Bankers of America schätzt, dass eine breite Nutzung von Stablecoins die Kreditvergabe von Community-Banken langfristig um mindestens 850 Milliarden US-Dollar verringern könnte. Eine Studie des White House Council of Economic Advisers, die andere Annahmen zugrunde legte, kam zu dem Ergebnis, dass ein Verbot von Stablecoin-Renditen die Bankkreditvergabe im Basisszenario um etwa 2,1 Milliarden US-Dollar erhöhen würde. Banken könnten auch mit verzinsten tokenisierten Einlagen konkurrieren, die weiterhin Bankeinlagen und keine Payment-Stablecoins sind. Für die Kryptomärkte dürfte die kurzfristige Folge vor allem Unsicherheit bei Stablecoin-Belohnungen und Nutzeranreizen sein; die langfristigen Auswirkungen hängen von der Auslegung und Durchsetzung der Vorschriften ab.
Die Analyse der Kryptopreise zeigt weiterhin Schwäche bei ETH, XRP, ADA und HYPE, während BNB der einzige Coin dieser Gruppe war, der die letzte Woche mit einem Plus beendete. Das neuere Update weist bei ETH einen Rückgang von 2 % aus; der Kurs testet 2.400 $. Eine frühere Analyse warnte, dass ein anhaltender Durchbruch nach unten Unterstützung nahe 2.000 $ in den Fokus rücken könnte. XRP notiert nach einem Rückgang von fast 25 % gegenüber 1,60 $ bei etwa 1,30 $. Sollte es den Käufern nicht gelingen, die Unterstützung zu verteidigen, rückt die Marke von 1,00 $ in den Blick. ADA fiel um 6 % und unterschritt 0,23 $, das nun als Widerstand wirken könnte. Händler beobachten darunter die Marke von 0,20 $. BNB stieg um 2 %, nachdem der Kurs sich über 690 $ gehalten hatte, und trifft nahe 800 $ auf Widerstand. Der frühere Ausblick warnte, dass eine breitere Schwäche den Kurs in Richtung 600 $ drücken könnte. HYPE verlor in der vierten Verlustwoche in Folge 3 % und testet 76 $. Wird diese Marke unterschritten, liegt die Unterstützung nahe 63 $. In der früheren Analyse wurden 97 $ als möglicher Widerstand bei einer Erholung genannt. Insgesamt konzentriert sich die Krypto-Preisanalyse weiterhin auf die Frage, ob die Käufer diese Niveaus verteidigen können oder weitere Verluste folgen. Die jüngste Kursentwicklung lässt den kurzfristigen Ausblick vorsichtig erscheinen, statt eine Veränderung der Fundamentaldaten zu bestätigen.
Bearish
Crypto price analysisEthereumXRPAltcoinsTechnical support
CoinDCX meldete operative Verluste von rund 16 Millionen US-Dollar, nachdem ein Verfahren zur Übertragung von Einzahlungen von veralteten, zuvor kompromittierten Wallet-Adressen fehlgeschlagen war. Der Mitteilung waren On-Chain-Berichte vorausgegangen, denen zufolge rund 15,8 Millionen US-Dollar in USDT und fast 5.800 TRX an andere Börsen und mit der Huione Group verbundene Adressen transferiert worden waren. CoinDCX erklärte zunächst, die Transfers stünden nicht mit der Börse in Verbindung. Später hieß es, einige Nutzer hätten auf veraltete Adressen eingezahlt und der interne Prozess zur Weiterleitung der Gelder sei fehlgeschlagen. Das Unternehmen erklärte, die betroffenen Einzahlungen seien den Nutzern gutgeschrieben worden und Kundengelder seien weiterhin sicher. Die wechselnden Erklärungen lösten jedoch Kritik an der Transparenz und der Sicherheit von Kryptobörsen aus.
Unabhängig davon verhängte die irische Zentralbank gegen Coinbase Ireland eine Geldstrafe von 3,25 Millionen Euro wegen Mängeln beim Schutz von Vermögenswerten und bei der Auslagerung von Dienstleistungen zwischen November 2020 und August 2025. Die Aufsichtsbehörde beanstandete die übermäßige Abhängigkeit von der US-Muttergesellschaft von Coinbase, mangelnde lokale Fachkenntnisse und ein Schutzkonto, das über längere Zeiträume unterfinanziert war. Coinbase erklärte, Kunden hätten keine Verluste erlitten und das Unternehmen habe seine Kontrollen verstärkt. Es ist die zweite Geldstrafe für Coinbase in Irland innerhalb von elf Monaten; zuvor war eine höhere Strafe wegen Verstößen im Bereich der Geldwäschebekämpfung verhängt worden. Die Fälle schüren erneut die Sorgen von Händlern um die Sicherheit von Börsen, den Schutz von Kundenvermögen und die Einhaltung von Vorschriften.
Geth 1.17.10 verschiebt den Amsterdam-Fork im Ethereum-Testnetz Hoodi, der ursprünglich für den 26. Oktober 2026 um 17:42:48 UTC angesetzt war. Betreiber von Hoodi, die Geth 1.17.9 ausführen, sollten vor dem ursprünglich geplanten Aktivierungszeitpunkt aktualisieren. Ein neuer Termin wird in einer künftigen Version bekannt gegeben. Andere Netzwerke sind nicht betroffen.
Die frühere Version Geth 1.17.9 bereitete Hoodi auf den Fork vor und enthielt Leistungsverbesserungen für die EVM, Fehlerbehebungen für Datenbank und Netzwerk, Einstellungen zum Transaktionsverlauf für Archivknoten sowie weitere Kompatibilitätsupdates. Geth 1.17.10 ergänzt außerdem den automatischen Wechsel zum snap/2-Protokoll nach der Aktivierung von Amsterdam; eine manuelle Steuerung ist ebenfalls möglich. Zudem wird die Dispatch-Verarbeitung der DUP/SWAP-Instruktionen optimiert. Dies sind Updates für das Testnetz und die Client-Software, keine Aktivierung eines Forks im Ethereum-Mainnet.
NEAR hat am 22. Oktober Cross Margin in seine von Hyperliquid betriebene Perpetuals-Oberfläche integriert. Die Funktion ermöglicht es berechtigten Positionen, ein gemeinsames Perps-Guthaben zu nutzen, statt getrennte Sicherheiten zu halten, was die Kapitaleffizienz potenziell verbessern kann. Die Oberfläche listet mehr als 50 Märkte und wirbt mit einem Hebel von bis zu 40x; die tatsächlichen Grenzen unterscheiden sich jedoch je nach Asset und Positionsgröße. Personen in den USA und Nutzer in anderen eingeschränkten Rechtsgebieten sind ausgeschlossen.
Cross Margin bedeutet auch, dass Verluste bei einer Position die Sicherheiten für andere Positionen verringern können. Hyperliquid kann Positionen liquidieren, wenn das Eigenkapital eines Kontos unter die Anforderungen für die Erhaltungsmargin fällt. Scheitert die Liquidation über das Orderbuch und sinkt das Eigenkapital unter zwei Drittel der erforderlichen Erhaltungsmargin, kann ein Backstop-Vault Cross-Positionen und gemeinsame Sicherheiten übernehmen.
NEAR zufolge erhalten Nutzer eigene Hyperliquid-Handelskonten; Ein- und Auszahlungen seien vertraulich. Daraus folgt nicht, dass Orders, Positionen oder Risikoberechnungen verborgen sind. Eine unabhängige Prüfung des gesamten Handelsprozesses wurde nicht erwähnt. NEAR machte keine Angaben zur Nutzerzahl, zum Handelsvolumen oder zu den gesamten Sicherheiten. Mit dem Start von Cross Margin erweitert NEAR sein Perpetuals-Angebot; Nutzung, Datenschutz und mögliche Auswirkungen auf den Markt sind jedoch weiterhin unbestätigt.
Die RWA- und Stablecoin-Märkte zeigten in den Wochen bis zum 16. und 23. Oktober 2026 gemischte Signale. Der On-Chain-Wert von RWA sank von 39,18 Milliarden auf 38,99 Milliarden US-Dollar, während die Zahl der Inhaber auf 5,302 Millionen stieg. Die Marktkapitalisierung von Stablecoins fiel auf 290,28 Milliarden US-Dollar, doch das monatliche Transferaufkommen erholte sich von 6,44 Billionen auf 10,31 Billionen US-Dollar. USDS legte um 3,45 % zu, während USDC um 4,62 % nachgab – eine Verschiebung, die Händler im Hinblick auf Veränderungen der Liquidität beobachten könnten.
Regulatorische und institutionelle Aktivitäten bauten die Infrastruktur für RWA und Stablecoins weiter aus. EU-Regulierungsbehörden brachten Regeln für tokenisierte Sicherheiten voran, stuften USDC gemäß MiCA als bedeutenden E-Geld-Token ein, und die niederländischen Behörden erteilten Qivalis eine Lizenz zur Entwicklung eines von 37 Banken gestützten Euro-Stablecoins. Zu den späteren Entwicklungen gehörten Pläne von drei Unternehmen für Plattformen für tokenisierte US-Wertpapiere im Rahmen einer Innovationsausnahme der SEC sowie endgültige OCC-Regeln für Stablecoins, die im Januar 2027 in Kraft treten sollen. HSBC führte Hongkongs HKD-Stablecoin RedCoin ein, während ein Pilotprojekt zur Finanzierung tokenisierter Lagerhausscheine für Rohstoffe vorbereitet wurde.
Auch Projekte in den Bereichen Zahlungsverkehr, tokenisierte Vermögenswerte und Handel machten Fortschritte. Ant International zeichnete Anteile an einem Fonds für digitale Renminbi, und Ant Digital Technologies sowie HSBC testeten Zahlungen durch KI-Agenten mit tokenisierten Einlagen. JPMorgan weitete JPM Coin für institutionelle Kunden auf Ethereum aus; Robinhood-Aktientoken wurden bei Morpho als Sicherheiten zugelassen, während Robinhood, Bybit und andere tokenisierte Aktien prüften. 16 börsennotierte Unternehmen, darunter Microsoft und Alphabet, wandten sich jedoch dagegen, dass ihre Aktien auf der Tokenisierungsplattform OKX-ICE gehandelt werden. Damit rückten Risiken hinsichtlich der Zustimmung der Emittenten und der Regulierung in den Vordergrund. Standard Chartered, Ripple, Visa, Stripe und Mastercard bauten zudem Dienstleistungen für Verwahrung, Abwicklung oder Zahlungen mit Stablecoins aus. Die Finanzierung der RWA-Infrastruktur umfasste 10 Millionen US-Dollar für Fission und 8 Millionen US-Dollar für den Entwickler von Multiliquid. Insgesamt schreiten die RWA-Adoption und der Zahlungsverkehr mit Stablecoins voran; Veränderungen der Liquidität, die Zustimmung der Emittenten, Regulierung und die Marktakzeptanz bleiben für Händler jedoch wichtige Risiken.
On-Chain-Optionen gewinnen an Bedeutung, da Kryptohändler nach Strategien zur Absicherung und zum Umgang mit Volatilität suchen und Perpetual-DEXs in den Optionsmarkt vordringen. Der Anteil von Bitcoin-Optionen am Open Interest von Bitcoin-Derivaten stieg von etwa 50 % zu Jahresbeginn auf 58,9 %. Das vierteljährliche Nominalvolumen von On-Chain-Optionen erhöhte sich von 1,698 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal auf 8,367 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal, während das Volumen von Perpetual-Kontrakten von 36,29 Billionen auf 17,12 Billionen US-Dollar sank. Ein separater Vergleich über 30 Tage bis zum 19. Oktober 2026 ergab ein Optionsvolumen von rund 4,9 Milliarden US-Dollar gegenüber 627 Milliarden US-Dollar bei Perp-DEXs und verdeutlichte damit den Größenunterschied.
Die neueren Zahlen deuten auf Wachstum hin, während frühere Analysen die strukturellen Hürden des Marktes und mögliche Verbindungen zu Perp-Handelsplätzen hervorgehoben hatten. Hyperliquid entwickelt über HIP-4 eine Optionsinfrastruktur; das Ökosystemprotokoll Hypercall verzeichnete im September ein Nominalvolumen von 536 Millionen US-Dollar. Lighter hat kurzfristige binäre BTC- und ETH-Optionen eingeführt und plant den Übergang zu standardisierten europäischen Optionen. Variational plant institutionelle Optionen, strukturierte Produkte und OTC-Derivate. Derive bleibt mit rund 2,07 Milliarden US-Dollar von insgesamt 2,19 Milliarden US-Dollar Open Interest im Sektor führend. Auch Paradex hat institutionelle Blockliquidität genutzt.
Perp-Plattformen könnten Optionsverkäufern dabei helfen, sich mithilfe tieferer Liquidität und gemeinsamer Margin abzusichern, während Optionen das Liquidationsrisiko gegen Zahlung einer Prämie begrenzen können. Eine historische BTC-Analyse bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer Liquidation bei einer 10-fach gehebelten Perpetual-Position, die 180 Tage gehalten wird, auf 47 %. Fragmentierte Liquidität, Absicherungskosten, Kapitalanforderungen und die Komplexität der Produkte bleiben jedoch Hürden – insbesondere bei anderen Assets als BTC und ETH. Die Ausweitung von On-Chain-Optionen signalisiert ein wachsendes Interesse am Risikomanagement im Kryptobereich; ihre direkten Auswirkungen auf Tokenpreise sind jedoch unklar.
Metas Umsatz im dritten Quartal stieg im Jahresvergleich um 26 % auf den Rekordwert von 64,6 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Dennoch fielen die Aktien, während Anleger die Kosten der KI-Investitionen gegen deren Erträge abwogen. Das Betriebsergebnis sank um 37 % auf 12,99 Milliarden US-Dollar, teilweise wegen einer Rechtsbelastung von 9,89 Milliarden US-Dollar. Ohne diese Belastung hätte das Betriebsergebnis etwa 22,88 Milliarden US-Dollar betragen. Investitionsausgaben und Zahlungen für Finanzierungsleasing summierten sich auf 34,91 Milliarden US-Dollar. Dadurch lag der freie Cashflow trotz eines operativen Cashflows von 32,79 Milliarden US-Dollar bei minus 2,12 Milliarden US-Dollar. Meta erhöhte die Untergrenze seiner Prognose für die Investitionsausgaben 2026 um 5 Milliarden US-Dollar auf eine Spanne von 135 bis 145 Milliarden US-Dollar und prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von 73 bis 76 Milliarden US-Dollar. Das Werbegeschäft blieb stark: Die Zahl der Impressionen stieg um 10 %, die durchschnittlichen Preise um 14 % und die Werbeeinnahmen um 26 %. Meta schlug außerdem vor, bestehenden Aktionären stimmrechtslose Aktien der Klasse C zuzuteilen. Der Plan soll voraussichtlich im Januar 2027 in Kraft treten. Die Zuteilung selbst würde weder Geld einbringen noch die Anteile der Aktionäre automatisch verwässern. Händler werden beobachten, ob Metas KI-Ausgaben neben dem Wachstum der Werbung und den Investitionsausgaben dauerhaft Umsätze, Gewinne und Cashflow generieren können.
Das historische Muster, wonach Bitcoin im Umfeld von Zwischenwahlen einen Tiefpunkt erreicht, könnte sich 2026 nicht wiederholen. 2015, 2018 und 2022 erreichte Bitcoin wichtige Tiefstände des Bärenmarkts 71, 38 beziehungsweise 13 Tage nach den US-Zwischenwahlen. In diesem Jahr lag das bisherige Tief am 1. Juli bei 57.850 US-Dollar – 125 Tage vor der Abstimmung am 3. November. Bis zum 22. Oktober hatte sich Bitcoin um rund 40 Prozent auf etwa 81.455 US-Dollar erholt, obwohl der Kurs in den vorangegangenen 30 Tagen um etwa 6 Prozent gefallen war.
Eine frühere Analyse stellte fest, dass die Bitcoin-Renditen im vierten Quartal in den vergangenen Jahren, in denen der Zyklus seinen Tiefpunkt erreichte, negativ waren. Bei Technologieaktien zeigte sich hingegen kein entsprechendes, konsistentes Muster. Der neue Vergleich ergibt, dass Bitcoin in den sechs Monaten vor den Wahlen 2018 und 2022 um etwa 29 beziehungsweise 37 Prozent fiel. Die Entwicklung von QQQ schwankte; über 30 Tage lagen sowohl Bitcoin als auch QQQ rund 6 Prozent im Minus. Über 90 Tage legte Bitcoin um 26 Prozent zu, während QQQ um 3 Prozent stieg. Das deutet darauf hin, dass Bitcoins eigener Marktzyklus, einschließlich des durch die Halvings bedingten Angebotszyklus, eine stärkere Erklärung ist als ein direkter Wahleffekt. Drei historische Beispiele reichen nicht aus, um eine verlässliche Regel zu belegen.
Für Trader bleibt die Kostenbasis kurzfristiger Bitcoin-Halter bei etwa 73.000 US-Dollar eine wichtige Marke: Ein anhaltender Rückgang darunter könnte jüngste Käufer ins Minus bringen und den Verkaufsdruck erhöhen. Auch die Beteiligung institutioneller Anleger, die Mittelzuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs und die Liquiditätsbedingungen könnten diesen Zyklus anders verlaufen lassen. Zwar ging einer historischen Betrachtung zufolge auf eine Schwächephase nach den Zwischenwahlen im Folgejahr häufig ein stärkerer Anstieg voraus, doch das Muster ist unsicher und sollte nicht als verlässliche Prognose gelten.
FOMO hat mit der öffentlichen Einführung von FOMO Bridge begonnen, seiner hauseigenen Cross-Chain-Bridge, die zusammen mit einem proprietären Trading-Router eingeführt wird. Das Unternehmen gibt an, dass FOMO Bridge Swaps in weniger als einer Sekunde abschließen und Trades bis zu 50 % schneller als Alternativen ausführen kann. Damit soll die Abhängigkeit von externer Infrastruktur wie Relay ersetzt werden.
In den gemeldeten Tests sank die Kaufzeit von SOL zu Base von 1,083 Sekunden auf 0,583 Sekunden – ein Rückgang um 46 %. Dune-Daten für den Zeitraum vom 15. bis 21. Oktober zeigten, dass FOMO Bridge in vier Tests der Solana–Robinhood-Routen schneller war als die Bridge von Pump.fun, auch in Zeiten hohen Datenverkehrs. FOMO meldete für diese Routen außerdem rund 4,27 Millionen Trades innerhalb von 30 Tagen, gegenüber etwa 439.000 bei Pump.fun. Diese Ergebnisse sind nicht direkt mit den separaten Tests von Pump.fun vergleichbar. Dort wurden auf Basis von mehr als 400.000 Ergebnissen durchschnittliche Kaufzeiten von 1,95 Sekunden über die eigene Bridge und 3,88 Sekunden über Relay erfasst.
FOMO zufolge verbesserte der Router die durchschnittlichen Ausführungspreise um 0,5 %; bei den 10 % der Trades mit der schwächsten Performance lag die Verbesserung bei über 2 %. Das Upgrade wurde vor der Einführung etwa eine Woche lang mit einer begrenzten Nutzergruppe getestet. Die Angaben zu Geschwindigkeit und Ausführung wurden nicht unabhängig geprüft. Zudem haben die Plattformen weder die Liquiditätsquellen und Sicherheitsvorkehrungen noch den Umgang mit fehlgeschlagenen Übertragungen vollständig offengelegt. Für Trader können schnellere Cross-Chain-Swaps in volatilen Phasen hilfreich sein, doch die Zahlen belegen weder einen dauerhaften Leistungsvorteil noch ein geringeres Risiko. Die Einführung ist eine Weiterentwicklung der Infrastruktur und kein direkter Auslöser für den SOL-Kurs oder den breiteren Kryptomarkt.
Nach einer Marktkorrektur ist Bitcoin von rund 82.800 US-Dollar am Mittwoch auf etwa 81.600–81.900 US-Dollar am Freitag zurückgegangen, liegt aber weiterhin über seinem 50-Tage-EMA bei ungefähr 80.878 US-Dollar. Die jüngsten Werte deuten auf ein schwächeres Momentum hin: Der RSI liegt bei etwa 46–47, während der MACD leicht negativ ist. Das spricht eher für eine Stabilisierung als für eine bestätigte bullische Trendwende und dämpft die frühere Aussicht auf einen bullischen MACD-Crossover, als der RSI nahe 51 lag. Der Widerstand befindet sich nun bei etwa 85.000 US-Dollar; eine frühere Analyse verortete den Widerstand bei rund 89.337 US-Dollar und nannte 97.924 US-Dollar als mögliches Ziel nach einem nachhaltigen Ausbruch über dieses Niveau. Sollte Bitcoin deutlich unter seinem 50-Tage-EMA schließen, könnten Händler den 100-Tage-EMA bei etwa 77.528 US-Dollar und den 200-Tage-EMA bei etwa 76.186 US-Dollar als Unterstützungsmarken beobachten. Der kurzfristige Ausblick hängt davon ab, ob Käufer die Unterstützung verteidigen und das Momentum wiederherstellen können.
Neutral
BitcoinBTC priceTechnical analysisCrypto supportEthereum and XRP
Monero (XMR) ist über 600 US-Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Januar. Gleichzeitig überstieg das Open Interest bei Monero-Futures 300 Millionen US-Dollar. Das in Coins gemessene Open Interest erreichte laut SoSoValue 515.730 XMR – den höchsten Wert seit fünf Wochen und fast 30 % mehr als eine Woche zuvor.
Die zunehmende Hebelwirkung könnte XMR anfällig für eine starke Trendwende machen. Im Januar stieg das Open Interest zusammen mit dem Kurs, als XMR etwa 790 US-Dollar erreichte. Innerhalb von ungefähr 20 Tagen fiel der Token anschließend unter 300 US-Dollar, während Long-Positionen im Wert von mehreren Millionen Dollar liquidiert wurden. Der Vergleich verdeutlicht das Liquidationsrisiko und ist keine Prognose, dass sich derselbe Rückgang wiederholen wird. Auch der Analyst Doctor Profit hat vor dem Aufbau von Positionen gewarnt.
Der spätere Bericht nennt 580 US-Dollar als wichtige Unterstützungsmarke: Ein Durchbruch nach unten könnte weitere Liquidationen von Long-Positionen auslösen und XMR in Richtung der 500-Dollar-Spanne drücken. Händler können das Open Interest bei Monero-Futures, die Kursentwicklung und die Liquidationsdaten von Coinglass verfolgen. Als mögliche Treiber der Rally wurden das wieder erwachte Interesse an Privacy-Coins nach einer Qubic-bezogenen Störung sowie die allgemein größere Risikobereitschaft am Markt genannt.
Die US-Zwischenwahlen könnten die Erwartungen an die Regulierung von Kryptowährungen verändern. HTX Research zufolge werden sie die Marktrichtung jedoch wahrscheinlich nicht allein bestimmen. Inflation, Zinsen und Kapitalflüsse bleiben die wichtigsten kurzfristigen Treiber. Der Bericht rechnet rund um die Wahl mit Volatilität und einer selektiven Wertentwicklung statt mit einer breiten, allein politisch bedingten Rally.
Die spätere Analyse ergänzt, dass die Federal Reserve ihren Leitzinskorridor im September trotz weiterhin hoher Inflation um 25 Basispunkte auf 3,75–4,00 Prozent angehoben hat. Ein stärkerer Yen könnte zudem Carry Trades zur Auflösung bringen und einen breiteren Abbau von Fremdfinanzierung auslösen. Diese makroökonomischen Belastungen könnten den Optimismus im Zusammenhang mit den US-Zwischenwahlen überwiegen. Die Sitzungen der Fed und der Bank of Japan waren für den 27.–28. beziehungsweise 29.–30. Oktober angesetzt. US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten sollten am 6. und 10. November veröffentlicht werden.
Das Wahlergebnis könnte das Tempo der Krypto-Gesetzgebung beeinflussen. Eine republikanische Mehrheit im Kongress könnte für politische Kontinuität sorgen. Ein geteilter Kongress könnte die Gesetzgebung verzögern, während eine demokratische Mehrheit eine strengere regulatorische Prüfung mit sich bringen könnte – möglicherweise verbunden mit klareren Regeln für regelkonforme Unternehmen. Der GENIUS Act wurde im Juli 2025 Gesetz, der Gesetzentwurf H.R.3633 zur Marktstruktur scheiterte jedoch im September an einer verfahrensbezogenen Abstimmung im Senat.
Für Trader ist Bitcoin (BTC) ein wichtiger Gradmesser für die makroökonomische Risikobereitschaft und die ETF-Nachfrage. Ether (ETH) könnte eine höhere Hürde vor sich haben: Seine Spot-ETFs verzeichneten im betrachteten Zeitraum an neun von zehn Handelstagen Nettoabflüsse. HTX Research beschreibt den Markt als in einer Phase der „Kapitalselektion“ und erwartet nach der Wahl eine volatile, selektive Erholung. Für einen anhaltenden Aufwärtstrend wären stärkere ETF-Zuflüsse und nachlassende Zinserwartungen erforderlich.
Neutral
US midterm electionsCrypto regulationBitcoinEtherETF flows
Der Bitcoin-Kurs bleibt unter Druck, da die Nachfrage institutioneller Anleger nachlässt und Verkäufer wichtige Unterstützungsmarken herausfordern. Am 20. Oktober fiel Bitcoin um 1,2 Prozent auf etwa 81.730 US-Dollar. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten wöchentliche Nettoabflüsse von rund 228,6 Millionen US-Dollar, nachdem es in der Vorwoche Abflüsse von fast 681 Millionen US-Dollar gegeben hatte. Glassnode zufolge ließ der Verkaufsdruck nach, doch die Nachfrage am Spotmarkt und über ETFs war nicht stark genug, um eine anhaltende Erholung zu stützen.
Bis zum 23. Oktober war Bitcoin um 0,97 Prozent auf 81.449,88 US-Dollar gefallen. Zuvor konnte der Kurs eine Erholung über 84.000 US-Dollar nicht halten und stieß nahe 85.000 US-Dollar auf Widerstand. Zeitweise rutschte er unter 81.000 US-Dollar. Am 22. Oktober verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von 635,49 Millionen US-Dollar. Damit wurden die Zuflüsse aus drei Handelssitzungen, die rund 1,08 Milliarden US-Dollar eingebracht hatten, wieder umgekehrt. Es war der größte Tagesabfluss seit dem 25. Juni; die Zahlen beweisen jedoch nicht, dass ETF-Abhebungen den Kursrückgang verursacht haben.
Die technischen Signale bleiben vorsichtig. Bitcoin wurde unter wichtigen Indikatoren gehandelt, darunter den täglichen Ichimoku-Niveaus und der Mittellinie des Keltner-Kanals bei etwa 82.559 US-Dollar. Händler beobachten einen Widerstand im Bereich von 82.500 bis 82.900 US-Dollar. Die Unterstützung liegt nahe 80.000 US-Dollar; bei zunehmendem Verkaufsdruck könnten weitere Unterstützungen bei etwa 78.400 bis 79.700 sowie 77.500 bis 78.000 US-Dollar liegen. Ein MACD-Crossover im Vier-Stunden-Chart hatte darauf hingedeutet, dass die Abwärtsdynamik nachlassen könnte, doch Bitcoin hat eine stärkere Erholung noch nicht bestätigt. Liquidationen im Kryptomarkt von rund 406,27 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden trugen zur Volatilität bei.
Eine höher als erwartet ausgefallene US-Inflation, Unsicherheit vor der Sitzung der US-Notenbank, höhere Ölpreise und breitere makroökonomische Sorgen könnten die Risikobereitschaft belasten. Händler beobachten ETF-Zuflüsse und den Einsatz von Hebel sowie die Frage, ob Bitcoin den Widerstand zurückerobern kann oder erneut seine Unterstützung testen muss.
Ein kolumbianischer Kryptobroker ist in den USA wegen Geldwäsche von Drogenerlösen über Tether (USDT) und einer Verschwörung zur Einfuhr von Kokain zu 160 Monaten Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft erklärte, Leonardo de Jesus Zuluaga Duque, bekannt als „Rey“, habe gemeinsam mit fünf Komplizen ein Netzwerk mit angeführt, das von Mai bis November 2023 rund 14,5 Millionen US-Dollar in USDT transferierte. Die Gelder liefen über ein nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft, wurden in US-Dollar umgetauscht und über US-Briefkastenfirmen an kolumbianische Unternehmen weitergeleitet, bevor sie in Pesos gewechselt und verteilt wurden. Der Fall zeigt, wie USDT-Transfers Teil einer umfassenderen Geldwäschekette sein können, an der Banken und Unternehmen beteiligt sind. Ein Bundesrichter ordnete an, dass Zuluaga Duque 14.751.846 US-Dollar sowie Kryptowährungen auf vier von ihm kontrollierten Adressen einzieht und nach der Haft fünf Jahre unter Führungsaufsicht steht. Die Einziehung ist eine separate Anordnung und darf nicht zu den von der Staatsanwaltschaft genannten USDT-Transaktionen in Höhe von rund 14,5 Millionen US-Dollar hinzugerechnet werden. Kolumbien genehmigte seine Auslieferung an die USA Anfang 2025. Der Fall verdeutlicht die behördliche Überwachung von USDT und das Blockchain-Tracking, dürfte sich jedoch nicht wesentlich auf die Kryptopreise insgesamt auswirken.
Die Ethereum-Entwickler haben die Aktivierung des Glamsterdam-Upgrades im Hoodi-Testnetz auf unbestimmte Zeit verschoben. Sie war für den 26. Oktober geplant. Bei der Sitzung ACDE #248 am 22. Oktober beschlossen sie, zunächst Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit EIP-8037 und EIP-8038 zu untersuchen, bevor sie einen neuen Termin festlegen. Auch der Plan, das Gaslimit von Hoodi auf 200 Millionen anzuheben, liegt vorerst auf Eis.
ChainSecurity warnte, dass die vorgeschlagenen Änderungen der Gasregeln den Schutz vor sogenannten Insufficient-Gas-Griefing-Angriffen schwächen könnten. Dabei kann ein Angreifer einen Vorgang zum Scheitern bringen und einen Vertrag dazu veranlassen, diesen Fehlschlag dauerhaft zu speichern. Das Unternehmen hat 13 möglicherweise betroffene aktive Verträge identifiziert und koordiniert eine verantwortungsvolle Offenlegung. Die Ethereum Foundation prüft das Ausmaß des Problems.
Durch die Verzögerung des Glamsterdam-Upgrades ist der Zeitplan für das Mainnet ungewiss. Die Entwickler hatten den 1., 8. oder 9. Dezember in Betracht gezogen, vorbehaltlich erfolgreicher Tests auf Hoodi, aber noch keinen Ersatztermin bekannt gegeben. Die Pause ändert nichts am derzeitigen Betrieb des Ethereum-Netzwerks und wirkt sich nicht direkt auf das ETH-Angebot aus. Händler können die Sicherheitsbefunde und überarbeiteten Testnet-Pläne verfolgen; die unmittelbaren Marktauswirkungen dürften sich eher auf die Unsicherheit über den Upgrade-Zeitplan als auf eine direkte Veränderung der ETH-Fundamentaldaten konzentrieren.